Moodle im Schulportal Hessen integriert: Erklärvideos zur ersten Nutzung

„In dieser Videoreihe erklärt Christine Schumacher die grundlegende Bedienung der im Schulportal Hessen integrierten Lernplattform Moodle. Folgende Themenbereiche werden dabei behandelt: Übersicht, Login, Kursstruktur, Kursinhalte, Kursteilnehmer sowie Feedback.“ Veröffentlicht am 18.11.2020. Das Lernmanagementsystem (LMS) Moodle kann natürlich nicht nur in Schulen genutzt werden. Auch in der beruflichen Weiterbildung, oder im Unternehmen kann Moodle für den Wissensaustausch und für die Kompetenzentwicklung eingesetzt werden.

Informationen darüber, wie wir Moodle nutzen finden Sie unter Blended Learning oder auf unserer Lernplattform.

Aktuell werden 7 Blended Learning Lehrgänge Projektmanager/in (IHK) durchgeführt

Der von uns entwickelte Blended Learning Lehrgang Projektmanager/ in (IHK) wird auch unter Beachtung strenger Corona-Auflagen durchgeführt. Blended Learning bedeutet, dass sich Präsenztage mit Onlinephasen abwechseln, wobei das Gesamtkonzept so aufeinander abgestimmt ist, dass die Teilnehmer die für das Zertifikat erforderlichen Kompetenzen entwickeln können. Dieses Konzept ist gerade in Zeiten von Corona hilfreich, da die Schwerpunkte (Präsenz-Online) variabel verschobene werden können, z.B, zu mehr Online-Anteilen, bzw. zu einer Durchführung komplett online.

  • Alleine bei der IHK Köln finden zur Zeit vier Lehrgänge parallel statt (dienstags, mittwochs, donnerstags und samstags). Diese Lehrgänge werden von unserem Partner Blue Square Consulting (Herr Wirtz) durchgeführt.
  • Einen weiteren Lehrgang führt das ProfessionalCenter der Universität Köln (Frau König) für Studierende der Uni Köln online durch. Der Zertifikatsworkshop findet dann bei der IHK Köln statt.
  • Bei der IHK Düsseldorf läuft ein Lehrgang im Blended Learning Format. Der Zertifikatsworkshop ist hier am 01.12.2020.
  • Die IHK Arnsberg hat uns beauftragt, für ein Unternehmen einen Inhouse-Lehrgang durchzuführen. Die ersten beiden Präsenztage fanden wie geplant statt, den 3. „Präsenztag“ haben wir wegen den Corona-Vorgaben des Unternehmens online durchgeführt. Dabei haben wir auf unserer Moodle-Lernplattform u.a. den BigBlueButton für Videokonferenzen genutzt.

Informationen zu diesem Lehrgang und weiteren Angeboten finden Sie auf unserer Lernplattform.

BigBueButton: Erfahrungen aus einem Blended Learning Lehrgang

In dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Projektmanager/in (IHK) wechseln sich üblicherweise Präsenztage und Onlinephasen ab. Als Lernmanagementsystem (LMS) nutzen wir Moodle. Innerhalb von Moodle haben wir BigBlueButton als eigene Aktivität integriert, sodass die Daten der Lernenden innerhalb unserer Server bleiben (Warum nicht Open Source?)

In einem Lehrgang, der für ein Unternehmen inhouse durchgeführt wird, konnten wir den dritten Präsenztag „wegen Corona“ nicht durchführen. Durch die oben beschriebene Struktur unserer Lernplattform (Moodle plus BBB) konnten wir dem Unternehmen eine Alternative anbieten. Der Ablauf des Tages wurde auf das Online-Format angepasst, Verkürzt sah das so aus:
– Kurzer inhaltlicher Input (Allgemeiner BBB-Bereich)
– Erläuterungen zu den folgenden Gruppenarbeiten (Allgemeiner BBB-Bereich),
– Gruppenarbeiten (BBB-Bereich der jeweiligen Gruppe)
– Präsentation der Gruppenergebnisse und Feedback (Allgemeiner BBB-Bereich)

Im Allgemeinen BBB-Bereich hatten alle Teilnehmer nur die Berechtigung, sich die Inhalte anzusehen. Als Moderator konnte ich einzelne Teilnehmer zu Referenten ernennen, sodass diese dann z.B. die Gruppenergebnisse vorstellen konnten. In dem BBB-Bereich der Gruppen hatten alle Teilnehmer die Berechtigung als Moderatoren , sodass jeder seinen Bildschirm teilen, Dateien zeigen, oder alle gemeinsam ein Whiteboard nutzen konnte usw. Es gibt zwar bei BBB auch die Möglichkeit, in einem Raum Gruppenbereiche anzulegen, doch hätten mich z.B. die dafür notwendigen Zeitvorgaben zu sehr eingeschränkt. Weiterhin konnten die Teilnehmer für Ihre Gruppenarbeit auch jeweils ein Wiki, Forum und Chat nutzen.

Diese vielfältigen Möglichkeiten wurden von jeder Gruppe unterschiedlich genutzt. Dabei verlangt diese Art des selbstorganisierten Lernens viel von den Teilnehmern.

Das Feedback der Teilnehmer fiel durchweg positiv aus. Allerdings mit dem Zusatz, dass es gut wäre, wenn die nächsten Präsenztage wieder im persönlichen Kontakt durchgeführt werden könnten…

BigBlueButton (Web-Konferenzsystem) in Moodle integrieren

BigBlueButton ist ein Web-Konferenzsystem, da eigenständig betrieben, oder in verschiedene Lernmanagementsysteme integriert werden kann. In dem Bild sehen Sie beispielhaft, wie BigBlueButton als eigenständige Aktivität innerhalb des von uns betriebenen Lernmanagementsystem MOODLE eingebunden werden kann.

Neben einem allgemeinen Forum, haben wir ein Forum für Gruppen angelegt. Ähnlich sieht es bei dem Wiki aus, das allgemein im Lehrgang, oder als Gruppe für die Projektarbeit genutzt wird. Die Aktivität Chat ist in dem Kurs nur für den gesamten Lehrgang, und nicht für Gruppen angelegt, da die Gruppen keinen Bedarf dafür hatten. Wir legen die Aktivitäten für Gruppen also an, wenn diese das möchten.

Hinzugekommen ist nun der BigBueButton, der gleich so eingerichtet wurde, dass die verschiedenen Gruppen ihre Konferenzräume separat betreten und nutzen können. Da die Teilnehmer aus den letzten Monaten verschiedene Web-Konferenzsysteme kennengelernt haben, ist die Barriere nicht sehr hoch und es wird ausprobiert, wie BigBlueButton für die gemeinsame Teamarbeit genutzt werden kann.

Entscheidend für die Auswahl des BigBlueButton war, dass es einerseits gut als Aktivität in MOODLE integriert werden kann, und andererseits die Daten der Teilnehmer – nicht wie bei anderen Systemen – auf unseren Servern bleiben. Es entsteht somit ein eigenes Open-Source-Ökosystem bei dem die Daten geschützt bleiben. Wir halten das in der heutigen Zeit für wichtig. Sollten Sie Fragen dazu haben, wie Sie in Ihrer Organisation MOODLE und BigBlueButton nutzen können, so sprechen Sie mich bitte an.

Datenschutz: Big Blue Button statt Skype, Teams oder Zoom

Wieder hat ein Schnelltest der beliebten Videokonferenzsysteme ergeben, dass viele bisher nicht datenschutzkonform nutzbar sind. In dem Beitrag Teams und Zoom lassen sich nicht rechtskonform nutzen (golem vom 03.07.2020)

„Die führenden Videokonferenzsysteme Zoom, Teams und Skype von Microsoft sowie Google Meet, GoToMeeting, Blizz und Cisco Webex sind bei einem Kurztest der Berliner Datenschutzbeauftragten Maja Smoltczyk allesamt durchgefallen.“

Es ist für mich daher nicht verwunderlich, dass in dem Beitrag BigBlueButton und Jitsi empfohlen werden. Wir haben beispielsweise in unserem Moodle Lernmanagementsystem BigBlueButton integriert, wodurch die Daten in diesem Gesamtsystem bleiben (Blogbeitrag). Es ist schon erstaunlich, dass der Hype um hippe Tools in der Vergangenheit Bedenken zum Datenschutz in Organisationen, bei Schulen und Universitäten weggefehgt hat. Möglicherweise kommen alle jetzt langsam wieder zur Besinnung. Dem gegenüber stehen allerdings die handfesten Interessen der verschiedenen Anbieter, die sich den „Kuchen“ gerne untereinander aufteilen würden.

Ich bin sehr gespannt, wie diese Entwicklung weitergehen wird. Informationen zu unseren Angeboten finden Sie auf unserer Lernplattform.

Sind digitale Medien neutral und lediglich Übermittler von Botschaften?

Medien, und hier speziell digitale Medien, sind gerade in der heutigen Zeit wichtig. Dabei kommt es auf den transportierten Inhalt, aber auch das Medium selbst. In der Diskussion über digitale Medien geht es oft um den transportierten Inhalt und weniger um das benutzte Medium selbst. Der Medienwissenschaftler McLuhan hat da eine etwas andere Ansicht.

Für eine medienwissenschaftliche Betrachtung Digitaler Medien ist der von dem kanadischen Medienwissenschaftler Marshall McLuhan formulierte Medienbegriff relevant, wie er in dem häufig zitierten Satz „the medium is the message“ (McLuhan 1968: 15) zum Ausdruck kommt. Die Botschaft eines Mediums ist nach McLuhan die „Veränderung des Maßstabs, Tempos, Schemas, die es der Situation der Menschen bringt“ (ebd.: 22). Das heißt, dass Medien unabhängig vom transportierten Inhalt neue Maßstäbe setzen (ebd.: 21). Digitale Medien setzen im Bereich der Informations-, Kommunikations-, Arbeits- und Lernmöglichkeiten neue Maßstäbe. Der McLuhan’sche Medienbegriff steht im Kontrast zu einem Medienverständnis, wonach Medien neutral sind und lediglich als Übermittler von Botschaften dienen (Carstensen, T. Schachtner, C.; Schelhowe, H.; Beer, R. 2014:11).

Die von McLuhan dargestellte Perspektive auf Medien verschiebt somit den Fokus vom Inhalt mehr auf das Medium selbst. Verwenden wir also digitale Medien in der Arbeitswelt oder auch in der Bildung, so verändern wir „Maßstab, Tempo und Schema“ der (beruflichen) Domäne. Wenn wir in unseren Lehrgängen also auf Moodle und Open Source setzen, und auch die Social Media Kanäle Facebook, Twitter und LinkedIn nutzen, geht es nicht alleine um die Inhalte, sondern auch um das jeweils gewählte Medium selbst.

Open Source Software (OSS)? Warum das denn?

Viele nutzen schon Software, die frei verfügbar ist, und als Open Source Software einen Siegeszug sonder gleichen angetreten hat. Dabei stellen sich vielfältige Fragen: Warum arbeiten Menschen an Open Source Projekten, ohne dafür eine monetäre Entlohnung zu erhalten? Wie kann ich als Einzelner Open Source Programme nutzen? Welche Möglichkeiten haben auch Unternehmen/Organisationen, Open Source Software zu nutzen? Welche rechtlichen Fragen stellen sich? … und natürlich: Wie kann jemand mit Open Source Software auch noch Geld verdienen?

Emma Romano hat mich am 11.05.2020 per Mail auf den Beitrag Understanding Open Source Software, and How It Makes You Money Online hingewiesen, der von Ezequiel Bruni am 17.05.2020 veröffentlicht wurde. Darin beschreibt er sehr anschaulich die Entwicklung und die Hintergründe von Open Source Software. Was wichtig ist: You Own Your Data!

Wir nutzen beispielsweise mit Moodle als Lern-Management-System, BigBlueButton Videokonferenzsystem (Plug-in in Moodle) und WordPress für unseren Blog gleich drei bekannte Open Source Programme. Diese Programme zu installieren, anzupassen und für die verschiedenen Zwecke zu nutzen ist manchmal einfach, und manchmal aufwändig. In solchen Fällen gibt es natürlich auch frei verfügbare Foren, in denen man Hilfe bekommt, doch ist es manchmal auch ratsam eine professionelle Hilfe zu nutzen. Gerade an dieser Stelle gibt es viele Chancen, sich auf dem Markt zu positionieren.

Wir werden häufig darauf angesprochen, wie wir Moodle oder auch WordPress nutzen. Aktuell erhalten wir Anfragen, wie BigBlueButton in Moodle integriert und genutzt werden kann, usw, usw. Das sind nur einige Beispiele dafür, dass es sich lohnt, Open Source Software zu nutzen und sein Wissen weiterzugeben.

BigBlueButton in unser Moodle (Lern-Management-System) integriert

BigBueButton-Testraum in Moodle

Für die kommenden Lehrgänge haben wir BigBlueButton in unser Lernmanagement-System (LMS) Moodle integriert. BigBlueButton läuft dabei auf einem eigenen zweiten Server, sodass alle Daten in unserem Lern-Management-System (LMS) bleiben. Beide Tools, BigBlueButton und Moodle, sind Open-Source-Anwendungen. Die Installation hat unser IT-Partner problemlos hinbekommen, sodass wir die ersten Tests durchführen konnten.

Das Bild zeigt einen Ausschnitt mit einer Power-Point-Folie, die hochgeladen werden und präsentiert werden kann. Die Kamera-Funktion und die Bildschirmfreigabe sind hier deaktiviert. Der Moderator des Raum kann die Präsentation für andere Teilnehmer freigeben. Es ist auch möglich, die Präsentation aufzunehmen. Dieser Punkt sollte allerdings vorab mit allen Teilnehmern abgestimmt sein. Zusätzlich zu dem Bild werden noch auf dem Gesamtbildschirm zwei Spalten gezeigt, in denen einmal die Teilnehmer und der begleitende Chat zu sehen sind. Gerade der Chat bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, mit allen zu kommunizieren, ohne das Mikrophon zu benutzen.

Informationen zu den von uns entwickelten Blended Learning Lehrgängen finden Sie auf unserer Lernplattform.

Warum nicht Open Source? Moodle und BigBlueButton als Alternativen

Währen der Corona-Pandemie werden Videokonferenzen mit den einschlägigen Tools wie MS Teams, Zoom, Slack, Google Hangout Meeting, Webex Meetings, GoToMeetings etc. immer beliebter. Einen Vergleich finden Sie hier. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Nutzung der einschlägigen Tools aufgrund eines aktuellen Hypes, und weniger aufgrund von Überlegungen zu Lehr-/Lernsettings oder Datenschutz erfolgt. Beide Punkte können mit Open Source Lösungen sehr gut umgesetzt werden.

Beispielhaft möchte ich hier nur auf Moodle mit einem integrierten BigBlueButton eingehen. Moodle ist ein Lernmanagement-System (LMS), das weltweit eingesetzt wird, und auf einem eigenen Server betrieben werden kann. Wir haben Moodle für unsere Blended Learning Lehrgänge schon vor vielen Jahren installiert, und konnten schon reichhaltige Erfahrungen sammeln (Lernplattform).

In den verschiedenen Social-Media-Kanälen wird manchmal negativ über Moodle geschrieben, doch habe ich eher den Eindruck, dass die Protagonisten wenig von Moodle und seinen Möglichkeiten verstehen. Damit meine ich einmal die benötigte technische Infrastruktur, und weiterhin die methodisch/didaktischen Einsatzmöglichkeiten in Lernprozessen (besonders bei Erwachsenen-Lernen).

Als Videokonferenz-Systeme bieten sich auf Open-Source-Basis Jitsi, BigBlueButton (BBB) oder auch OpenMeetings an, wobei jedes Tool auch separat betrieben werden kann. Uns interessierte zunächst das vorhandene BBB-Plugin für unser Lernmanagementsystem Moodle. Mit OpenMeetings haben wir schon vor Jahren experimentiert, doch waren wir mit der damaligen Übertragungsqualität nicht ganz zufrieden. Ein Test mit der aktuellen Version steht noch aus.

In der Zwischenzeit wird an verschiedenen Hochschulen verstärkt BigBlueButton in Moodle integriert. Diesen Weg sind wir auch gegangen, und haben BigBluBotton (BBB) auf einem weiteren Server installiert, und das Plugin in Moodle integriert. Das ging recht problemlos, sodass wir die Aktivität in Moodle einbinden und testen konnten. Der Vorteil dieser Variante ist, dass alle Daten auf unseren Servern bleiben, die alle in Deutschland gehostet werden. Wir sind der Überzeugung, dass diese Variante auch für andere Organisationen interessant sein kann.

Sollten Sie an dieser, oder anderen Open-Source-Möglichkeiten, interessiert sein, so sprechen Sie mich bitte an. Wir können dann ein unverbindliches Gespräch vereinbaren. Informationen zu den von uns entwickelten Blended Learning Lehrgängen finden Sie auf unserer Lernplattform.

Agiles und hybrides Projektmanagement

ProjektmanagementAktuell 2/2020

Auch in der aktuellen Ausgabe 2/2020 von ProjektmanagementAktuell geht es um Agiles und hybrides Projektmanagement. Das ist deshalb erstaunlich, da sich die GPM als Herausgeber immer noch dem Klassischen (Plangetriebenen) Projektmanagement nach IPMA verpflichtet sieht. Dennoch kommen GPM und IPMA nicht umhin anzuerkennen, dass es bei unklaren Anforderungen und unklaren Methoden/Techniken durchaus Sinn macht, agile Vorgehensweisen einzubeziehen.

In unserem Blog habe ich in verschiedenen Beiträgen (z.B. zur HELENA-Studie) immer wieder darauf verwiesen, dass es in Zukunft nicht darum geht entweder Klassisches (Plangetriebenes) Projektmanagement oder Agiles Projektmanagement anzuwenden. Zwischen den beiden Polen gibt es ein Kontinuum von Vorgehensmodellen, die je nach Projekt ausgewählt werden sollten.

Dazu gibt es in der Zwischenzeit – um nur einige wenige beispielhaft zu nennen – neben der Stacey-Matrix, dem Cynefin-Modell oder auch dem Modell von Böhm/Turner viele praktische Analyseinstrumente, die helfen können.

In den von uns entwickelten Blended Learning Lehrgänge Projektmanager/in (IHK) und Projektmanager/in Agil (IHK) entwickeln Sie die erforderlichen Kompetenzen, sodass Sie den Anforderungen einer modernen Arbeitswelt gerecht werden können. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Lernplattform oder direkt unter Termine.