Warum weist man nicht auf Mass Customization and Personalization bzw. Open Innovation hin?

Entspannen2002.jpgUnter der Überschrift Hardware-Hersteller entdecken Web 2.0 schreibt Dirk Nolde heute in DIE WELT über „Wii“ und „Mii“. Dabei analysiert der Autor die Erfolgsformel von Nintendo: „Personalisierung plus Gemeinschaft“. Dieser Ansatz der Personalisierung (Personalization, Mass Customization) bei gleichzeitiger gemeinschaftlicher Entwicklung (Open Innovation) deutet auf hybride Wettbewerbsstrategien hin. Ich frage mich bei solchen Kommentaren immer, warum die Autoren nicht deutlich machen, dass es sich um neue Wettbewerbsstrategien handelt, die schon in vielen Branchen erfolgreich eingesetzt werden (Beispiele zu Mass Customization). Die Redakteure scheinen über die reine Beschreibung von Phänomenen nicht mehr hinauszukommen. Recherchearbeit sollte allerdings weiter gehen.

CC BY 4.0 Dieses Werk ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung 4.0 international.

Ein Gedanke zu „Warum weist man nicht auf Mass Customization and Personalization bzw. Open Innovation hin?

  1. Martin Koser

    Ich verstehe ihre Perplexität schon und finde solche Artikel selbst immer wieder ärgerlich. Aber wir sollten nicht zuviel von der (Print-/Standard-)Business-Presse erwarten und uns auch zu hohe Erwartungshaltungen abgewöhnen – dann tun solche „Analysen“ auch nicht mehr weh :)

    Im Ernst, wenn dadurch eine gewisse Awareness für innovative Geschäftsmodelle etc. geschaffen wird ist schon viel erreicht …

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