Artikel mit ‘Wissensbilanz - Made in Germany’ getagged

Wissensbilanz - Made in Germany gastierte in Hannover: Eine gelungene Veranstaltung

Freitag, 12. Februar 2010

Gestern war die Roadshow Wissensbilanz - Made in Germany in Hannover zu Gast. Gastgeber war die Region Hannover, gemeinsam mit der IHK Hannover und der Handwerkskammer Hannover (Flyer). Als Moderator der Veranstaltung konnte ich viele Teilnehmer begrüßen (Foto). Herr Heisig stellte anschließend die Grundlagen zur Wissensbilanz - Made in Germany vor. Der Praxisbeitrag von Herrn Carls (Trio hair & company, Hannover) zeigte, dass die Wissensbilanz - Made in Germany erfolgreich in einem schwierigen Markt eingesetzt werden kann. Immerhin haben sich deutschlandweit die Betriebsstätten (Friseure) in der Zeit von 1995-2010 fast verdoppelt. Damit einher geht natürlich auch ein scharfer Wettbewerb. Im zweiten Praxisbeispiel erläuterte Herr Karnauchow (domino-world), wie er die Wissensbilanz - Made in Germany in seinem Unternehmen zur Priorisierung von Maßnahmen nutzt. Zusätzlich gab es in Hannover noch eine Besonderheit: Herr Keindl stellte das Projekt Wissenswerkstätten vor, in dem Unternehmen gemeinsam nach Lösungen suchen, Wissen im Unternehmen zu managen. Dieser Beitrag führte dann auch geich in der anschließenden Diskussion dazu, dass nach dem Zusammenhang zwischen Wissensmanagement und Wissensbilanz - Made in Germany gefragt wurde. Im Foyer konnten die Gespräche dann noch bei einem kleinen Imbiss vertieft werden. Das rege Interesse an dieser Veranstaltung zeigt, dass sich immer mehr Unternehmen/Organisationen über die Wissensbilanz - Made in Germany informieren, und sie dann letztendlich auch umsetzen wollen.

DIW Wochenbericht 05/2010: Bildung als Investition?

Sonntag, 07. Februar 2010

In dem Wochenbericht DIW 05/2010 geht es auch um das Thema Bildungsinvestitionen. Dabei liest man  unter anderem auf Seite 4, dass Bildungsausgaben eine Investition in die Zukunft darstellen sollen und verweist auf den Humankapitalansatz (Mincer et al. 1958). Umgangssprachlich ist der Satz “Bildung ist eine Investition in die Zukunft” wohl allen bekannt. Dennoch sind z.B. Ausgaben für die Weiterbildung in der traditionell industriell geprägten Bilanzierung reine Kosten und eben keine Investitionen, die aktiviert und abgeschrieben werden könnten. Auch hier zeigt sich, dass es erforderlich ist, die traditionelle Bilanzierung weiter zu entwickeln, damit in Unternehmen das gesamte Vermögen dargestellt wird. Ob dazu die Humankapitaltheorie alleine ausreicht? Besser ist es aus meiner Sicht, Humankapital, Struktur- und Beziehungskapital mit ihren komplexen Wechselwirkungen zu betrachten. Die Wissensbilanz - Made in Germany bietet hier eine gute Möglichkeit.

Wissensbilanz - Made in Germany gastiert am 09.03.2010 in Leipzig

Samstag, 23. Januar 2010

Die Wissensbilanz - Made in Germany gastiert am 09.03.2010 in Leipzig (Einladungsflyer). Gastgeber sind diesmal die Handwerkskammer zu Leipzig und die IHK zu Leipzig. Zunächst werde ich die Grundlagen der Wissensbilanz - Made in Germany und die Toolbox vorstellen. Anschließend gibt es wieder zwei spannende Praxisbeispiele die zeigen, dass die Wissensbilanz - Made in Germany in kleinen und mittelständischen Unternehmen genutzt werden kann. Kommen Sie am 09.03.2010 nach Leipzig, ich würde mich freuen.

SIHK Hagen: Newsletter 1/2010 befasst sich mit Wissen und der Wissensbilanz - Made in Germany

Montag, 18. Januar 2010

Im Newsletter 1/2010 der SIHK Hagen stellt der Hauptgeschäftsfüher, Herr Rapp-Frick, gleich klar: “Nur das Wissen macht es!“ Damit formuliert er geschickt den bekannten Spruch “Wissen ist Macht” ein wenig um. Im Erfahrungsbericht eines Absolventen des Blended-Learning Lehrgangs Wissensmanager (IHK) befasst sich der Newsletter gleich mit Wissen, wie man Wissen managt. Auf der zweiten Seite geht es um persönliches Wissensmanagement und auf Seite drei gibt es einen Appell für das Intellektuelle Kapital (Wissensbilanz - Made in Germany) Es freut mich natürlich sehr, dass die SIHK Hagen meine Meinung zu diesem Thema eingeholt hat: ” ´Im Gespräch mit mittelständischen Unternehmern höre ich immer wieder, dass der Erfolg heute mehr und mehr von immateriellen Faktoren abhängt´, erläutert Robert Freund. ´Dazu zählen beispielsweise das Wissen der Belegschaft, motivierte und qualifizierte Mitarbeiter, der Transfer von Wissen, Produk tinnovationen sowie Kunden- und Lieferantenbeziehungen´, führt der Dozent und Wissensmanager fort. Diese Größen stellen also das immaterielle Vermögen – das intellektuelle Kapital – einer Organisation dar.” Informieren Sie sich über die aktuellen Entwicklungen im Umgang mit Wissen - es lohnt sich.

Tochtermann, K.; Schachner, W. (2009): Wissensmanagement im Prozessmanagement

Montag, 28. Dezember 2009

Die Studie Tochtermann, K.; Schachner, W. (2009): Wissensmanagement im Prozessmanagement ”(…) liefert konkrete Hinweise auf die speziellen Anforderungen von und Erfolgsfaktoren für Wissensmanagement aus Sicht des Prozessmanagements”. Zu beachten ist, dass die Basisstudie mit 100 Experten und die vertiefende Studie mit 18 Prozessmanagement-Experten österreichischer Unternehmen durchgeführt wurde. Wissensmanagement im Kontext des Prozessmanagements zu betrachten macht Sinn, da Wissen immer situiert ist und sich daher der Bezug zu den Prozessen im Unternehmen anbietet. Es freut mich auch zu lesen, dass die zentrale Rolle des Menschens bei der Wissenskonstruktion und im Wissensmanagement herausgestellt wird. Der Bezug zum Modell von Probst wird aus meiner Sicht leider etwas zu unkritisch angenommen. Bei den Fragen zu den Efolgsfaktoren verwenden die Autoren das EFQM-Modell. Für Unternehmen in Deutschland kann man zur Bestimmung der Erfolgsfaktoren auch den Zukunftscheck Mittelstand heranziehen, der dann zur Wissensbilanz - Made in Germany führt. Die Wissensbilanz - Made in Germany hat noch den Vorteil, dass die Wirkungszusammenhänge der Erfolgfaktoren transparent werden, wodurch sich Prioritären für das gesamte Wissenssystem ableiten. Siehe dazu auch Bitcom (2009): Wissensmanagement Prozess-SystematikSchilcher (2006): Die implizite Dimension des Wissens und ihre Bedeutung für betriebliches Wissensmanagement, Intellektualistische Legende,  Schreyögg/Geiger (2003): Kann die Wissensspirale Grundlage des Wissensmanagements sein?

Beim ´Zukunftsscoring´der Commerzbank erhalten weiche Faktoren mehr Bedeutung

Samstag, 26. Dezember 2009

In dem Artikel Commerzbank bittet Kunden zum Zukunfts-Check (Handelsblatt vom 25.12.2009) liest man Erstaunliches: “Damit zieht ein neues Denken ein: Nicht mehr allein harte Fakten wie aktuelle Jahresabschlüsse, Kostenstrukturen und Controllingsysteme seien für eine Kreditentscheidung wichtig, (…). Derart weiche Faktoren können bis zu 30 Prozent des Ratings ausmachen.” Herr Hermann von der Mittelstandsbank der Commerzbank kündigt an, dass man nun ein “Zukunftsscoring” durchführen wird. Chris Löwer (Autor des Artikels im Handelsblatt) benutzt in der Überschrift den Begriff “Zukunfts-Check”, möglicherweise in Anlehnung des kostenfrei verfügbaren Zukunftscheck Mittelstand, der letztendlich zur Wissensbilanz - Made in Germany führt? Diese Zusammenhänge sind Herrn Löwer vermutlich unbekannt. Durch ein wenig Recherche vom warmen Redaktionsstuhl aus, hätte man diese Hinweise auch finden können - nur: Wer will das schon?

Wissensbilanz - Made in Germany für den Kreis Ortenau

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Die Wissensbilanz - Made in Germany ist vor allem als wichtiges Steuerungsinstrument für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) gedacht. Dennoch kann man die Wissensbilanz - Made in Germany auch für die Steuerung des Intellektuellen Kapitals in Lankreisen nutzen. Die regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaften sind immer noch zu sehr auf die klassischen Ressourcen fokussiert und entdecken erst langsam das Intellektuelle Kapital ihrer Region. Humankapital, Strukturkapital und Beziehungskapital gilt es zu fördern und zu nutzen. Der Kreis Ortenau hat nun gezeigt, dass es von Vorteil ist, eine Wissensbilanz - Made in Germany für den Kreis Ortenau zu erstellen. Siehe dazu auch RICARDA. Es wäre zu begrüßen, wenn weitere Lankreise und Kommunen eine Wissensbilanz - Made in Germany erstellen würden, damit das durchaus vorhandene Intellektuelle Kapital besser gefördert werden kann.

Wissensbilanz - Made in Germany gastiert am 11.02.2010 in Hannover

Montag, 14. Dezember 2009

Am 11.02.2010 gastiert die Roadshow Wissensbilanz - Made in Germany im Haus der Region Hannover. Auf dem Programm stehen: Eine theoretische Einführung in das Strukturmodell der Wissensbilanz - Made in Germany, zwei Praxisbeispiele und ein Beitrag zur Wissenswerkstatt(Einladungsflyer). Es lohnt sich also wieder einmal, an der kostenfreien Veranstaltung teilzunehmen. Möglicherweise treffen wir uns in Hannover. Ich werde die Roadshow moderieren.

Wissensbilanz - Made in Germany gastierte am 04.12.2009 bei der IHK Köln

Sonntag, 06. Dezember 2009

Am Freitag, den 04.12.2009, trafen sich Interessenten für die Wissensbilanz - Made in Germany bei der IHK in Köln im Camphausensaal. Trotz weihnachtlicher Stimmung in der Stadt und wohl auch in den Unternehmen, war die Roadshow zur Wissensbilanz - Made in Germany mit über 40 Teilnehmern gut besucht. In der Begrüßung durch Frau Niecknig von der IHK Köln wurde gleich zu Beginn der Veranstaltung deutlich, dass sich die IHK Köln in der nächsten Zeit verstärkt den Themen Wissen und Wissensbilanz - Made in Germany widmen will. Den einführenden Vortrag zur Methode und zur Toolbox der Wissensbilanz - Made in Germany habe ich gehalten. Anschließend stellten Herr Fischer (Inhaber der Firma Fischer Werkzeugtechnik GmbH) und Herr Honecker (Private Musikschule jamclub aus Tübingen) Ihre Erfahrungen mit der Wissensbilanz - Made in Germany vor. Es zeigte sich sehr bald, dass sich die beiden Praxisbeispiele sehr gut ergänzten. Hier das industriell geprägte Unternehmen Fischer Werzeugtechnik GmbH und dort die private Musikschule mit stark immateriell geprägten Strukturen. Dennoch: Beide Unternehmen stellten heraus, dass sie von der Wissensbilanz - Made in Germany auf jeweils spezielle Weise profitierten.

Zum Abschluss stellten wir uns dann gemeinsam den spannenden Fragen der Teilnehmer, die von der Akzeptanz bei den Mitarbeitern, bis zur Verbindung zwischen der Wissensbilanz - Made in Germany und der Balanced Scorecard reichten. Abschließend hatte die IHK Köln freundlicherweise noch zu einem kleinen Buffet eingeladen. Dabei konnten wir die noch offenen Fragen in Einzelgesprächen klären. Ich hatte den Eindruck, dass ein grundsätzliches Interesse an der Wissensbilanz - Made in Germany geweckt wurde. Hier noch einige Impressioen von der Veranstaltung bei der IHK in Köln…

Das Projekt ProWis wurde bis 2011 verlängert und bietet jetzt schon interessante Hilfen

Dienstag, 01. Dezember 2009

Über das Projekt ProWis habe ich in 2007 (inkl. einer Studie) und später noch einmal in 2008 berichtet. In der Zwischenzeit wurde das Projekt ProWis verlängert: “Im Mittelpunkt der zweiten Projektphase (2008-2011) steht der Transfer der Projektergebnisse. Folgende Angebote werden hierzu zur Verfügung gestellt”: Praxiserprobte Analyseinstrumente, Wissensmanagement Lösungssammlungen. Es ist erfreulich, dass man nun für die vier Wissensaktivitäten die jeweiligen Methoden/Tools auswählen kann. Ein erster Schritt, die vielen Tools einzuordnen und zu zeigen, dass nicht jedes Tool überall Sinn macht. Dennoch: Die Liste der Tools wird in Zukunft bestimmt noch erweitert werden müssen. Weiterhin ist nicht klar, wie die einzelnen untereinander wirken. Die Wissensaktivitäten werden immer noch zu sehr isoliert betrachtet, obwohl sich das gesamte Modell natürlich auf die Geschäftsprozesse bezieht und somit die Bedingung der Situiertheit von Wissen erfüllt. Das Modell reduziert die 6 Bausteine von Probst, wodurch die grundlegende Kritik an dem Bausteinmodell nicht verklingt (Sytemisches Wissensmanagement). Eine Alternative kann sein, die notwendigen Maßnahmen ganzheitlicher aus der Wissensbilanz - Made in Germany abzuleiten. Immerhin bietet die Wissensbilanz - Made in Germany mit dem Wirkungsnetz gerade die Möglichkeit die verschiedenen Wirkungen darzustellen und damit Maßnahmen zu priorisieren, die das Wissenssystem optimieren. Im Zusammenhang mit Wissensmanagement wird immer noch zu wenig an die gute Kombination von modernem Wissensmanagement und der Wissensbilanz - Made in Germany gedacht. Siehe dazu auch Wie hängen Wissensbilanz - Made in Germany und Wissensmanagement zusammen? Und wenn Sie im Raum Köln wohnen, können Sie sich am Freitag, den 04.12.2009 die Roadshow zur Wissensbilanz - Made in Germany bei der IHK Köln ansehen (Programm). Würde mich freuen…