Wie sich (nicht nur) die Produktion verändert

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Es wird immer deutlicher, dass sich die Herstellung (Erstellung?) von Produkten und Dienstleistungen durch neue technologische Möglichkeiten verändert. Manche nehmen es gelassen hin, und warten ab was passiert, denn: Nicht immer war der First Mover erfolgreich. Google war beispielsweise die 14. Suchmaschine und hat sich gegenüber anderen, wie z.B. Yahoo, mittelfristig durchgesetzt. Die Veröffentlichung DUP (2016): The future of manufacturing. Making things in a changing world (PDF) zeigt recht anschaulich auf, was alles schon umgesetzt wird. Interessant ist ein Vergleich mit WEF (2012): The futire of manufacturing, da immerhin 4 Jahre vergangen sind. Es wird deutlich, dass schon lange absehbar war und ist, dass sich die Herstellung von Produkten und Dienstleistungen massiv und schnell (!) verändern wird. Es geht dabei nicht alleine um den Herstellprozess, sondern um neue/innovative Geschäftsmodelle. Dabei muss sich die kapitalintensive Produktion des Industriezeitalters fragen, ob sie es mit den alten Strukturen/Kulturen/Denkweisen überhaupt noch schaffen wird, sich neu zu positionieren. Viele Organisationen kaufen sich bei Start-ups ein und entwickeln ein Paralleluniversum – das alte wird zur „Bad Bank“. Die bevorstehende – und auch schon lange laufende Transformation – bietet viele Chancen. Zu wenig wird allerdings thematisiert, dass die neuen Technologien so günstig sind, dass vieles einfach und ad hoc erschaffen werden kann (Co-creation, Co-working, Sharing, Additive Manufacturing, usw.). Innovation wird reflexiv. Es sind also auch die User/Nutzer, die vieles dann einfach selbst machen (Maker-Bewegung, Open Source, Open User Innovation). Diese Nutzer fragen sich dann: Brauchen wir überhaupt noch Unternehmen?

Projektmanager (IHK): Zertifikatsworkshop in Mannheim

entrepreneur-593372_1920Am Freitag, den 22.07.2016, fand bei der IHK Rhein-Neckar in Mannheim der Zertifikatsworkshop zu dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Projektmanager (IHK) statt. Es war wieder einmal sehr spannend zu sehen, wie sich die jeweiligen Projektteams präsentierten. Dabei wurde auch deutlich, dass es heute auch sehr wichtig ist, sein Projekt darzustellen und zu erläutern. Der Projektmanager steht dabei mit seiner ganzen Person/Persönlichkeit im Fokus. Am Ende hat die IHK Rhein-Neckar auch noch ein Foto von der Gruppe gemacht. Sobald dieses auf den IHK-Webseiten veröffentlich wird, werde ich in unseren Kommunikationskanälen darauf hinweisen. Der nächste Blended Learning Lehrgang Projektmanager (IHK) startet bei der IHK-Rhein-Neckar in Mannheim am 17.09.2016. Aktuell sind dafür nur noch zwei Plätze frei. Sollten Sie an dem Lehrgang interessiert sein, so finden Sie auf der Website der IHK Rhein-Neckar weitere Hinweise. Informationen zu weiteren Blended Learning Lehrgängen mit IHK-Zertifikat finden Sie auf unserer Lernplattform.

ILO (2016): Asia in Transformation

ilo-2016In vielen Veröffentlichungen wird in den letzten Jahren darauf hingewiesen, dass neue Technologien Jobs kosten werden. In dem Beitrag Digitalisierung in der Arbeitswelt: Das Substituierungspotenzial bin ich darauf intensiver eingegangen. Betrachten wir nur unsere westlichen Wirtschaftsräume und Gesellschaften, so ignorieren wir die noch viel gravierenden Entwicklungen in Asien. Die Veröffentlichung der International Labour Organization ILO (2016): Asia in Transformation. How Technology is changing jobs and enterprises (PDF) verdeutlicht, was die Transformation für asiatische Staaten und Unternehmen bedeutet. Im Kern wird hier herausgearbeitet, das bis zu 90% der Beschäftigten in den verschiedenen Branchen ihren Job verlieren könnten. Um in den neuen Geschäftsmodellen eine Rolle spielen zu können, kommt der Bildung eine besonders wichtige Rolle zu. Es wird sich zeigen, ob die westlichen Staaten, oder die asiatischen Regionen mit den Veränderungen besser zurecht kommen.

Kennen Sie RAMI 4.0, das Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0?

rami40Industrie 4.0 ist in aller Munde, obwohl nicht jeder weiß, worum es dabei überhaupt geht. Da es um vielfältige Zusammenhänge geht, ist es gut, einen Rahmen, oder besser, ein Referenzarchitekturmodell zu haben. Genau das wird auf den den Seite 39ff. in BITKOM/VDMA/ZVEI (Hrsg.) (2015): Umsetzungsstrategie Industrie 4.0. Ergebnisbericht der Plattform Industrie 4.0 (PDF) beschrieben und auf S. 43 gargestellt.

Industrie 4.0 ist eine Spezialisierung des „Internet of Things and Services“. Es sind ca. 15 Branchen in die Überlegungen einzubeziehen. Mit dem Referenzarchitekturmodell können Aufgaben und Abläufe in überschaubare Teile zerlegt werden. Es soll einen Sachverhalt so anschaulich machen, dass eine zielgerichtete Diskussion z. B. bzgl. Standardisierung und Normung möglich wird (ebd. S. 41)

Solche Zussammenhänge besprechen wir auch in dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Innovationsmanager (IHK). Weitere Informationen zu den Blended Learning Lehrgängen mit IHK-Zertifikat finden Sie auf unserer Lernplattform.

Unternehmenserfolg ist stark vom Faktor Wissen abhängig

business-163464_1280Der Unternehmenserfolg ist ein wichtiges Indiz dafür, ob die Produkte und Dienstleistungen vom Markt gut angenommen werden. Die veränderten Rahmenbedingungen für Unternehmen führen nun dazu, dass das Wissen von Individuen, von Gruppen/Teams, der Organisation und des Unternehmens-Netzwerks immer wichtiger wird:

Fachleute schätzen, dass der Unternehmenserfolg heute bereits zu 50 % vom Faktor Wissen abhängt. Es ist also naheliegend, wenn die Führung eines Unternehmens Wege sucht, den Umgang mit dieser Ressource so zu gestalten, dass die Entwicklung des Unternehmens positiv beeinflusst wird (WinVin 2012:4).

Es stellt sich daher die Frage, wie Unternehmen mit Wissen umgehen, und wie sie ihr Wissenssystem weiterentwickeln. In dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Wissensmanager (IHK) geben wir darauf Antworten.Der nächste Lehrgang wird ab 1. September bei der IHK Köln angeboten. Weitere Informationen zu unseren Blended Learning Lehrgängen mit IHK-Zertifikat finden Sie auf unserer Lernplattform.

Projektmanager (IHK) mit Start am 22.08.2016 in Gera fast ausgebucht

flyer-bild-2Der von uns entwickelte Blended Learning Lehrgang Projektmanager (IHK), mit Start am 22.08.2016 in Gera, ist fast ausgebucht. Wie mir die IHK Ostthüringen mitteilte, sind nur noch 2 Plätze frei. Es freut mich sehr, dass der Lehrgang so gut angenommen wird. Sollten Sie Interesse an dem Lehrgang haben, so können Sie sich direkt an die IHK in Gera wenden. Termine zu Blended Learning Lehrgängen mit IHK-Zertifikat finden Sie auf unserer Lernplattform. Die verschiedenen Angebote können auch Inhouse durchgeführt werden. Sollten Sie daran interessiert sein, so sprechen Sie mich bitte an.

Einladung erhalten: Scientific Committe einer Internationalen Konferenz

startup-593341_960_720In dieser Woche habe ich eine Einladung erhalten, über die ich mich sehr gefreut habe. Eine ausländische Universität wird Ende des Jahres eine Konferenz durchführen. Es ist üblich, dass dazu Abstracts, und später Paper eingereicht werden. Diese Paper werden dann von verschiedenen Personen des Scientific Committee begutachtet. Es ist für mich immer eine Ehre, dazu eingeladen zu werden. Zuletzt hatte ich sogar das Vergnügen, das eine oder andere Paper der Weltkonferenz MCPC 2015 zu reviewen. Das Engagement bedeutet auch, mein Wissen anderen zur Verfügung zu stellen. Immerhin muss ein Reviewer begründen, warum er das eine oder andere nicht so sieht, wie es in dem Paper geschildert wird. Die Auseinandersetzung mit dem Paper führt letztendlich zu einem Erkenntnisgewinn auf beiden Seiten (Reviewer – Autor). Siehe dazu auch meine Veröffentlichungen.

Humankapital mit der Wissensbilanz – Made in Germany entwickeln

hcr2016In dem Human Capital Report 2016 (PDF) des World Economic Forum (WEF) werden verschiedene Indikatoren für insgesamt 130 Länder dargestellt und weltweite Entwicklungen/Verschiebungen erläutert (Seite V):

The Fourth Industrial Revolution will lead to profound shifts across all industries, reshaping production, consumption, transportation and delivery systems, among other factors. At the same time, the very nature of work is changing, in part due to new technologies and their subsequent impact on business models, and in part because of new platforms that allow talent to connect to markets in wholly new ways. Managing these transitions for optimal outcomes for our societies will require visionary leadership and a wide range of new knowledge and skills. The development of relevant talent will determine whether we all partake in the opportunities of the Fourth Industrial Revolution or experience its disruptions as bystanders.

Es wird deutlich, dass die Entwicklung des Humankapitals für diese neuen Herausforderungen evident ist. Humankapital ist allerdings nicht nur auf globaler Ebene, sondern auch für Organisationen, wichtig. Als eine der drei Dimensionen für das Intellektuelle Kapital, ist Humankapital – neben dem Strukturkapital und dem Beziehungskapital – der wichtigste Einflussfaktor in der Wissensbilanz – Made in Germany. Mit der vom Fraunhofer Instituts entwickelten Methode (inkl. Toolbox), kann jede Organisation ihre Wissensbilanz – Made in Germany erstellen und über das Wirkungsnetz herausfinden, welche Generatoren zur Verbesserung des Systems angesteuert werden sollten. Als Moderator der Wissensbilanz – Made in Germany habe ich Organisationen dabei geholfen. Weiterhin ist die Wissensbilanz – Made in Germany auch Bestandteil des von mir entwickelten, bundeseinheitichen Blended Learning Lehrgangs Wissensmanager (IHK). Weitere Informationen zu IHK-Zertifikatslehrgängen finden Sie auch auf unserer Lernplattform.