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Umfrage: Warum werden Produkte personalisiert?

…. dieser Frage wollen Wissenschaftler an der URJC in Madrid nachgehen und haben einen entsprechenden Fragebogen entwickelt:

Warum werden Produkte personalisiert?

Individualität ist vielen Menschen wichtig und die Personalisierung von Produkten ist ein Versuch diese zum Ausdruck zu bringen. Online-Produktkonfiguratoren ermöglichen es Produkte den eigenen Präferenzen anzupassen und einzigartige Produkte zu kreieren. An der Rey Juan Carlos Universität in Madrid untersuchen wir die Motive, die Personen dazu veranlassen Produkte selbst zu gestalten.

Häufig werden die bessere Übereinstimmung von Kundenpräferenzen und Produkteigenschaften, die Einzigartigkeit eines Produktes, das Gefühl von Stolz etwas geschaffen zu haben oder die Freude an der kreativen Produktgestaltung als Gründe genannt. Das Ziel unserer Untersuchung ist die Relevanz dieser Faktoren in Abhängigkeit von Produkt- und Prozesseigenschaften zu bestimmen. So nehmen wir an, dass beispielsweise die Häufigkeit mit der ein Produkt gekauft wird, der Wert eines Produktes oder die Bereitstellung von Feedback während des Personalisierungsprozesses die Bedeutung der ‚Key Value Driver‘ beeinflussen.

Für unsere Studie haben wir einen kurzen Fragebogen (ca. 10 min.) entwickelt, der unter http://www.soscisurvey.de/URJC/ zu erreichen ist. Damit die Studie qualitativ hochwertige Ergebnisse erzielt, benötigen wir noch Personen, die bereits Erfahrung mit der Online-Produktpersonalisierung gemacht haben. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie an unserer Umfrage teilnehmen. Sollten Sie Interesse an den Ergebnissen der Umfrage habe, so können Sie auf der letzten Fragebogenseite Ihre Kontaktdaten eintragen.

Siehe dazu auch Mass Customization und Personalization, bzw. MCP-CE 2012.

MC 2012: 10. Deutschsprachige MC-Tagung vom 28.-29.06.2012 in Salzburg

Am 28. und 29. Juni findet die 10. deutschsprachige Tagung zu Customization, Personalisierung und Open Innovation – MC 2012 – in Salzburg statt. Die Veranstalter Dominik Walcher, Frank Piller und Paul Blažek haben den Schwerpunkt diesmal auf Kundenintegration bei großen Märkten gelegt. Siehe dazu auch den Hinweis in Frank Piller´s Blog, MCPC 2011 und MCP-CE 2012.

Warum weist man nicht auf Mass Customization and Personalization bzw. Open Innovation hin?

Entspannen2002.jpgUnter der Überschrift Hardware-Hersteller entdecken Web 2.0 schreibt Dirk Nolde heute in DIE WELT über „Wii“ und „Mii“. Dabei analysiert der Autor die Erfolgsformel von Nintendo: „Personalisierung plus Gemeinschaft“. Dieser Ansatz der Personalisierung (Personalization, Mass Customization) bei gleichzeitiger gemeinschaftlicher Entwicklung (Open Innovation) deutet auf hybride Wettbewerbsstrategien hin. Ich frage mich bei solchen Kommentaren immer, warum die Autoren nicht deutlich machen, dass es sich um neue Wettbewerbsstrategien handelt, die schon in vielen Branchen erfolgreich eingesetzt werden (Beispiele zu Mass Customization). Die Redakteure scheinen über die reine Beschreibung von Phänomenen nicht mehr hinauszukommen. Recherchearbeit sollte allerdings weiter gehen.