Unternehmen erkennen immer stärker den Zusammenhang zwischen Bildung und der Zukunftsfähigkeit von Unternehmen: “ Die Wissensfabrik versteht sich als offene Plattform für alle Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Initiativen, die Wissen fördern und teilen wollen.“
Freund, R. (2005): Intellektuelles Kapital und betriebliche Weiterbildung
In meiner Masterarbeit bin ich der Frage nachgegangen, welchen Einfluss der Trend zum Intellektuellen Kapital auf die Betriebliche Weiterbildung hat. Dazu betrachte ich die Wissensbilanz – Made in Germany und deren Ergebnisse in Bezug auf eine professionelle Betriebliche Weiterbildung. Eine Gesamtübersicht zu meinen Vorträge finden Sie hier.
Andriessen, D. (2005): On the metaphorical nature of intellectual capital: A textual analysis
In diesem Paper verbindet Andriessen Intellektuelles Kapital und Multiple Intelligenzen (Seite 13): „This latter view also seems to be more in line with the idea promoted by many authors (Roos, 1997; Edvinsson and Malone, 1997; Bontis, 2001) that intellectual capital is more than knowledge. Intellectual capital includes human capital, structural capital, and relational capital. We can say that each of these categories of capital result from the intellectual activities of human beings, providing that we do not limit the meaning of the term ‘intellectual’ to left-side-of-the-brain (logical-mathematical) capabilities but instead adopt a wider view and include linguistic, musical, spatial, bodily-kinesthetic, intra-personal and interpersonal intelligences (Gardner, 1993). This leads to the idea that the word ‘intellectual’ refers to the origins of the capital and is not a metaphor and to the, albeit tentative, conclusion that the concept of intellectual capital is based on two (and not three) metaphors: KNOWLEDGE AS A RESOURCE and KNOWLEDGE AS CAPITAL.
Österreichische Nationalbank: Wissensbilanzen 2003-2005
Auf der Website der Österreichischen Nationalbank stehen die Wissensbilanzen der Jahre 2003/2004/2005 als Download zur Verfügung: „[…] Die Steuerung des intellektuellen Kapitals, insbesondere des Human- und Strukturkapitals, ist daher von besonderer strategischer Bedeutung. Als geeignetes Instrument bietet sich dafür die Wissensbilanzierung an.“
DGFP (2005): Human Capital Management – Ergebnisse einer Tendenzbefragung
Interessante Befragung der DGFP (Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V.), die zeigt, wie unsicher Personaler (noch) mit dem Thema Humankapital umgehen – aber ist das kein Wunder. Immerhin stehen wir erst am Anfang einer Entwicklung.
Dohmen et al. (2006): Bildung, externe Effekte, technologische Leistungsfähigkeit und Wirtschaftswachstum
In dem Forschungsbericht des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) vom Mai 2006 gehen die Autoren ausführlich auf Die Humankapitaltheorie und deren Kritik ein (S. 16ff.)
Vortrag auf der Weiterbildungsmesse der IHK in Köln (09.-10.09.2006)
Vom 09.-10.09.2006 findet die Kölner Weiterbildungsmesse statt. Mit dem Motto „Weiter durch Weiterbildung“ werden nicht nur alle berufsfähigen Erwachsenen angesprochen, sonden ebenso die Unternehmen, die die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter heute immer mehr in ihre strategischen Planungen mit einbeziehen müssen. Mein Vortrag (Programm): Kompetenzentwicklung und Wissensmanagement im Unternehmen (10.09. um 12.00 Uhr).
Wissen ist Markt!
Das neu gegründete Netzwerk Wissensmanagement in Nordhessen hat seine Auftaktveranstaltung am 21.09.2006 um 18.00 Uhr in der IHK in Kassel. Das Thema „Wissen ist Markt!“ zeigt auf, welchen Stellenwert dem Wissen heute zugeschrieben wird: „Ziel des Netzwerkes ist der Austausch von Erfahrungen im Dialog zwischen Unternehmen, die Beantwortung ihrer Fragen und das Aufzeigen von neuen Lösungen für den Umgang mit Wissen. So soll gemeinsam im Netzwerk auch eine Mobilität des Wissens in Nordhessen weiter etabliert werden.“
Freund, R. (2003): Mass Customization in der beruflichen Bildung
Diese Thesen zu Mass Customization and Personalization in der beruflichen Bildung habe ich im August 2003 auf der Plattform der Tele-Akademie zur Diskussion gestellt.
Neu: Wissensbilanz-Toolbox
Wissensbilanz-Toolbox: Durch die softwaregestützte Wissensbilanzierung wird die Dateneingabe vereinfacht und die Datenauswertung soweit wie möglich automatisiert. Die Wissensbilanz-Toolbox unterstützt den Anwender bei der Erfassung der erfolgskritischen Faktoren und Indikatoren, bei der Visualisierung der Ergebnisse sowie bei der Erstellung einzelner Reports, bis hin zum vollständigen Wissensbilanzbericht.
Die Software ersetzt den für die Erstellung unternehmensspezifischer Wissensbilanz – Made in Germany nötigen Kommunikationsprozess im Unternehmen nicht, macht ihn aber einfacher und schneller weiterhin dokumentiert sie die Diskussionsergebnisse und erhobenen Daten in strukturierter Form.
