Schlagwort-Archive: Digitalisierung

Digitalisierungsgrad in Deutschland

Frugale Innovationen: Plattform in Bayern

Wenn wir in den westlichen Industrienationen von Frugalen Innovationen sprechen, denken wir häufig an „preiswerte“ Problemlösungen minderer Qualität. Dass diese Denkweise falsch ist zeigen viele beeindruckende Beispiele auf (Siehe dazu diese Studie oder diesen Blogbeitrag). Wenn Qualität einer Innovation bedeutet, den Anforderungen zu entsprechen, müssen wir möglicherweise erkennen, dass unsere Innovationen häufig überkomplex und damit überteuert sind. Mit Hilfe neuer Technologien ist es heute möglich, auch für komplexe Probleme einfache und kostengünstige Lösungen zu entwickeln. Bei der Betrachtung von Frugalen Innovationen weltweit wird deutlich, dass wir auch in Deutschland davon lernen können. Es ist daher interessant zu sehen, dass die Plattform Frugale Innovationen von bayern innovativ sich gerade um diese Fragestellungen kümmern will. In dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Innovationsmanager (IHK) gehen wir auch auf dieses Thema ein. Informationen finden Sie dazu auf unserer Lernplattform.

Projektmanager (IHK): Im April starten 4 neue Lehrgänge in Köln

Der von uns entwickelte Blended Learning Lehrgang Projektmanager (IHK) startet im April alleine in Köln insgesamt vier Mal. Zwei Lehrgänge sind Inhouse-Kurse für eine Organisation, die ihr Projektmanagement professionalisieren möchte. dabi bearbeiten die Teilnehmer in Gruppen ein Projekt der Organisation. Die beiden weiteren Lehrgänge sind für alle Branchen offen. Da hier Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Branchen ihre Meinungen/Erfahrungen einbringen, ist es immer spannend zu sehen, welche Argumente ausgetauscht werden. Sollten Sie an dem Lehrgang interessiert sein – möglicherweise auch als Inhouse-Kurs – so können Sie sich auf der Website der IHK Köln oder auf unserer Lernplattform informieren.

Warum klappt das mit Holacracy nicht so richtig?

Interessante Studie zu Crowd Worker in Deutschland

Die Hans Böckler Stiftung hat 2016 die empirische Studie Crowd Worker in Deutschland (PDF) veröffentlicht. In dieser ging es um das Arbeitsumfeld auf externen Crowdsourcing-Plattformen. Besonders wichtig ist dabei, was unter Crowdsourcing und Crowd Work zu verstehen ist. Der Begriff Crowdsourcing geht ja bekanntlich auf Jeffe Howe aus dem Jahr 2006 zurück. Auf der Seite 15 ist folgende Definition zu finden:

Beim Crowdsourcing schlägt ein Crowdsourcer, der Unternehmung, Organisation, Gruppe oder Individuum sein kann, einer undefinierten Menge von potenziell Mitwirkenden (Crowdsourcees bzw. Crowd Worker) eine Aufgabe über einen offenen Aufruf vor. Diese Crowd Worker, die Individuen, formelle oder informelle Gruppen, Organisationen oder Unternehmen sein können, übernehmen die Bearbeitung der Aufgabe. Der folgende Interaktionsprozess erfolgt über IT-gestützte Crowdsourcing-Plattformen (nach Leimeister und Zogaj 2013).

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass deutsche Crowd Worker durchschnittlich auf zwei Plattformen tätig sind, und es sehr viele unterschiedliche Ausgestaltungen von Crowd Work gibt. Solche Zusammenhänge besprechen wir auch in dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Innovationsmanager (IHK), der bis zum Sommer 2018 noch in Köln und Mannheim angeboten wird. Informationen dazu finden Sie auf unserer Lernplattform.

Potentiale von 10 Innovationsarten nutzen

Es ist interessant zu sehen, dass die meisten Unternehmen wohl nur wenige Innovationsarten nutzen:

Obwohl das Spektrum 10 Innovationsarten bietet, wenden 60% der Unternehmen nur bis zu 3 Innovationsarten an. Am häufigsten innovieren Unternehmen bei Netzwerken – also Kooperationen entlang der Wertschöpfungskette -, Produkteigenschaften und Funktionalitäten sowie bei Prozessen (Deloitte 2017: Rennaissance der Innovation – Der Deloitte Innovation Survey, S.7).

Das Potential der anderen Innovationsarten wird kaum beachtet. Weiterhin können durch Kombinationen der verschiedenen Innovationsarten weitere Marktvorteile und auch Mehrwerte generiert werden. Solche Zusammenhänge besprechen wir in dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Innovationsmanager (IHK). Informationen dazu finden Sie auf unserer Lernplattform.

Ist der Maschinenbau wirklich so innovativ?

Fast jede Branche in Deutschland stellt regelmäßig durch entsprechende Veröffentlichungen dar, wie innovativ sie ist. Beispielhaft möchte ich auf die Veröffentlichung VDMA (2016): Kennzahlen zu Forschung und Innovation im Maschinenbau (PDF) eingehen. Darin wird erläutert, dass sich die FuE-Aufwendungen erhöht haben, und die Innovationen und auch die Patentanmeldungen auf einem hohen Stand seien. Bei näherer Betrachtung ist diese positive Perspektive auf den innovativen Maschinenbau leider nicht zu halten:

  • Einerseits geht es bei der Betrachtung der Innovationen hauptsächlich um Produkt- und Prozessinnovationen. Da sich die Statistiken zu Innovationen hauptsächlich auf das Oslo Manual aus dem Jahr 2005 beziehen, ist das wenig verwunderlich. Nachteilig ist diese einseitige Perspektive allerdings wenn berücksichtigt wird, dass es gerade Geschäftsmodellinnovationen sind, die die Zukunft von Branchen/Unternehmen sichert – auf soziale Innovationen bin ich hier noch gar nicht eingegangen.
  • Weiterhin wird ist auch die hohe Patentanzahl kritisch zu sehen, da die Patentstruktur eher auf die klassischen Problemlösungsmechanismen der Industriegesellschaft hinweisen. Bei Digitalisierungspatenten besteht hingegen Nachholbedarf. Es ist nicht verwunderlich, dass wir in Deutschland eher auf inkrementelle statt disruptive Innovationen setzen, doch reichen mittel- und langfristig solche mentalen Modelle in Gesellschaft und Wirtschaft nicht mehr aus, die Zukunft zu meistern.

Auf diese Zusammenhänge gehen wir auch in den von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Innovationsmanager (IHK) ein, der bis zum Sommer 2018 noch in Mannheim und Köln angeboten wird. Informationen zu unseren Zertifikatslehrgängen finden Sie auf unserer Lernplattform.

Digitalisierungspatente im Vergleich

RKW-Magazin (2017): Digitalisierung – und zwar jetzt!

Das RKW-Magazin 4/2017: Digitalisierung – und zwar jetzt! (PDF, Dezember 2017) beschreibt verschiedene Anwendungen von Digitalisierung und erläutert, was unter Digitalisierung zu verstehen ist (S. 8):

Wir fassen kurz zusammen, was das Wort Digitalisierung meint: „Auf der einen Seite beschreibt es die Überführung von Informationen von einer analogen beziehungsweise physischen Archivierung in eine digitale Speicherung. Auf der anderen Seite versteht man darunter auch den Prozess, der durch die Einführung digitaler Technologien und der darauf aufbauenden Anwendungssysteme eine Vielzahl von Veränderungen mit sich bringt.“

Interessant ist diese Ausgabe des RKW-Magazins auch wegen der Überschrift, denn es wird – mit einem Ausrufezeichen versehen – darauf hingewiesen, dass es so langsam Zeit wird mit der Digitalisierung in Deutschland. Die letzten vier Jahre gab es kaum Impulse von der Regierung, und es sind wohl auch von der zu erwartenden GroKo keine innovativen Impulse zur Digitalisierung zu erwarten. Das ist aus der Sicht der Parteien logisch, da man seine Wähler (meist ältere Personen) nicht erschrecken will – immerhin brummt doch alles … Doch um uns herum ist die Änderungsgeschwindigkeit höher und wir verpassen in vielen Bereichen  schon lange den Anschluss. Die jüngeren Generationen haben es heute schon schwer, sich gegen die gesellschaftliche Lehmschicht durchzusetzen. Da helfen auch keine Alibibeispiele und nette Aufrufe. In den von uns entwickelten Blended Learning Lehrgängen gehen wir auch auf solche Themen ein. Informationen dazu finden Sie auf unserer Lernplattform.