Archiv für die Kategorie ‘Wissensbilanz - Made in Germany’

Kultur- und Kreativwirtschaft: Was ist damit gemeint?

Sonntag, 09. Mai 2010

Auf der Website Kreativwirtschaft Deutschland erfährt man etwas über die Abgrenzung der jeweiligen Begriffe: “Kultur- und Kreativwirtschaft meint demnach alle Aktivitäten zur Herstellung und zum Vertrieb von Kulturprodukten mit dem Ziel Geld zu verdienen”. Weiterführend wird auf diesen Beitrag verwiesen. Weiterhin wird auf die Unterschiede zwischen Kultur- und Industriegüter hingewiesen, wobei diese Dichotomie aus der Sicht einer reflexiven Modernisierung kritisch gesehen werden muss.  Die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung zählt fast 5 Mio. Menschen zur Kultur- und Kreativwirtschaft (Weitere Fakten) und verweist deutlich auf die wirtschaftlichen Effekte. Die deutsche Bürokratie benötigt wohl immer noch (ganz im Sinne von Max Weber) genaue Zuständigkeiten (Kompetenzen der Bürokratie). Man liest auch etwas von “innovativen kleinen Kulturbetrieben”… Es ist gut, wenn es Initiativen gibt, die auf immaterielle Dimensionen hinweisen. Dabei ist allerdings nicht so klar, wie sich diese Themen von der propagierten Wissensökonomie unterscheiden. Ist kreative, kulturelle Arbeit Wissensarbeit? Wenn es das Ziel ist, aus der Kreativität heraus Geld zu verdienen (Siehe oben), stellt sich natürlich weiterhin die Frage, ob es sich nicht um Innovationen handelt - also um die Umsetzung der kreativen Ideen. Im “Zeitalter der Nebenfolgen” und dem “Wegfall der Rationalisierungsunterstellungen” sollte eine mehrdimensionale/multiple und komplexe Sicht zugelassen werden. Benötigen wir immer neue Schubladen, oder immer mehr Entgrenzungen?

Wissensbilanz - Made in Germany: Moderatorentreffen in Eschborn

Freitag, 07. Mai 2010

Heute haben sich über 40 Moderatoren der Wissensbilanz - Made in Germany in den Räumen des AWV (Arbeitskreis Wirtschaftliche Verwaltung) in Eschborn zu einem Erfahrungsaustausch getroffen. Ich war doch etwas überrascht, dass so viele Moderatoren gekommen waren. Am Vormittag haben uns Prof. Mertins und seine Kollegen vom Fraunhofer IPK Berlin über die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen informiert. Anschließend wurden Themen analysiert und drei Workshops gebildet. Ich habe mich für das Netzwerk der Moderatoren interessiert, da es hier noch gute Möglichkeiten für Verbesserungen gibt. Abschließend wurden die Workshopergebnisse im Plenum vorgestellt und abschließend diskutiert. Es war schön, viele Kollegen persönlich zu treffen, und Ideen auszutauschen. Solche Treffen motivieren mich, die Wissensbilanz - Made in Germany noch öfter in meinen Gesprächen mit Unternehmen einzubringen. Wenn Sie wollen, können wir uns auch gerne im Rahemend er nächsten Roadshow Wissensbilanz - Made in Germany am 20.05.2010 in Euskirchen darüber unterhalten.

Wissensbilanz - Made in Germany: Moderatorentreffen am 07.05.2010

Sonntag, 18. April 2010

Am 07.05.2010 treffen sich die Moderatoren der Wissensbilanz - Made in Germany beim AWV in Eschborn zu einem Erfahrungsaustausch. Wie ich erfahren konnte, haben sich diesmal recht viele Kollegen angemeldet. Das verspricht eine angeregt Diskussion darüber, wie wir die Wissensbilanz - Made in Germany noch besser im Markt bekannt machen können. Die verschiedenen Roadshows, aber auch die vielen Downloads (Toolbox) zeigen, dass das Interesse groß ist. Ich bin gespannt, welche Ergebnisse der Tag bringen wird. Siehe dazu auch Roadshow zur Wissensbilanz - Made in Germany am 20.05.2010 in Euskirchen.

Wissensbilanz - Made in Germany gastiert am 20.05.2010 in Euskirchen

Donnerstag, 08. April 2010

Die Wissensbilanz - Made in Germany gastiert am 20.05.2010 von 14.30 Uhr bis ca. 18.00 Uhr in Euskirchen. Gastgeber sind diesmal der Kreis Euskirchen und das Bildungsinstitut der Rheinischen Wirtschaft GmbH. Die (kostenfreie) Veranstaltung findet im Sitzungssaal des Kreises Euskirchen, Jülicher Ring 32, in 53879 Euskirchen statt. Neben einer Einführung in die Wissensbilanz - Made in Germany werden auch zwei Praktiker von Ihren Erfahrungen berichten. Der Einladungsflyer informiert Sie ausführlich über den Ablauf und die Ansprechpartner. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich über die Wissensbilanz - Made in Germany zu informieren.

Moldaschl, M. (2010): Zirkuläre Wissensdiskurse? Einige Einsprüche gegen gewisse Gewissheiten

Donnerstag, 08. April 2010

Die Begriffe “Wissensarbeit” und “Wissensgesellschaft” sind uns allen mehr oder weniger geläufig. Diese Gewissheiten werden nun in dem Beitrag Moldaschl, M (2010): Zirkuläre Wissensdiskurse? Einige Einsprüche gegen gewisse Gewissheiten. No. 1/2010 mehr oder weniger infrage gestellt. “Wissensgesellschaft” wird für einen unzulässigen Reduktionismus gehalten, die “Wissensökonomie” wird als noch nicht existent bezeichnet, “Wissen” eher als Bestandskategorie gesehen und “Wissensarbeit” als Gegenpart zur körperlichen Arbeit - und somit als unzulässige Dichotomie - angeprangert. Das sind nur wenige Stichpunkte aus dem lesenswerten Artikel, der mit seinen Perspektiven zum Nachdenken anregt und zeigt, dass auch scheinbare Gewissheiten immer wieder hinterfragt werden sollten.

Wissensbilanz - Made in Germany für Bibliotheken - Zusammenfassung der Ergebnisse

Dienstag, 06. April 2010

In den zusammenfassenden Ergebnissen Klug, A. K. (2010): Die Wissensbilanzierung in Bibliotheken. Chancen und Probleme bei der Anwendung des Modells “Wissensbilanz - Made in Germany” wird deutlich, welche Möglichkeiten die Wissensbilanz - Made in Germany auch für Bibliotheken bietet. Gerade weil die Rolle der Bibliotheken häufig rein aus der kosten- und weniger aus der Wissensperspektive gesehen wird, kann die Rolle der Biblotheken in einer Wissensgesellschaft mit Hilfe der Wissensbilanz - Made in Germany angemessener dargestellt werden. Auf Seite 14 ist zu lesen: “Als einer der Vorreiter fungiert dabei die Stadtbibliothek Mannheim, deren Zentralstelle sich noch im Laufe dieses Jahres einer Wissensbilanzierung unterziehen will.” Es ist zu hoffen, dass die Stadtbibliothek Mannheim viele Nachahmer findet.

Wissensbilanz-Toolbox 1.0 Version 3 steht ab sofort zur Verfügung

Sonntag, 28. März 2010

Zur Wissensbilanz - Made in Germany gibt es seit 2006 eine Toolbox 1.0 (Version 3), die sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt hat. Aktuell liegt die kostenlose Toolbox nun in ihrer dritten Auflage vor und enthält u.a. ein Exportmodul zur Ausgabe der vollständigen Wissensbilanz - Made in Germany als Word-Dokument. Laden Sie sich doch die aktuelle Version der Toolbox herunter, schauen Sie sich das Lernprogramm an und überlegen Sie, wie Sie die Wissensbilanz - Made in Germany in Ihrer Organisation nutzen können.

Wissensbilanz - Made in Germany: Newsletter WissensWert März 2010 erschienen

Sonntag, 28. März 2010

Der Newsletter WissensWert März 2010 des Arbeitskreis Wissensbilanz - Made in Germany ist nun erschienen. Es ist spannend zu sehen, wie sich die Wissensbilanz - Made in Germany weiter entwickelt. Großunternehmen wie EnBW integrieren den Ansatz in Ihren Geschäftsbericht, KMU berichten über ihre (positiven) Erfahrungen und die 1. Auflage der Toolbox steht zur Verfügung. Hier die vollständige Liste der Themen:

  1. Die Wissensbilanz wird erwachsen” - EnBW veröffentlicht Wissensbilanz im Geschäftsbericht
  2. Die neue Toolbox ist ab sofort kostenlos erhältlich
  3. Im Blickpunkt: Diakonisches Werk Rosenheim e.V.
  4. Außenansicht: Ein Landkreis bilanziert ihr Wissen
  5. Aktuelle Veranstaltungen des Arbeitskreis Wissensbilanz
  6. Stimmen aus den KMUs – Lutz Karnauchow, Vorstandsvorsitzender von domino-world & Ralf Könsgen, BGS Beratungsgesellschaft Software Systemplanung AG

Wissensbilanz - Made in Germany im Geschäftsbericht 2009 der EnBW

Donnerstag, 25. März 2010

Die Wissensbilanz - Made in Germany wurde im Geschäftsbericht 2009 der EnBW (6MB) auf den Seiten 73ff. als wichtiger Bestandteil des Lageberichts aufgenommen und die jeweiligen Ergebnisse zu Beziehungskapital, Strukturkapital und Humankapital erläutert. Interessant ist dabei folgender Hinweis:

“Wir haben jüngst erlebt, dass die Maximierung der Kapitalrendite nicht zu nachhaltigem Erfolg führt”, so Dr. Alexander Serfas, Partner bei PvF Investor Relations und externer Berater bei der Erstellung des EnBW Geschäftsberichts. “Nur eine ganzheitliche Betrachtung betrieblicher Prozesse dient dem langfristigen Erfolg des Unternehmens. Wichtig ist dabei jedoch, auch die wunden Punkte offen anzusprechen und wie die EnBW souverän genug zu sein, Verbesserungspotential aufzuzeigen.” Die EnBW ist das erste deutsche Großunternehmen, das eine umfassende Analyse des Intellektuellen Kapitals durchführt und die Ergebnisse kommuniziert. (Quelle)

Wissensbilanz - Made in Germany gastierte in Hannover: Eine gelungene Veranstaltung

Freitag, 12. Februar 2010

Gestern war die Roadshow Wissensbilanz - Made in Germany in Hannover zu Gast. Gastgeber war die Region Hannover, gemeinsam mit der IHK Hannover und der Handwerkskammer Hannover (Flyer). Als Moderator der Veranstaltung konnte ich viele Teilnehmer begrüßen (Foto). Herr Heisig stellte anschließend die Grundlagen zur Wissensbilanz - Made in Germany vor. Der Praxisbeitrag von Herrn Carls (Trio hair & company, Hannover) zeigte, dass die Wissensbilanz - Made in Germany erfolgreich in einem schwierigen Markt eingesetzt werden kann. Immerhin haben sich deutschlandweit die Betriebsstätten (Friseure) in der Zeit von 1995-2010 fast verdoppelt. Damit einher geht natürlich auch ein scharfer Wettbewerb. Im zweiten Praxisbeispiel erläuterte Herr Karnauchow (domino-world), wie er die Wissensbilanz - Made in Germany in seinem Unternehmen zur Priorisierung von Maßnahmen nutzt. Zusätzlich gab es in Hannover noch eine Besonderheit: Herr Keindl stellte das Projekt Wissenswerkstätten vor, in dem Unternehmen gemeinsam nach Lösungen suchen, Wissen im Unternehmen zu managen. Dieser Beitrag führte dann auch geich in der anschließenden Diskussion dazu, dass nach dem Zusammenhang zwischen Wissensmanagement und Wissensbilanz - Made in Germany gefragt wurde. Im Foyer konnten die Gespräche dann noch bei einem kleinen Imbiss vertieft werden. Das rege Interesse an dieser Veranstaltung zeigt, dass sich immer mehr Unternehmen/Organisationen über die Wissensbilanz - Made in Germany informieren, und sie dann letztendlich auch umsetzen wollen.