Jeder benutzt in seiner Kommunikation Emojis, die oft in den üblichen Apps enthalten sind. Um sich etwas zu unterscheiden, haben Studenten mit ihren zwei Professoren das Open Source Projekt OpenMoji ins Leben gerufen.
„OpenMoji is an open source project of 80+ students and 2 professors of the HfG Schwäbisch Gmünd and many external contributors“ (ebd.).
Die Symbole sind somit für jeden frei nutzbar, und können in verschiedenen Größen und Farben – auch Schwarz/Weiß – heruntergeladen werden.
Wieder ein schönes Beispiel für Open Source Projekte, die unseren Alltag bereichern. Mehr Beiträge zu Open Source finden Sie hier.
Dass es erforderlich ist, sich als Privatperson, Unternehmen, gemeinnützige Organisation oder staatliche Verwaltung digital unabhängiger von amerikanischen (oder auch chinesischen) Anbietern zu machen, ist so langsam aber sicher allen klar geworden.
Der erste Schritt ist, sich von Microsoft Office 365 oder auch Google Workplace unabhängiger zu machen. Dafür gibt es in der Zwischenzeit viele Möglichkeiten, die beispielsweise auf Nextcloud Hub basieren. Wie Sie als Leser unseres Blogs wissen, haben wir diesen Schritt schon vor vielen Jahren eingeleitet, und Nextcloud auf unseren eigenen Servern installiert. Bitte schauen Sie sich dazu meine Blogbeiträge zu Nextcloud an.
Parallel dazu bieten auch andere Anbieter Nextcloud Hub als Service an – beispielsweise auch ein Unternehmen aus Den Haag, das Office.EU als europäische Plattform anbietet:
„Office EU is a complete cloud-based office suite (like Microsoft 365 or Google Workspace) that is 100% European-owned and runs entirely on European infrastructure. Office EU includes all the essential productivity apps for documents, spreadsheets, presentations, file storage, email, calendars, and video meetings“ (Website).
Der nächste Schritt ist dann, Künstliche Intelligenz in Nextcloud zu integrieren. Wir haben auf unserer Installation gezeigt, dass LocalAI in Nextcloud integriert, und Open Source basierte KI-Modelle eingebunden werden können – wichtige Schritte in Richtung Digitale Souveränität.
Vor fast 20 Jahren haben wir den Blog mit WordPress (Open Source) gestartet – ohne Webebanner oder versteckter Werbung. Das ist auch heute noch so.
Von Anfang an haben wir Wert auf Qualität der Beiträge gelegt, indem wir beispielsweise Originaltexte mit Quellen angegeben, und dadurch von unserer Meinung abgegrenzt haben.
In der Zwischenzeit werden wir alle von KI generierten Inhalten überschwemmt. Da ist es aus unserer Sicht gut, mehr auf Qualität, als auf Quantität zu setzen. Ganz im Sinne von unserer Marke:
Meine Veröffentlichungen sind zum größten Teil auch auf ResearchGate zu finden. Darunter sind eigene Paper/Chapter und auch gemeinsame Veröffentlichungen mit Kollegen.
Thanks to my colleagues and co-authors!
Im Vergleich zum Januar 2023 haben sich die „reads“ bis zum Januar 2026 auf 19.803 erhöht – ein sattes Plus von 4.777.
Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu, und es ist Zeit, das Jahr Revue passieren zu lassen. Dazu zählt natürlich auch, einige Zahlen zu unserem Blog und zu den Aktivitäten in Sozialen Medien zusammenzustellen.
Um es gleich vorweg zu sagen: Uns geht es dabei nicht alleine um Reichweite, sondern um Qualität. Alle Blogbeiträge enthalten daher Quellenangaben, sodass klar wird, was aus der Quelle stammt, und was unsere Meinung dazu ist. Darüber hinaus haben wir uns von Anfang an entschiedenen, unseren Blog ohne nervige Werbung anzubieten.
Durch diese Arbeitsweise haben wir von Anfang an auf Vertrauen gesetzt. Genau das macht unseren Blog in der Zwischenzeit zu einem Qualitätsprodukt, das sich von der massenhaften Produktion von Content durch Künstliche Intelligenz unterscheidet.
Es ist toll zu sehen, dass unsere Blogbeiträge und Themen auch im Jahr 2025 beachtet wurden. Die folgenden Zahlen sollen das verdeutlichen:
Insgesamt finden Sie bei uns jetzt 4.377 Blogbeiträge. Davon sind 288 im Jahr 2025 hinzugekommen.
Beiträge wurden in diesem Jahr knapp 45.000 mal aufgerufen – JetPack-Statistik in WordPress.
Die Anzahl der Besucher wieder ein hohes Niveau erreicht : 20.000 Besucher aus dem In- und Ausland sind an unseren Blogbeiträgen interessiert – JetPack-Statistik in WordPress.
Bei LinkedIn besteht mein Netzwerk aktuell aus 736 Kontakten.
Bei Facebook habe ich 345 Follower und Jutta 1.680 Freunde.
Mein X-Account (vormals Twitter) hat aktuell 1.207 Follower, wobei das nicht unserer bevorzugter Kanal ist.
Wir sehen diese Zahlen als Ansporn, auch im Neuen Jahr 2026 auf allen Kanälen weiterhin aktiv zu sein.
Alles ist heute mit allem irgendwie vernetzt, sodass auf allen Ebenen Entgrenzung stattfindet, die wiederum zu Komplexität in allen Bereichen einer Gesellschaft führt. Dabei sollten wir die eher „technische“ Komplexität von der sozialen Komplexität unterscheiden.
Es ist in dem Zusammenhang interessant, dass „Geistes- und Sozialwissenschaften besonders gut geeignet sind, (1) die Entwicklung sozialer Komplexität zu beschreiben und (2) das gesellschaftliche Schema, innerhalb dessen die Sinngebung erfolgt, neu zu gestalten“ (Blogbeitrag).
Dabei stellt sich sofort die Frage: Wie kann soziale Komplexität bewältigt werden? Dazu habe ich bei bei John Erpenbeck folgendes gefunden:
„Ein besonderer Anstoß für mich war Hermann Hakens Artikel „Synergetik und Sozialwissenschaften“ in der Zeitschrift Ethik und Sozialwissenschaften (Haken / Wunderlin 2014). Er legte nahe, Werte als – von ihm so genannte – „Ordner“ sozialer Komplexität zu verstehen. Ohne solche Ordner wird Komplexität nicht beherrschbar. Sie sind zugleich zufällig und notwendig. Sie haben ihre Wirklichkeit jedoch nur, wenn sie durch Einzelne verinnerlicht und gelebt werden. Werte sind damit stets Ordner individueller oder kollektiver, physischer oder geistiger menschlicher Selbstorganisation. Kurz: Werte sind Ordner menschlicher Selbstorganisation (Haken 1996). Nicht alle Ordner sind Werte, aber alle Werte sind Ordner im Sinne von Haken (1983)“ (Erpenbeck, J. (2024): Werte als Inseln zeitlicher Stabilität im Fluss selbstorganisierter sozialer Entwicklungen, in Störl (Hrsg.) (2024): Zeit als Existenzform der Materie).
Es wundert daher nicht, dass Werte in allen möglichen Zusammenhängen thematisiert werden. Aktuell geht es beispielsweise bei der Nutzung der Künstlicher Intelligenz darum zu klären, ob wir die Werte der amerikanischen Tech-Konzerne, die Werte der chinesischen Politik oder unsere europäischen Werte als Ordner für soziale Komplexität nutzen wollen.
Screenshot von der Startseite https://www.opennewswire.org/
In der heutigen Daten- und Informationsflut ist es gut zu wissen, welchen Informationen man trauen kann. Viele Quellen wollen manipulieren, aufhetzen, oder einfach nur Klicks generieren. In diesem Umfeld ist Vertrauen ein wichtiges Gut.
Professionelle Journalisten traut man zu, Inhalte zu sammeln, aufzuarbeiten und ohne Wertung an den Leser zu bringen. Wertungen können ja in separaten Kommentaren geschrieben werden. Solche Artikel stehen auf der Plattform Open Newswire „frei“ zur Verfügung.
Über die Plattform Open Newswire ist das in über 90 Sprachen möglich. Es handelt sich um ein Non Profit Projekt, das 2020 von einem australischen Journalisten gestartet wurde. Die Artikel unterliegen den hier gelisteten Creative Commons Licences.
Diese Website benutzt Cookies. Wenn du die Website weiter nutzt, gehen wir von deinem Einverständnis aus.