Lernplattform ist für Mobilgeräte optimiert

mobilUnsere Lernplattform basiert auf dem Lernmanagementsystem (LMS) Moodle. Dabei nutzen wir ein responsives Design, damit die Seiten auf Mobilgeräten gut nutzbar sind. Der Test bei Google hat gezeigt, dass unsere Lernplattform für Mobilgeräte optimiert ist. Es ist für alle Teilnehmer ein großer Vorteil, wenn sie die Lernplattform variable nutzen können. Informieren Sie sich über die von uns angebotenen IHK-Zertifikatslehrgänge in Köln, Gera, Lippstadt, Mannheim und Stuttgart auf unserer Lernplattform.

Gesellschaftliche Entwicklungen 2030: Die Nützlichkeit des Patentrechts stößt an Grenzen

foresight-2030-B-300Ein weiterer Trend der gesellschaftlichen Veränderungen bis 2030 (PDF): Die Nützlichkeit des Patentrechts stößt an Grenzen.  Die Anzahl der Patentanmeldungen wird gerne von Presse und Politik als Gradmesser für Innovationen in einem Land, einer Region, oder auch in einer Branche gesehen. Auf der Website des Deutschen Patent- und Markenamtes wird daher auch kräftig für das Patent – aber auch für Gebrauchsmuster, Marke und Design – geworben. Es ist unstrittig, dass Patente in der Vergangenheit wichtig für den Schutz des geistigen Eigentums und für die wirtschaftliche Nutzung waren. Heute und in Zukunft, stellt sich die Situation allerdings etwas anders dar: Einerseits sind es die überbordenden Kosten für die Patentrecherche (Softwarepatente werden hier beispielhaft genannt) und andererseits die große Anzahl patentrechtlicher Verfahren, die die Nützlichkeit von Patenten infrage stellen (S. 116). Interessant dabei ist in diesem Zusammenhang, dass „Google und Apple im Jahr 2011 erstmals mehr Geld für Patentrechtstreitigkeiten und den Ankauf von Patenten ausgegeben haben als für Forschung und Entwicklung“ (S. 120 oder genauer: Duhigg, C.; Lohr, S. (2012): The Patent, Used as a Sword. In: New York Times, 07.10.2012). Nicht zuletzt ist auch die steigende Komplexität ein nicht zu unterschätzender Treiber dafür, dass das Patentrecht an seine Grenzen stößt. Es ist somit zu erwarten, dass “ (…) sich die Auseinandersetzung um die Nützlichkeit des Patentsystems als Instrument zur Förderung von Innovationen langfristig deutlich verschärfen wird“ (S. 120). Diese Themen berücksichtigen wir in den von uns entwickelten Blended Learning Lehrgängen Innovationsmanager (IHK) und Wissensmanager (IHK). Weitere Informationen zu den Lehrgängen finden Sie auf unserer Lernplattform.

Office-Gebäude aus dem 3D-Drucker

Robert+Jutta-3D-BlogSchon seit einem Jahr haben wir, Robert  und Jutta Freund, unsere 3D-Druck-Figuren im Regal stehen. Die Figuren sind natürlich nur ein Spaß gewesen, die Industrie jedoch hat diese neuen Möglichkeiten innerhalb eines Jahres schnell weiterentwickelt und genutzt. In Dubai plant die Stadt beispielsweise ein komplettes Office-Gebäude aus dem 3D-Drucker. In dem Artikel „Frisch gedruckt: Office-Gebäude aus dem 3D-Drucker“ zeigt der Architektur- und Design Blog von Detail Daily vom 09.07.2015, was alles bereits möglich ist, und wie schnell es umgesetzt wird. Solche Themen besprechen wir auch in dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Innovationsmanager (IHK). Informationen finden Sie dazu auf unserer Lernplattfrom.

Schuhe für Miss Georgia aus dem 3D-Drucker

Na ja, die Überschrift ist nicht ganz richtig, denn die Schuhe für Miss Georgia wurden nicht nur mit 3D-Drucker, sondern mit Hilfe weiterer, neuer Verfahren des Additive Manufacturing hergestellt. Die meisten von Ihnen werden allerdings in den letzten Jahren eher den Begriff 3D-Drucker, und weniger den Begriff ´Additive Manufacturing´ gehört/gelesen haben. Aus diesem Grund habe ich mich für diese Überschrift entschieden. In dem Video vom 28.08.2014 kann man gut erkennen, welche Teamleistungen sich hinter dem interessanten Ergebnis verbergen.

Von „Designed for Me“ zu „Designed by Me“

hbrIn einem Diskussionsbeitrag der Gruppe MCPC 2014 auf LinkedIn hat mein Kollege Marcel Weber aus Holland auf den Blogbeitrag Welcome to the “Designed By Me” Era (HBR Blog Network, 27.11.2013) verwiesen. Darin wird deutlich, wie sich alles um uns verändern wird, bzw. schon verändert hat. Dabei ist die veränderte Perspektive interessant: Hieß es früher, dass ein Produkt für jemanden persönlich ist (Designed for Me), ist es heute eher so, dass Produkte von jedermann designed und auf den Markt gebracht werden können (Designed by Me). Diese neuen Chancen werden sicherlich nicht von allen genutzt werden (können), doch wenn nur schon ein geringer Teil der aktuellen Kundschaft von Unternehmen dazu übergeht, werden wir eine ganz neue Form von Wirtschaft erleben. Siehe dazu auch Innovationsmanager/in (IHK) (ab 11.03.2014 in Köln) und Termine.

2012: Das Jahr in dem Crowdfunding durchstartete

Gut, im Beitrag 2012: The Year Crowdfunding was Kickstarte into the Mainstrem (Techcrunch vom 31.12.2012) geht es um eine eher amerikanische Sicht auf das Thema, doch das Thema ist auch in Europa/Deutschland aktuell. Die erwähnten Zahlen z.B. für die Plattform Kickstarter sind schon erstaunlich: „Kickstarter’s growth has been explosive but the success rate has held steady at around 42%. In May of 2011, when Kickstarter was two years old, the company had only seen 20,000 projects with 9,700 failing to meet their funding goal. Now, in the last days of 2012, the company is at over 81,000 projects with 43,000 failing to find success. But 34,000 were successful“. Es war noch nie so einfach, seine Ideen umzusetzen: Die Technologien sind vorhanden, es gibt sogar auf manchen Plattformen Ünterstützung z.B. bei Designfragen und die Finanzierung kann unabhängig über Crowdfunding erfolgen. Diese User-Innovation wird den Markt verändern. Unternehmen sollten diese Möglichkeiten nicht ignorieren, sondern nach den Lead-Usern im  Markt Ausschau halten und ihnen die Infrastruktur eines Unternehmens anbieten. Dadurch gewinnen beide Seiten… Wie man so etwas machen kann? Sprechen Sie mich einfach dazu an. Gerne können wir ein unverbindliches Gespräch dazu führen. Siehe dazu z.B. auch Freund, R. (2010): Open Innovation, Open Evaluation and Crowdfunding [MCP-CE 2010) (Veröffentlichungen).

Warum ist das australische Start-Up Shoes of Prey so erfolgreich?

Shoes of Prey ist ein australisches Startup, das es Frauen seit 2009 ermöglicht, ihre eigenen Schuhe zu gestalten. Das ist erst einmal nichts besonderes, denn solche Angebote gibt es viele. Dennoch ist es schon ungewöhnlich, dass das Unternehmen in so kurzer Zeit so viel Zuspruch erfährt. Laut Techcrunch vom 06.06.2012 wurden auf der Plattform von Shoes of Prey 10 Millionen Schuhe designed… Dieser Erfolg hat dazu geführt, dass Investoren nun immerhin 3 Millionen Dollar in das Unternehmen stecken. Die Kundinnen sind bereit, einen recht hohen Preis zu zahlen, wenn sie nur das bekommen, was sie wirklich wollen! Ungewöhnlich ist auch, dass auf das umständliche und schwierige ausmessen verzichtet, und einfach nach Größen gefertigt wird. Wie das genau geschieht, zeigt das folgenden Video:

Myoats: Eigene Designs einfach online entwickeln

Mit Hilfe von Myoats kann sich jeder online seine eigenen Designs entwickeln und diese dann z.B. für Spreadshirt oder auch Ponoko nutzen. Darüber hinaus kann man auf Myoats (natürlich) die Designs anderer beurteilen. Myoats basiert auf eine Flash-Applikation und ist weitaus einfacher/intuitiver anzuwenden als z.B. CAD-Systeme (Siehe eMachineShop). Solche Anwendungen wie Myoats erleichtern es Menschen, ihre eigenen Ideen zu verwirklichen und unterstützen daher den Weg zu Mass Customization und Open Innovation.

Design Democracy 2008: Design und Mass Customization

design-democracy.jpgDie Website Design Democracy ´08 ist wirklich interessant: „The website will attempt to promote mass customization concepts as they relate to furniture and product design. In the future we hope the website will become a resource for product design and a manufacturing/fabricating community.“ Bis zum 21.03.2008 können Sie noch Ihre eigenen Designentwürfe für die ICFF International Contemporary Furniture Fair) einstellen. Der Zusammenhang zwischen Design und Mass Customization zeigt auch schon den Übergang zu Open Innovation an. Schauen Sie sich doch einfach einmal die schon eingestellten Vorschläge an. Manche sind wirklich sehenswert. Dazu passt der Blogbeitrag zu Ponoko.