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	<title>Kommentare zu: Die Metapher vom Unternehmen als Maschine hat ausgedient</title>
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		<title>Von: Theologe</title>
		<link>http://www.robertfreund.de/blog/2008/11/06/die-metapher-vom-unternehmen-als-maschine-hat-ausgedient/#comment-61561</link>
		<dc:creator>Theologe</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 06:17:07 +0000</pubDate>
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		<description>Als Theologe steuere ich gerne den Hinweis bei, dass im Neuen Testament der menschliche Organismus als Metapher für die junge und wachsende Kirche verwendet wird (&quot;ein Leib und viele Glieder&quot;, 1. Korinther 12). In einer inzwischen als Institution verfassten Kirche hat diese Metapher durchaus auch kritisches Potential, sowohl gegenüber den Repräsen-Tanten :-) als auch gegenüber dem sogen. Kirchenvolk&quot;. 
Diese Metapher leistet aber vieles, was auch in der Maschinenmetapher als Aspekt enthalten ist: innerbetriebliche Differenzierung, Arbeitsteilung im Sinne von Verschiedenheit der Kompetenzen und Funktionen und Verbundenheit mit dem großen Ganzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als Theologe steuere ich gerne den Hinweis bei, dass im Neuen Testament der menschliche Organismus als Metapher für die junge und wachsende Kirche verwendet wird (&#8220;ein Leib und viele Glieder&#8221;, 1. Korinther 12). In einer inzwischen als Institution verfassten Kirche hat diese Metapher durchaus auch kritisches Potential, sowohl gegenüber den Repräsen-Tanten <img src='http://www.robertfreund.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  als auch gegenüber dem sogen. Kirchenvolk&#8221;.<br />
Diese Metapher leistet aber vieles, was auch in der Maschinenmetapher als Aspekt enthalten ist: innerbetriebliche Differenzierung, Arbeitsteilung im Sinne von Verschiedenheit der Kompetenzen und Funktionen und Verbundenheit mit dem großen Ganzen.</p>
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		<title>Von: JB</title>
		<link>http://www.robertfreund.de/blog/2008/11/06/die-metapher-vom-unternehmen-als-maschine-hat-ausgedient/#comment-61525</link>
		<dc:creator>JB</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 16:36:25 +0000</pubDate>
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		<description>Das sehe ich ähnlich. Eine solche Metapher vermittelt die Illusion der Steuerbarkeit bis auf die Mikroebene menschlichen Handelns. 
Meines Wissens geht diese Metapher auf den Klassiker der Organisationssoziologie, Max Weber, zurück. 
Weber hat Anfang des 20. Jhdts. den &quot;bürokratischen Apparat&quot; analysiert und als die reinste Form der rationalen Herrschaft beschrieben.
Neben der Metapher des Apparats, welcher der Maschine ja schon recht nahe kommt, hat er die bürokratische Organisation auch als &quot;stahlhartes Gehäuse&quot; bezeichnet, in welchem die Akteure gefangen sind.

Heute hat man dagegen auch in der Organisationssoziologie erkannt, dass man es mit z.T. listigen Akteuren zu tun hat, welche aus eigenen Motiven handeln, Situationen deuten und umdeuten und so innerhalb eines vorgegebenen Rahmens ihren Gestaltungsraum erkennen und auch ausnutzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das sehe ich ähnlich. Eine solche Metapher vermittelt die Illusion der Steuerbarkeit bis auf die Mikroebene menschlichen Handelns.<br />
Meines Wissens geht diese Metapher auf den Klassiker der Organisationssoziologie, Max Weber, zurück.<br />
Weber hat Anfang des 20. Jhdts. den &#8220;bürokratischen Apparat&#8221; analysiert und als die reinste Form der rationalen Herrschaft beschrieben.<br />
Neben der Metapher des Apparats, welcher der Maschine ja schon recht nahe kommt, hat er die bürokratische Organisation auch als &#8220;stahlhartes Gehäuse&#8221; bezeichnet, in welchem die Akteure gefangen sind.</p>
<p>Heute hat man dagegen auch in der Organisationssoziologie erkannt, dass man es mit z.T. listigen Akteuren zu tun hat, welche aus eigenen Motiven handeln, Situationen deuten und umdeuten und so innerhalb eines vorgegebenen Rahmens ihren Gestaltungsraum erkennen und auch ausnutzen.</p>
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