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Kann man den Wert eines Facebook-Fans für ein Unternehmen bestimmen?

Freitag, 30. Juli 2010

Soziale Netzwerke sind in, obwohl es auch kritische Stimmen aus Datenschutzkreisen gibt. Facebook und Co. sind auch für das Marketing von Unternehmen von großer Bedeutung. Klassische Marketingansätze müssen ergänzt werden, dabei kommt der Frage nach dem Nutzen für Unternehmen eine zentrale Bedeutung zu. Die klassische betriebswirtschaftliche Sicht fragt z.B. nach dem Return on Investment (ROI) oder nach dem Wert pro Nutzer. Dieser Frage ist nun eine Studie nachgegangen: The value of a facebook-fan: An empirical study (Syncapse, Juni 2010). Eine systematische Beurteilung der Studie hat vor einigen Tagen Hauke Timmermann in einem ausführlichen Blogbeitrag vorgenommen. Ich möchte daher eine andere Perspektive wählen. Mich interessiert zunächst die Fragestellung der Studie. Kann man wirklich den Wert eines Facebook-Fans bewerten? Geht es in sozialen Netzwerken nicht gerade darum, gemeinsam Werte zu generieren? Ist es nicht besser, von komplexen Verbindungen in sozialen Netzwerken auszugehen und auch zeitgemäßere Beurteilungen zu nutzen? Neue Marketingaktivitäten sollten daher nicht nur mit traditionellen Bewertungsmethoden beurteilt werden - es könnte dadurch zu Fehlsteuerungen kommen. Siehe dazu auch Haben soziale Netzwerke einen Wert?, Swarm Intelligence, Open Innovation, Crowdsourcing, Swarm Intelligence etc., oder einfach nur Soziologie?

Stiftung Warentest: Datenschutz in Sozialen Netzwerken oft mangelhaft

Freitag, 26. März 2010

In dem Beitrag Datenschutz oft mangelhaft (Stiftung Warentest vom 25.03.2010) geht es um Soziale Netzwerke. Die Ergebnisse (Tabelle) zeigen, dass es in Sozialen Netzwerken um den Datenschutz insgesamt schlecht bestellt ist. Wenn Sie wollen, können Sie zu einem geplanten Chat zum Thema am 31.03.2010 schon jetzt Fragen stellen. Es ist schon erstaunlich, wie unbekümmert Nutzer der Sozialen Netzwerke mit ihren persönlichen Daten umgehen. Dass diese dann für wirtschaftliche Interessen genutzt werden, scheint viele einfach nicht zu stören. Im Gegensatz zu den USA, wo der Datenschutz eine eher untergeordnete Rolle spielt, regt sich allerdings in Good Old Europe Widerstand - und das ist gut so, denn Daten (und weiter Informationen) sind die Basis für die Wissenskonstruktion. Die Hinweise der Stifung Warentest sind jedoch so neu nicht: Schon 2009 hat sich das Fraunhofer Institut mit dem Thema befasst. Siehe dazu Kein gutes Zeugnis für Soziale Netzwerke oder auch Haben Soziale Netzwerke einen Wert?

Haben Soziale Netzwerke einen Wert?

Sonntag, 06. September 2009

Soziale Netzwerke sind “in”. Jeder Teilnehmer verspricht sich einen Mehrwert, wenn er in den Netzwerken registriert und vernetzt ist. Tina Klopp hat dazu gestern in ZEIT OINLINE die Frage gestellt Was eine Freundschaft im  Netz wert ist. Sie führt dazu aus, dass “eine Freundschaft bei Facebook 13,8 Cent wert ist”. Im weiteren Text des Artikels wird allerdings auch deutlich, wie kritisch man diese Berechnungen sehen muss. Insgesamt kann man durchaus davon ausgehen, dass Beziehungen einen Wert haben, doch scheint es fragwürdig, solche Beziehungen mit Hilfe der klassischen, eher industriell geprägten Berechnungen zu beurteilen. Besser ist es, Beziehungen als Beziehungskapital im Rahmen der Wissensbilanz - Made in Germany zu betrachten. Der Wert des Beziehungskapitals erschließt sich allerdings bei der Wissensbilanz - Made in Germany nicht in der eindimensionalen Bewertung, sondern aus dem Wirkungsnetz aus Humankapital, Strukturkapital und Beziehungskapital. Siehe dazu auch Soziales Kapital, Orientierung an Finanzgrößen, Kein gutes Zeugnis für soziale Netzwerke

Kein gutes Zeugnis für Soziale Netzwerke

Montag, 22. Dezember 2008

Das Fraunhofer Magazin 1.2009 berichtet in dem Beitrag Identitätsverlust über eine Studie des Fraunhofer-Instituts für sichere Informationstechnik SIT in Darmstadt, in der sechs Plattformen untersucht wurden: Facebook, studiVZ, MySpace, wer-kennt-wen, Lokalisten, XING und Linkedin. Fazit: Die Studie stellt den Plattformen “in puncto Privatsphären- und Datenschutz kein gutes Zeugnis aus”. Es gibt hier also noch viel zu tun. Alle Nutzer der Portale sollten darauf achten und die Betreiber auf die Verbesserungspotenziale aufmerksam machen.