Der Gewinn eines Unternehmens ist als Steuerungsgröße für die Zukunft gefährlich

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In dem aktuellen RKW-Magazin 4|2016 (PDF) geht Prof. Dr. Roman Stöger in dem Interview Marktdynamiken heute (S. 24-27) darauf ein, dass der Gewinn als Steuerungsgröße für die Zukunft gefährlich sein kann:

Hohe Gewinne sind Resultat richtiger Entscheidungen und professioneller Umsetzung der Vergangenheit. Als Orientierungsgröße für die Zukunft ist der Gewinn gefährlich, weil er in Sicherheit wiegt und glauben lässt, dass gute Zahlen hier und jetzt der Beweis für die Richtigkeit des aktuellen Kurses ist. Unternehmerisch interessant ist, was Gewinn und letztlich auch Liquidität produziert, d. h.: ihnen zeitlich vorausgeht: Kundennutzen, Innovation, Marktanteil, Produktivität und Attraktivität für gute Mitarbeiter. Genau das sind die Orientierungsgrößen, auf die es ankommt. In Zeiten stabiler Verhältnisse kann der Erfolg der Vergangenheit in die Zukunft fortgeschrieben werden. In der aktuellen Situation funktioniert das aber definitiv nicht mehr. Die Gleichung und zugleich Anforderung lautet:
Dynamik des Unternehmens = Dynamik des Marktes (S. 25-26).

Auf diese Zusammenhänge gehe ich auch in dem von uns entwickleten Blended Learning Lehrgang Innovationsmanager (IHK) ein. Informationen zu den Zertifikatslehrgängen finden Sie auf unserer Lernplattform.

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