Schlagwort-Archive: Weiterbildung

Bildungsmonitor 2018: Berufliche Weiterbildung lohnt sich

Der Bildungsmonitor 2018 zeigt auf, dass sich Berufliche Weiterbildung auf jeden Fall lohnt (Seite 79):

Um ihren Bedarf an technischen Fachkräften decken zu können, ist es für Betriebe mit moderatem oder hohem Bedarf oberste Priorität, die eigenen Mitarbeiter fort-­ oder weiterzubilden. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und damit verbundener Fachkräfteengpässe sowie den sich schnell wandelnden Anforderungen wird der Weiterbildungsbedarf gerade älterer Menschen zukünftig an Bedeutung gewinnen (BMBF, 2009; Ebbinghaus, 2009; Moraal et al., 2009; Anger et al., 2012c; Allmendinger et al., 2014; Hausner et al., 2015; Autorengruppe Bildungsberichterstattung, 2016). Vor diesem Hintergrund ist der Anstieg der Weiterbildungsquote, die maßgeblich auf den Anstieg betrieblicher Weiterbildungen zurückzuführen ist (Autorengruppe Bildungsberichterstattung, 2016, 144), erfreulich.

Moderne Angebote zu Ihrer Beruflichen Weiterbildung finden Sie auf unserer Lernplattform. Für die verschiedenen Themen setzen wir schon seit vielen Jahren auf Blended Learning. 

IW-Trends 1/2018 Weiterbildung 4.0 – Digitalisierung als Treiber und Innovator betrieblicher Weiterbildung

Das Institut für Wirtschaftsforschung (IW) weist in seiner Veröffentlichung IW-Trends 1/2018 Weiterbildung 4.0 – Digitalisierung als Treiber und Innovator betrieblicher Weiterbildung (PDF) auf den engen Zusammenhang zwischen Digitalisierung und Weiterbildung hin (Zusammenfassung Seite 107):

Die Digitalisierung geht mit einem steigenden Qualifikationsbedarf einher. dem gerecht zu werden, sind stärker digitalisierte Unternehmen häufiger in der Weiterbildung aktiv und investieren mehr Zeit und Geld in die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter. Mit zunehmender Nutzung digitaler Technologien im Unternehmen werden zudem häufiger IT-Kompetenzen vermittelt. Gleichzeitig bleiben nicht-digitale Kompetenzbereiche wie das berufliche Fachwissen sowie soziale und kommunikative Kompetenzen relevant. Die Digitalisierung stellt nicht nur neue Anforderungen an Weiterbildungsinhalte. Sie bietet auch neue Lernmöglichkeiten, die 84 Prozent der weiterbildungsaktiven Unternehmen bereits realisieren. Dabei nutzen digitalisierte Unternehmen digitale Lernangebote häufiger als andere Unternehmen. Steigender Weiterbildungsbedarf und neue Möglichkeiten der Wissensvermittlung wirken zusammen. Als wichtigstes Motiv für den Einsatz digitaler Lernangebote nennen Unternehmen, dass sich diese gut in den Arbeitsalltag integrieren lassen.

Digitalisierung geht mit neuen Inhalten, und mit neuen Lernformen einher. Diesen Zusammenhang haben wir in den von uns entwickelten Blended Learning Angeboten berücksichtigt. Informationen dazu finden Sie auf unserer Lernplattform.

Datenanalyse im Kundenkontakt verbesserungswürdig

Statement zum Titelthema Weiterbildung

titelthema

Die IHK-Zeitschrift Ostthüringer Wirtschaft hat sich in der Ausgabe 08/2017 im Titelthema mit Weiterbildung befasst. Auf Seite 17 finden Sie meine Auffassung zu den aktuellen Entwicklungen (PDF) Es hat mich sehr gefreut, dass mich die IHK Ostthüringen eingeladen hat, meine Perspektive kurz darzustellen. Informationen zu den von uns entwickelten Blended Learning Lehrgänge finden Sie auf unserer Lernplattform.

Innovation nur als Prozess zu betrachten, reicht nicht aus

prozess

Es reicht nicht aus, Innovation als Prozess zu verstehen:

Wird Innovation als eigener Prozess gesehen, ist er in der Regel ein abstrahierter, allgemeingültiger Ablauf, der linear mit Anfang und Ende gestaltet ist. Dies bedingt Prozessverantwortliche, die verschiedene Abteilungen koordinieren (und meistens motivieren müssen) sowie den Prozess und die Innovationsprojekte voranbringen sollen. Diese Prozessverantwortlichen (dann oft auch „Innovationsmanager“ genannt) sind für das „Funktionieren“ dieses Prozesses verantwortlich und versuchen, diesen bestmöglich umzusetzen und nachhaltig zu etablieren. Die in der Literatur beschriebenen Prozessmodelle starten dabei zumeist beim systematischen Erkennen von Problemen oder der strukturierten Entwicklung von Ideen. In der Praxis zeigt sich oft, dass die nötige strategische Orientierung der so geführten Projekte fehlt. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn sich das Top-Management nicht ausreichend zum Innovieren bekennt oder meint, mit der Installierung eines „Innovationsmanagers“ bereits alles erledigt zu haben (Lercher, H. 2017: Big Picture. Das Grazer Innovationsmodell, S. 20-21).

Innovationsmanager als bessere Prozessmanager zu sehen, greift zu kurz. Innovationsmanager sollten das Innovationsmanagementsystem weiter verbessern, bzw. auch dieses disruptiv neu zu gestalten. Prozesse gehören daher ebenso zu den Aufgaben eines Innovationsmanagers, wie Projekte, die Strategie und die Kultur einer Organisation. Diese Systembetrachtung macht die Arbeit von Innovationsmanagern anspruchsvoll und interessant. In dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Innovationsmanager (IHK) gehen wir auf diese Facetten ein. Der nächste Lehrgang wird von der IHK Rhein-Neckar ab dem 09.11.2017 angeboten. Weitere Informationen zu IHK-Zertifikatslehrgängen finden Sie auf unserer Lernplattform.

3D-Druck: Konfigurator zur Auswahl geeigneter Verfahren

dr-robert-freund-3d

Wenn es um 3D-Druck geht, kann es schon einmal verwirrend werden, da es sehr viele unterschiedliche Verfahren gibt (Additive Manufacturing). Es ist daher nur logisch, einen Konfigurator für die Auswahl der geeigneten Verfahren zu nutzen. So ein Konfigurator wird auf der Seite 3D-Druck online erleben beschrieben und in einer Demoversion dargestellt.  Dieser Online Demonstrator ist etwas gewöhnungsbedürftig und könnte noch intuitiver sein. In dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Innovationsmanager (IHK) gehen wir auf additive Verfahren wie 3D-Druck und auch auf Konfiguratoren ein, da diese auch ein wesentliches Element von Mass Customization sind. Weitere Informationen zu unseren IHK-Zertifikatslehrgängen finden Sie auf unserer Lernplattform.

Innovation nur als Projekt zu verstehen, reicht nicht aus

light-bulb-2632075_1920

Da in vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen kein systematisches Innovationsmanagement besteht, wird Innovation hier oft als Projekt, eben als Innovationsprojekt verstanden.

Wird Innovation „einfach nur“ als Projekt gesehen, gibt es zumeist einen bestimmten internen oder externen Auslöser, wie beispielsweise ein Kundenproblem oder neue Angebote von Mitbewerbern, auf die es zu reagieren gilt. Innovation ist dann ein zeitlich abgeschlossenes, für sich stehendes Unterfangen abseits des Tagesgeschäfts, das durch einen Projektmanager (meistens als Add-on) gelöst werden soll. Im schlechtesten Fall wird dabei „Innovation“ reaktiv als etwas gesehen, „was wir (hoffentlich) erst in ein paar Jahren wieder brauchen“. Selten ist Innovation dabei ein integraler, geplanter und nachhaltiger Teil des Unternehmensgeschehens oder gar der Strategiearbeit (Lercher, H. 2017: Big Picture. Das Grazer Innovationsmodell, S. 19).

Zu der Perspektive „Innovation als Projekt“ kommen noch weitere Dimensionen eines systematischen Innovationsmanagement-Systems hinzu. In dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Innovationsmanager (IHK) gehen wir auf diese Facetten ein. Der nächste Lehrgang wird von der IHK Rhein-Neckar ab dem 09.11.2017 angeboten. Weitere Informationen zu IHK-Zertifikatslehrgängen finden Sie auf unserer Lernplattform.

Moodle: 1-tägige Schulung durchgeführt

moodle-schulung

Moodle ist als Lern-Management-System (LMS) weit verbreitet – auch wir nutzen es für unsere IHK-Zertifikatslehrgänge. In den letzten Jahren gibt es immer mehr Anfragen von Organisationen, die Moodle auch nutzen wollen. Wir haben z.B. gerade für eine Organisation Moodle auf einem eigenen Server installiert, und gleichzeitig parallel ein Testsystem mit aufgebaut. Nach den verschiedenen Anpassungen bei dem ausgewählten Theme sollten nun die Mitarbeiter an Moodle herangeführt werden. Wir haben daher gestern in einer 1-tägigen Basisschulung zunächst das installierte System anhand von Beispielkursen vorgestellt. Anschließend haben dann die Teilnehmer in verschiedenen Rollen eigene Kurse angelegt und entwickelt. Es war am Ende schön zu sehen, wie jeder die Möglichkeiten von Moodle für seinen Bereich genutzt hat. Insgesamt war zu merken, dass das Verständnis für Moodle gewachsen ist und alle nun überlegen, wie sie Moodle in den nächsten Wochen aktiv nutzen wollen. Sollten Sie auch an Moodle für Ihre Organisation interessiert sein, so können Sie mich gerne ansprechen.

Innovationsprozess, oder besser keinen Innovationsprozess?

drive-into-the-future

Die nachfolgend genannten vier Innovationsprinzipien haben mich doch etwas zum Nachdenken angeregt. Nicht dass diese Prinzipien mich komplett überrascht hätten, doch möchte ich mich gerade mit den vierten Punkt etwas auseinandersetzen:

Principle 1: Build Innovations around experiences

Principle 2: Think of Innovations as Systems

Principle 3: Cultivate an Innovation Culture

Principle 4: Adopt a Disciplined Innovation Process

Quelle: Kumar, V. (2013): 101 Design Methods. A structured approach for driving innovation in your organization. John Wiley & Sons, Hoboken, New Jersey

Der vierte Punkt ist deshalb erstaunlich, das ein disziplinierter Innovationsprozess eingefordert wird. Vertreter der Ansätze Design Thinking, Lean und Agile Project Management argumentieren oft so, als ob sie keine Prozesse benötigen/wünschen. Dem ist wohl nicht so, denn durch Design Thinking wird die Ausrichtung auf die Kundenbedürfnisse, und durch Lean/Agile die iterative Umsetzung erreicht. Dieses Vorgehen kann auch als Prozess beschrieben werden, der allerdings etwas anders abläuft, als z.B. der klassische Stage-Gate-Ansatz. Dennoch gibt es in vielen Organisationen immer noch viele Bereiche, in denen sich ein klassischer Innovationsprozess anbietet. Unternehmen stehen also vor der Frage, wie beides zu verbinden ist. Ich habe den Eindruck, dass es zwischen beiden Exptrempositionen viele praktikable Ansätze gibt, die unternehmensspezifisch entwickelt werden sollten. Ein hybrider Ansatz ist dabei kein Dogma, sondern stellt die Pragmatik in den Vordergrund. Solche Zusammenhänge thematisieren wir auch in dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Innovationsmanager (IHK), der ab November 2017 wieder bei der IHK Rhein-Neckar in Mannheim angeboten wird. Weitere Informationen zu unseren Lehrgängen finden Sie auf unserer Lernplattform.

Innovationsmanager (IHK) startet am 10.06.2017 in Köln

cropped-innovation-1.jpg

Der von uns entwickelte Blended Learning Lehrgang Innovationsmanager (IHK) startet am 10.06.2017 bei der IHK Köln. Die Präsenztage sind jeweils samstags. Die Teilnahme an den Präsenztagen, die Bearbeitung der Fallstudie und der Einsendeaufgaben sind Voraussetzungen für die Teilnahme am Zertifikats-Workshop, der den Lehrgang abschließt. Am Tag des Zertifikats-Workshop schreiben Sie einen Test, präsentieren Ihr Projekt und geben die Projektdokumentation ab. Alle drei Nachweise gehen in die Gesamtbeurteilung ein. Der Flyer zum Lehrgang fasst noch einmal alle wichtigen Informationen zusammen. Wenn Sie an dem Lehrgang interessiert sind, so finden Sie auf der Webseite der IHK Köln, und auf unserer Lernplattform weitere Informationen