MCPC 2015: Deadline für Abstracts ist der 08.05.2015
Die nächste Weltkonferenz zu Mass Customization, Personalization and Co-Creation – MCPC 2015 – findet vom 20.-22.10.2015 in Montréal (Kanada) statt. Bis zum 08.05.2015 haben Interessenten Zeit, ein erstes Abstract einzureichen. Obwohl ich aktuell noch nicht genau weiss, ob ich an der Konferenz teilnehmen kann, werde ich ein Abstract einreichen. Das Thema „Managing Complexity“ interessiert mich. In den letzten Jahren habe ich immer wieder Konferenzpaper zu Managing Complexity and Open Innovation geschrieben. Gerne würde ich die skizzierten Gedanken in einem neuen Paper aktualisieren und fortsetzen
Bionic Ants von Festo – faszinierend
Das Video wurde am 27.03.2015 bei Youtube veröffentlicht:
Internet der Dinge: Schöne Beispiele der Europäischen Union
Das „Internet der Dinge“ (Internet of Things: IoT) ist ein abstrakter Begriff, unter dem sich viele nichts Konkretes vorstellen können. Es ist daher sehr schön, dass die Europäische Union in fünf kleinen Videos Beispiele aufzeigt. Die Videos laufen hintereinander ab!
Design in Tech 2015 Report: Design ist ein Investment
European Union (2015): Growing a Digital Social Innovation Ecosystem for Europe
Vielen ist es noch nicht klar: Die neuen Technologien vernetzen sehr, sehr viele Menschen und Dinge zu sagenhaft günstigen Kosten. Was sich so einfach anhört, hat allerdings für einzelne Menschen, Gruppen, Organisationen, Netzwerken und Gesellschaften erhebliche Auswirkungen. Und nicht nur das: Diese Auswirkungen geschehen in einer noch nie dagewesenen Geschwindigkeit. In European Union (2015): Growing a Digital Social Innovation Ecosystem for Europe (PDF) wird zunächst erläutert, was unter Digital Social Innovation (DSI) zu verstehen ist (S. 4): „These range from social networks for those living with chronic health conditions, to online platforms for citizen participation in policymaking, to using´open data to create more transparency around public spending. We call this Digital Social Innovation (DSI).“ Dabei werden die vier folgenden Trends unterschieden:
- Open Hardware
- Open Networks
- Open Data
- Open Knowledge
Diese Trends werden dann auf europäischer Ebene dargestellt und in Hinblick auf Innovationen analysiert – interessant. Siehe dazu auch Innovationsmanager (IHK) und Wissensmanager (IHK) auf unserer Moodle-Lernplattform.
Innovationen: Der Red Flag Act
Innovationen haben es am Anfang oft schwer. Obwohl wir es heute kaum noch glauben können, aber auch das Auto hatte es am Anfang schwer (Quelle):
Britain’s Red Flag Act: In 1865 Britain introduced the ‚Locomotives on Highways Act‘. Better known as the ‚Red Flag Act‘. The act stipulated that all mechanically powered road vehicles must:- Have three drivers.- Not exceed 4 mph (6.4 kph) on the open road and 2 mph (3.2 kph) in towns.- Be preceded by a man on foot waving a red flag to warn the public.
Dennoch hat sich das Auto durchgesetzt. Und so wird es auch mit anderen Neuerungen sein, auch wenn Gesetze und Meinungen oft noch dagegen sind – noch 🙂
Eine APP machts möglich: Aus dem Browser heraus einen Roboter steuern
Start-Ups und Mass Customization: Ausschnitte aus einem Telefoninterview mit der Wirtschaftswoche
In dem Beitrag Start-ups: Wünsch dir was! (Wirtschaftswoche Gründer vom 18.03.2015) werden erste Teile eines Telefoninterviews erwähnt, das ein Redakteur der Wirtschaftswoche mit mir geführt hat:
„Wenn Start-ups nur auf der reinen Customizationebene bleiben, werden sie immer in einer Nische agieren“, stellt Robert Freund, Experte für Mass Customization, fest. Aber auch mit einer Nischenstrategie können sie erfolgreich sein, wenn Kunden für ein persönliches Manufakturprodukt einen höheren Preis zu zahlen bereit sind. Freund vermutet,…“
Auch Bentley nutzt 3D-Druck
Gut, nicht jeder kann sich einen Bentley leisten, doch ist es interessant zu sehen, wie ein so traditionell aufgestelltes Unternehmen neue Verfahren nutzt. In dem Beitrag BENTLEY USES STRATASYS 3D PRINTING IN CAR DESIGN wird deutlich, wie Bentley 3D-Druck nutzen will, um Autoteile zu entwickeln und herzustellen. Viele glauben immer noch, dass additive Verfahren wie der 3D-Druck, nur für Konsumgüter und weniger für Industrieteile geeignet ist. Das ist ein Irrtum, denn auch andere große Industrieunternehmen wie Airbus nutzen schon moderne Verfahren, um vereinzelt belastbare Teile zu produzieren. Diese Entwicklung wird nicht aufzuhalten sein – und sie ist schneller, also so mancher denkt.

