Projektmanager/in (IHK): Unterlagen aktualisieren

Die Teilnehmerunterlagen für den von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Projektmanager/in (IHK) werden auch diesmal wieder aktualisiert. Neben der weiteren Anpassung an die ICB 4.0 ist das Lehr- und Handbuch Gareis/Gareis (2017): Projekt, Programm, Change eine wertvolle Quelle aktueller Informationen zum Projektmanagement. Die Autoren gehen dabei auf das Klassische, das Hybride und auf das Agile Projektmanagement ein. Der Lehrgang Projektmanager/in (IHK) wird im zweiten Halbjahr in Köln, Düsseldorf, Mannheim und Stuttgart angeboten. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Lernplattform.

Das Wissen der Organisation nach ISO 9001:2015

Nach der DIN EN ISO 9001:2015-11 ist es nun zwingend für Organisationen, ihr Wissen systematischer zu handhaben. In einer Anmerkung auf Seite 28 steht:

Das Wissen der Organisation ist das Wissen, das organisationsspezifisch ist; es wird im
Allgemeinen durch Erfahrung erlangt. Es sind Informationen, die im Hinblick auf das Erreichen der Ziele der Organisation angewendet und ausgetauscht werden.

Wissen ist organisationsspezifisch (kontextspezifisch) und entsteht aus Erfahrungen (Erfahrungswissen). Weiterhin wird deutlich, dass Wissen zwar aus Informationen entsteht (Anwendung und Austausch), doch mit Informationen nicht gleichzusetzen ist. Wissen wird somit kontextspezifisch durch Menschen und in organisationalen Prozessen konstruiert. Organisationen sollten daher zunächst ein gutes Verständnis von Wissen haben/entwickeln, bevor sie sich mit dem Umgang – dem Management – von Wissen beschäftigen. In dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Wissensmanager/in (IHK) gehen wir auf diese Zusammenhänge ein. Informationen dazu finden Sie auf unserer Lernplattform.

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Anforderungen und Anforderungsarten im Projektmanagement

Was sind eigentlich Anforderungen, und wie können diese unterschieden werden? Eine Antwort auf die Frage geben Gareis/Gareis (2017) in ihrem Lehrbuch: 

Eine Anforderung ist eine benötigte Beschaffenheit oder Fähigkeit einer Lösung, um ein Ziel zu erreichen. Es kann zwischen Geschäfts-, Stakeholder-, Lösungs- und Transitionsanforderungen unterschieden werden [Gareis, R.; Gareis, L. (2017): Projekt Programm Change. Lehr- und Handbuch für Intrapreneure projektorientierter Organisationen.]

Dabei sollen Anforderungen nicht mit Projektzielen bzw. Investitionszielen gleichgesetzt werden (ebd.). Das Verständnis für Anforderungen ist oftmals bei Auftraggeber und Auftragnehmer unterschiedlich. Beispielsweise werden in einem Projektauftrag die Lösungsanforderungen in den Mittelpunkt gestellt, obwohl auch die anderen Anforderungsarten wichtig sind. Darüber hinaus gibt es auch Unterschiede bei internen und externen Projekten, und beim Managen der Anforderungen (Klassisch, Hybrid, Agil). Solche Zusammenhänge besprechen wir in den von uns entwickelten Blended Learning Lehrgängen Projektmanager/in (IHK) und Projektmanager/in Agil (IHK). Informationen dazu finden Sie auf unserer Lernplattform.

Projektmanager/in (IHK) im September in Düsseldorf, Köln, Mannheim und Stuttgart

Der von uns entwickelte Blended Learning Lehrgang Projektmanager/in (IHK) wird im September in Düsseldorf, Köln, Mannheim und Stuttgart angeboten:

  • Düsseldorf: 06.09.-11.10.2018
  • Köln: 14.09.-19.10.2018 (Der Lehrgang mit Start am 29.08.2018 ist ausgebucht)
  • Mannheim: 15.09.-20.10.2018
  • Stuttgart: 18.09.-23.10.2018

Informationen zu den Lehrgängen – inkl. Inhalte, Ablauf und Ansprechpartner – finden Sie unter Termine auf unserer Lernplattform.

Hybrides Projektmanagement: Der Agile Projektmanager in der Praxis

In dem Beitrag Der hybride Projektleiter als Treiber der agilen Transformation im Konzern (ProjektMagazin vom 03.08.3018) wird deutlich, wie hybrides Projektmanagement konkret aussehen kann. In dem Interview stellt es Tilmann Seidel von der Lufthansa Technik AG wie folgt dar:

Tilman SeidelAls agiler Projektleiter sehe ich mich als Wegbereiter, der den Kollegen den Rücken freihält und es ihnen ermöglicht, flexibel und ohne lange Planungsvorläufe zu arbeiten – und dabei sehr viel auszuprobieren und zu experimentieren. Gleichzeitig bin ich aber auch eine Art Brücke in die klassische Organisation – schließlich benötigt das Management als Auftraggeber der Projekte stets die richtigen Informationen, um beispielsweise Entscheidungen über Richtungsänderungen oder Laufzeitveränderungen treffen zu können. Solange die Organisation sehr hierarchisch aufgestellt ist, benötigen Auftraggeber diese Informationen so wie es dem traditionellen Projektmanagement entspricht.

In dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Projektmanager/in Agil (IHK) gehen wir auf solche Zusammenhänge ein. Informationen dazu finden Sie auf unserer Lernplattform.

Die Sache mit den flachen Hierarchien ist gar nicht so einfach

Fraunhofer Innovationsforschung: 5 Thesen zu Innovationen in 2030

Der Fraunhofer-Verbund Innovationsforschung hat insgesamt 5 Thesen formuliert, die charakteristisch für Innovationen in 2030 sein werden:

These 1: 2030 sind Offenheit, Lernfähigkeit und Kooperation die Leitbilder von Innovation.

These 2: 2030 sind integrierte Lösungen im Mittelpunkt des Innovationsgeschehens.

These 3: 2030 sind Innovationsprozesse durchgängig digitalisiert.

These 4: 2030 steht Wissen allen offen – es kommt darauf an, es nutzbringend anzuwenden.

These 5: 2030 verfügt Europa mit Blick auf Datensicherheit und -souveränität über ein Alleinstellungsmerkmal im globalen Wettbewerb.

Fraunhofer-Verbund Innovationsforschung (Hg.) (2018): Wandel verstehen, Zukunft gestalten. Impulse für die Zukunft der Innovation. Stuttgart: Fraunhofer Verlag. Online verfügbar
unter http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-491577.html

Solche Themen besprechen wir auch in dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Innovationsmanager/in (IHK). Informationen dazu finden Sie auf unserer Lernplattform.

Projektmanagement: Relevante Faktoren beim Klassischen und Agilen Projektmanagement

Die Studie Komus, Projekt Magazin: Ökosystem Projekt-Projektumfeldstudie (2018) betrachtet das Umfeld eines Projekts, das oftmals nicht von den Projektverantwortlichen beeinflusst werden kann. Interessant ist dabei ein Ergebnis, das sich auf die Projektmethodik bezieht, und für das Klassische und das Agile Projektmanagement gilt:

„Verbindlichkeit in Entscheidungen“, „Auftraggeber – Qualität der Vorgaben“, „Verlässlichkeit“ und „Engagement“ sind sowohl für das klassische als auch für „agile“ Teilnehmer und alle Teilnehmer insgesamt die relevantesten Faktoren.

Es wird auch hier wieder deutlich, dass es durchaus auch Überschneidungen zwischen dem Klassischen und dem Agilen Projektmanagement gibt. Im Scrum-Guide 2018 (Schwaber) ist von einer Projektumfeldanalyse/Stakeholderanalyse nichts zu lesen. Solche Themen besprechen wir auch in den von uns entwickelten Blended Learning Lehrgängen Projektmanager/in (IHK) und Projektmanager/in Agil (IHK). Informationen zu den Lehrgängen finden Sie auf unserer Lernplattform.

 

Ein Kanban Board erstellen – aber wie?

Der Beitrag  Arbeit mit dem Kanban Board in der Praxis (Dev Insider vom 25.07.2018) zeigt auf, wie ein Kanban Board erstellt werden kann, und was dabei zu beachten ist. Kanban ist, wie auch Scrum, eine Methode im Agilen Projektmanagement. Bei Scrum wird die Rolle eines Projektmanagers geteilt: Product Owner und Scrum Master. Bei Kanban ist das nicht erforderlich. Weiterhin stellt Kanban eher den Aufgabenfluss, und nicht so sehr das Ergebnis (Scrum: Inkrement) in den Mittelpunkt. Im Kanban Board ist es wichtig, den WIP (Work in Progress) zu begrenzen, damit ein PULL-System entstehen kann. Solche Zusammenhänge bearbeiten wir in dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Projektmanager/in Agil (IHK). Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserer Lernplattform.