Impulspapier „Agiles Arbeiten“ der Arbeitsgruppe Industrie 4.0

Agilität und das damit verbundene agile Arbeiten ist gerade bei komplexen Problemstellungen gefragt. Es ist somit nicht verwunderlich, dass sich auch die Plattform Industrie 4.0 mit dem Thema befasst.

„Im Impulspapier beschreibt die Arbeitsgruppe die Essenz des agilen Arbeitens. Sie gibt Beispiele zur Umsetzung und konkrete Empfehlungen, mit denen Interessierte Agilität direkt ausprobieren können. Das Papier ist erst der Anfang: Die Arbeitsgruppe will die Diskussion um neue Organisationsformen von Arbeit weiterführen – anhand konkreter Erlebnisberichte“.

Das Impulspapier BMWi (2019): Agiles Arbeiten stellt zunächst die Notwendigkeit für diese Arbeitsform heraus und beschreibt kurz verschiedene Ansätze wie das Scrum-Rahmenwerk, Lego Serous Play, Design Thinking, Storytelling und Prototyping, die alle von einer Arbeitsgruppe ausprobiert wurden.

In dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Projektmanager/in Agil (IHK) gehen wir auf das agile Arbeiten allgemein und speziell für Projekte ein (Agiles Projektmanagement). Informationen zum Lehrgang finden Sie auf unserer Lernplattform.

BigBueButton: Erfahrungen aus einem Blended Learning Lehrgang

In dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Projektmanager/in (IHK) wechseln sich üblicherweise Präsenztage und Onlinephasen ab. Als Lernmanagementsystem (LMS) nutzen wir Moodle. Innerhalb von Moodle haben wir BigBlueButton als eigene Aktivität integriert, sodass die Daten der Lernenden innerhalb unserer Server bleiben (Warum nicht Open Source?)

In einem Lehrgang, der für ein Unternehmen inhouse durchgeführt wird, konnten wir den dritten Präsenztag „wegen Corona“ nicht durchführen. Durch die oben beschriebene Struktur unserer Lernplattform (Moodle plus BBB) konnten wir dem Unternehmen eine Alternative anbieten. Der Ablauf des Tages wurde auf das Online-Format angepasst, Verkürzt sah das so aus:
– Kurzer inhaltlicher Input (Allgemeiner BBB-Bereich)
– Erläuterungen zu den folgenden Gruppenarbeiten (Allgemeiner BBB-Bereich),
– Gruppenarbeiten (BBB-Bereich der jeweiligen Gruppe)
– Präsentation der Gruppenergebnisse und Feedback (Allgemeiner BBB-Bereich)

Im Allgemeinen BBB-Bereich hatten alle Teilnehmer nur die Berechtigung, sich die Inhalte anzusehen. Als Moderator konnte ich einzelne Teilnehmer zu Referenten ernennen, sodass diese dann z.B. die Gruppenergebnisse vorstellen konnten. In dem BBB-Bereich der Gruppen hatten alle Teilnehmer die Berechtigung als Moderatoren , sodass jeder seinen Bildschirm teilen, Dateien zeigen, oder alle gemeinsam ein Whiteboard nutzen konnte usw. Es gibt zwar bei BBB auch die Möglichkeit, in einem Raum Gruppenbereiche anzulegen, doch hätten mich z.B. die dafür notwendigen Zeitvorgaben zu sehr eingeschränkt. Weiterhin konnten die Teilnehmer für Ihre Gruppenarbeit auch jeweils ein Wiki, Forum und Chat nutzen.

Diese vielfältigen Möglichkeiten wurden von jeder Gruppe unterschiedlich genutzt. Dabei verlangt diese Art des selbstorganisierten Lernens viel von den Teilnehmern.

Das Feedback der Teilnehmer fiel durchweg positiv aus. Allerdings mit dem Zusatz, dass es gut wäre, wenn die nächsten Präsenztage wieder im persönlichen Kontakt durchgeführt werden könnten…

Uncertainty was always a problem – so what?

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In der heutigen VUCA-Diskussion wird häufig suggeriert, dass „Uncertainty“ heute ganz neu ist, da es in der Vergangenheit wohl nur „Certainty“ gab – was natürlich Unsinn ist. Es gab in der Vergangenheit eine scheinbare Sicherheit, da die überall vorhandene Unsicherheit scheinbar berechenbar und somit beherrschbar gemacht wurde. Die weltweite Vernetzung von allem zeigt nun, dass die Unsicherheit mit den üblichen Vorgehensweisen/Mechanismen/Reflexen nicht abbildbar und somit nicht beherrschbar ist. Es ist also erforderlich den Umgang mit „Uncertainty“ im Sinne einer Knight´schen Uncertainty (Knight 1921) zu erlernen, und sie somit zu bewältigen – nicht zu beherrschen

Fritz Böhle (2009) hat die Zusammenhänge wie folgt beschrieben: In a first step, the Field of Action “Management of Uncertainty” developed problem-oriented expertises. They show how new ways of dealing with uncertainty become necessary in various practical fields of economy and work and how new approaches can already be found in scientific discussion. The expertises relate to the fields (1) People, (2) Organizations and (3) Technology and highlight changes in dealing with uncertainty (1) in vitas, biographies and learning, (2) in project organization and product innovation and (3) in complex technological systems. The expertises pursue the questions how
• Uncertainty has always been a problem
• It has been and still is tried to transform Uncertainty into certainties
• Dealing differently with Uncertainty becomes a new challenge in current developments
• New approaches on dealing with uncertainty emerge in science and practice.

Der neue Umgang mit Uncertainty wird also die neue Herausforderung in der Gesellschaft, in den Unternehmen und für den Einzelnen. Die Bewältigung von Uncertainty ist nicht alleine technisch (mathematisch, modellhaft) zu schaffen, sondern auch nur mit Hilfe des Menschen, der im Laufe der Evolution gelernt hat auf vielfaltiger Weise Uncertainty zu bewältigen. In diesem Sinne sind die individuellen Dispositionen zur Bewältigung komplexer Probleme (Kompetenz als Selbstorganisationsdisposition) wichtige Elemente nicht nur für den einzelnen Mitarbeiter, sondern auch für Teams, für die gesamte Organisation und für Netzwerke. Siehe dazu auch Freund, R. (2011): Das Konzept der Multiplen Kompetenz auf den Ebenen Individuum, Gruppe, Organisation und Netzwerk.

Sind digitale Medien neutral und lediglich Übermittler von Botschaften?

Medien, und hier speziell digitale Medien, sind gerade in der heutigen Zeit wichtig. Dabei kommt es auf den transportierten Inhalt, aber auch das Medium selbst. In der Diskussion über digitale Medien geht es oft um den transportierten Inhalt und weniger um das benutzte Medium selbst. Der Medienwissenschaftler McLuhan hat da eine etwas andere Ansicht.

Für eine medienwissenschaftliche Betrachtung Digitaler Medien ist der von dem kanadischen Medienwissenschaftler Marshall McLuhan formulierte Medienbegriff relevant, wie er in dem häufig zitierten Satz „the medium is the message“ (McLuhan 1968: 15) zum Ausdruck kommt. Die Botschaft eines Mediums ist nach McLuhan die „Veränderung des Maßstabs, Tempos, Schemas, die es der Situation der Menschen bringt“ (ebd.: 22). Das heißt, dass Medien unabhängig vom transportierten Inhalt neue Maßstäbe setzen (ebd.: 21). Digitale Medien setzen im Bereich der Informations-, Kommunikations-, Arbeits- und Lernmöglichkeiten neue Maßstäbe. Der McLuhan’sche Medienbegriff steht im Kontrast zu einem Medienverständnis, wonach Medien neutral sind und lediglich als Übermittler von Botschaften dienen (Carstensen, T. Schachtner, C.; Schelhowe, H.; Beer, R. 2014:11).

Die von McLuhan dargestellte Perspektive auf Medien verschiebt somit den Fokus vom Inhalt mehr auf das Medium selbst. Verwenden wir also digitale Medien in der Arbeitswelt oder auch in der Bildung, so verändern wir „Maßstab, Tempo und Schema“ der (beruflichen) Domäne. Wenn wir in unseren Lehrgängen also auf Moodle und Open Source setzen, und auch die Social Media Kanäle Facebook, Twitter und LinkedIn nutzen, geht es nicht alleine um die Inhalte, sondern auch um das jeweils gewählte Medium selbst.

Am 06.06.2000, also heute vor 20 Jahren, haben wir unsere Marke angemeldet

Heute vor 20 Jahren haben wir unsere Marke KNOWLEDGE MAKES THE WORLD GO ROUND beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) angemeldet. Die Kategorisierung stellte sich als kleines Hindernis heraus, sodass die Eintragung erst am 02.03.2001 erfolgen. Die Urkunde mit der Nr. 300 42 697 zeigt die verschiedenen Daten.

Wir verwenden die eingetragene Marke in unserem Logo und für verschiedene Produkte, auf denen die Marke aufgedruckt werden kann. In unserem Shop zur Marke finden sich viele Beispiele dazu. Probieren Sie es doch einfach einmal aus.

Projektmanager/in Agil (IHK) mit Start am 29.04.2019

Der von uns entwickelte Blended Learning Lehrgang Projektmanager/in Agil (IHK) startet am 29.04.2019 bei der IHK Köln. In dem schon seit längerem ausgebuchten Lehrgang betrachten wir  das veränderte Umfeld von Organisationen, und klären, warum plangetriebenes Projektmanagement (Klassisches Projektmanagement) an Grenzen stößt, und welche Ansätze ein Agiles Projektmanagement anbietet. Neben Lean/Kanban und Scrum, gehen befassen wir uns auch mit den vielfältigen Möglichkeiten des hybriden Projektmanagements. Immerhin zeigen aktuelle Studien, dass in den Organisationen hybride Ansätze die Realität darstellt (Hybrides Projektmanagement). Abschließend werden wir auf Scaling Agile, und den verschiedenen Frameworks eingehen. Diese Informationen sollen Ihnen zeigen, dass wir uns in dem Lehrgang nicht nur auf einen bestimmten Ansatz konzentrieren, sondern ein Kontinuum zwischen den jeweiligen Extrempositionen (plangetrieben – agil) aufzeigen, in dem ein Projektmanager sehr verschiedenartige Aufgaben übernehmen kann. Weitere Informationen zu dem Lehrgang finden Sie auf unserer Lernplattform.