Moodle LMS 4.0 und Moodle 4.0 App sind da

Neben dem veröffentlichten Moodle Lernmanagement-System (LMS) 4.0 ist nun auch die Moodle App 4.0 veröffentlicht worden. Bei Moodle LMS 4.0 gibt es Verbesserungen in der Struktur, in der Oberfläche und in der Bearbeitung durch Administratoren, Trainer und Teilnehmer. Besonders hervorheben möchte ich die Integration von BigBlueButton als Videokonferenzsystem, das nun als ganz normale Aktivität in die Kurse eingebunden werden kann. Auch die Moodle App 4.0 kommt mit einem frischeren Design und besseren Nutzereigenschaften den Wünschen vieler Teilnehmer entgegen. Insgesamt gibt es somit wieder sehr gute Verbesserungen des weltweit genutzten Lernmanagement-Systems (LMS).

Wir nutzen aktuell Moodle 3.9 und BigBlueButton separat auf verschiedenen Servern, da BigBlueButton bisher nicht in Moodle integriert war. Unsere vor Jahren getroffene Entscheidung mit BigBlueButton zu arbeiten, hat sich also als richtig herausgestellt. Mit grundsätzlichen Updates verfahren wir häufig so, dass wir erst abwarten, bis alle Bugs korrigiert wurden – das dauert erfahrungsgemäß ca. 3-6 Monate. Anschließend steigen auch wir auch auf Moodle LMS 4.0 um. Möglicherweise also noch im Sommer, oder erst Ende des Jahres.

Informationen zu unseren Lehrgängen und Terminen finden Sie auf unserer Lernplattform.

Projektmanager/in (IHK): Wieder zwei Zertifikatsworkshops durchgeführt

Der von uns entwickelte Blended Learning Lehrgang Projektmanager/in (IHK) wird seit 2020 bei verschiedenen IHK online durchgeführt. Bei der IHK Köln hatten wir am 30.06.2021 einen Zertifikatsworkshop, und bei der IHK Düsseldorf am 06.07.2021.

In den letzten insgesamt sechs Wochen haben die Teilnehmer die Grundlagen eines professionalisierten und branchenunabhängigen Projektmanagements kennengelernt. Dabei wurden die verschiedenen Inhalte von verschiedenen Teams auf ein Fallbeispiel übertragen und somit angewendet.

Die Ergebnisse konnten sich in den Zertifikatsworkshops sehen lassen. Nach dem Wissenstest präsentierten die Teams ihre Projektplanungen und beantworteten verschiedene Fragen. Es war deutlich zu sehen, welchen Kompetenzzuwachs die Teilnehmer verzeichnen konnten.

Informationen zum Lehrgang und zu möglichen Terminen in Ihrer Nähe finden Sie auf unserer Lernplattform.

Fraunhofer Magazin 2|2021 zu Fake News

Im Fraunhofer Magazin 2|2021 (PDF) geht es in der Titelgeschichte um die neue Gründerzeit, zu der ich mich hier allerdings nicht weiter äußern möchte. Interessanter fand ich den Beitrag “Alles Fake? Segen und Fluch der Digitalisierung”, der auf den Seiten 35ff. zu finden ist, werden kleine Geschichten der Fälschungen in der Vergangenheit erzählt. Unter anderen auch diese (S. 40):

315/317 n. Chr. Die Konstantinische Schenkung gilt als eine der bedeutendsten Geschichtsfälschungen. Die Urkunde, mit der Kaiser Konstantin im 4. Jahrhundert angeblich dem Papst und seinen Nachfolgern die Herrschaft über das westliche Römische Reich übertrug, nutzte die Kirche über Jahrhunderte, um ihren Machtanspruch zu untermauern. Das Dokument wurde erst im 15. Jahrhundert als Fälschung aus dem Jahr 800 erkannt.

Es zeigt sich wieder, dass Fälschungen/Fakes auch schon in der Vergangenheit wichtige Elemente der Manipulation waren. In der heutigen durch und durch digitalen Welt müssen wir lernen, damit umzugehen (S. 41):

(1) Achten Sie auf technische Bildfehler bei untypischen Gesichtsbewegungen, Verzerrungen oder Unschärfen an Übergängen.
(2) Vorsicht! Am Smartphone oder Laptop lassen sich technische Ungenauigkeiten schwerer erkennen als am kalibrierten, größeren Monitor.
(3) Beobachten Sie die Mimik: Ist sie natürlich und typisch für den Protagonisten, gibt es auffallende Unterschiede zu vergleichbaren Videos?
(4) Sichern Sie die Quellen ab: Woher stammt das Video? In Videokonferenzen durch Rückbestätigung oder digitale Signaturen den richtigen Gesprächspartnersicherstellen.
(5) Hinterfragen Sie Inhalte kritisch: Wie glaubhaft sind die Aussagen, auch außerhalb der eigenen Filterblase? Im Zweifel bei Faktenchecker-Webseiten recherchieren.

Über 600 Kontakte bei LinkedIn

Mit Stand 11.06.2021 sind es genau 602 Linkedin Kontakte. Erstaunlich, wie sich dieser Kanal in den letzten Jahren entwickelt hat. Bei Interesse können Sie sich gerne mit mir auch bei Twitter und Facebook vernetzen. Bei Twitter habe ich zwei Accounts: In dem Twitter-Account zur Lernplattform geht es um die Themen aus unserem Blog. In dem eher internationalen Twitter-Account geht es um alle möglichen Themen, die mich darüber hinaus interessieren.

Impulspapier “Agiles Arbeiten” der Arbeitsgruppe Industrie 4.0

Agilität und das damit verbundene agile Arbeiten ist gerade bei komplexen Problemstellungen gefragt. Es ist somit nicht verwunderlich, dass sich auch die Plattform Industrie 4.0 mit dem Thema befasst.

“Im Impulspapier beschreibt die Arbeitsgruppe die Essenz des agilen Arbeitens. Sie gibt Beispiele zur Umsetzung und konkrete Empfehlungen, mit denen Interessierte Agilität direkt ausprobieren können. Das Papier ist erst der Anfang: Die Arbeitsgruppe will die Diskussion um neue Organisationsformen von Arbeit weiterführen – anhand konkreter Erlebnisberichte”.

Das Impulspapier BMWi (2019): Agiles Arbeiten stellt zunächst die Notwendigkeit für diese Arbeitsform heraus und beschreibt kurz verschiedene Ansätze wie das Scrum-Rahmenwerk, Lego Serous Play, Design Thinking, Storytelling und Prototyping, die alle von einer Arbeitsgruppe ausprobiert wurden.

In dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Projektmanager/in Agil (IHK) gehen wir auf das agile Arbeiten allgemein und speziell für Projekte ein (Agiles Projektmanagement). Informationen zum Lehrgang finden Sie auf unserer Lernplattform.

BigBueButton: Erfahrungen aus einem Blended Learning Lehrgang

In dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Projektmanager/in (IHK) wechseln sich üblicherweise Präsenztage und Onlinephasen ab. Als Lernmanagementsystem (LMS) nutzen wir Moodle. Innerhalb von Moodle haben wir BigBlueButton als eigene Aktivität integriert, sodass die Daten der Lernenden innerhalb unserer Server bleiben (Warum nicht Open Source?)

In einem Lehrgang, der für ein Unternehmen inhouse durchgeführt wird, konnten wir den dritten Präsenztag “wegen Corona” nicht durchführen. Durch die oben beschriebene Struktur unserer Lernplattform (Moodle plus BBB) konnten wir dem Unternehmen eine Alternative anbieten. Der Ablauf des Tages wurde auf das Online-Format angepasst, Verkürzt sah das so aus:
– Kurzer inhaltlicher Input (Allgemeiner BBB-Bereich)
– Erläuterungen zu den folgenden Gruppenarbeiten (Allgemeiner BBB-Bereich),
– Gruppenarbeiten (BBB-Bereich der jeweiligen Gruppe)
– Präsentation der Gruppenergebnisse und Feedback (Allgemeiner BBB-Bereich)

Im Allgemeinen BBB-Bereich hatten alle Teilnehmer nur die Berechtigung, sich die Inhalte anzusehen. Als Moderator konnte ich einzelne Teilnehmer zu Referenten ernennen, sodass diese dann z.B. die Gruppenergebnisse vorstellen konnten. In dem BBB-Bereich der Gruppen hatten alle Teilnehmer die Berechtigung als Moderatoren , sodass jeder seinen Bildschirm teilen, Dateien zeigen, oder alle gemeinsam ein Whiteboard nutzen konnte usw. Es gibt zwar bei BBB auch die Möglichkeit, in einem Raum Gruppenbereiche anzulegen, doch hätten mich z.B. die dafür notwendigen Zeitvorgaben zu sehr eingeschränkt. Weiterhin konnten die Teilnehmer für Ihre Gruppenarbeit auch jeweils ein Wiki, Forum und Chat nutzen.

Diese vielfältigen Möglichkeiten wurden von jeder Gruppe unterschiedlich genutzt. Dabei verlangt diese Art des selbstorganisierten Lernens viel von den Teilnehmern.

Das Feedback der Teilnehmer fiel durchweg positiv aus. Allerdings mit dem Zusatz, dass es gut wäre, wenn die nächsten Präsenztage wieder im persönlichen Kontakt durchgeführt werden könnten…