Ein Stundenplan aus dem Jahr 1906/1907 zeigt, dass sich nach über 100 Jahren Reformen im Bildungswesen (fast) nichts geändert hat. Wir haben heute immer noch getaktete Schulstunden und trennen wichtige Inhalte voneinander. Im (Berufs-) Leben kommt es aber immer mehr darauf an, alles miteinander zu verbinden – zu vernetzen – und selbstorganisiert Probleme zu lösen. Der getaktete Stundenplan ist ein Symbol für ein Bildungssystem, das einer Entwicklung zur wissensbasierten Gesellschaft entgegen steht, da die Trennung von Themengebieten die Konstruktion von Wissen einschränkt. Die Schaffung von neuem Wissen ist allerdings Vorausestzung für die Wissensnutzung – für Innovationen. “Every time I pass a jailhouse or a school, I feel sorry for the people inside” (Quelle). Der Satz stimmt mich nachdenklich – Sie auch? Siehe dazu auch Multiple Intelligenzen
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Hallo! Beim Betrachten dieses alten Stundenplans überkam mich ein komisches Gefühl. Stimmt schon, die Bezeichnungen und Inhalte haben sich verändert, aber das System der Vermittlung kaum. Schule war mir zu meiner Zeit in den 80ern ein Grauß, es ist nicht übertrieben zu sagen dass ich es als Zwangssystem gehasst habe. Kann heute noch nicht neutral daran denken.
Das Studium nach dem zweiten Bildungsweg war in Ordnung: gewisse Freiräume, aber auch zuviel vorgesetzt. Initiative wurde ausgebremst. Knapp vor der Einführung des BA/Master-Systems übrigens.
Erst heute, da ich meine eigene Selbständigkeit gründe und viel recherchiere habe ich das erste Mal wirklich Spaß am lernen. “Lernen ist sexy”, hieß es mal in der Zeit im Dossier. Und warum? Ich denke, da ich intrinsisch motiviert bin, selbstorganisiert arbeite, die Themen nach meinen Bedürfnissen verknüpfe. Hätte ich gern schon immer so gemacht
Viele Grüße
jop total cool xDD