Schlagwort-Archiv: Unternehmen

Das Verständnis von Innovation muss erweitert werden

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In der heutigen Diskussion um Innovationen wird immer gerne auf Schumpeter verwiesen, der den Blick auf Innovation vorgibt. Schumpeter´s Ansatz war, dass es die Hersteller sind, die Innovationen hervorbringen, und es Konsumenten sind, die diese annehmen/nutzen (Producer Innovation Paradigm):

The producer innovation paradigm can be traced back to Joseph Schumpeter, who between 1912 and 1945 put forth a theory of innovation in which profit-seeking entrepreneurs and corporations played the central role. Schumpeter argued that “it is … the producer who as a
rule initiates economic change, and consumers are educated by him if necessary” (1934, 65) (Von Hippel 2017:7).

Durch die gesellschaftlichen Entgrenzungen (Reflexive Modernisierung) kam es in der Vergangenheit auch zu einer Öffnung der bis dato geschlossenen Innovationsprozesse in Organisationen. Dieses Phänomen hat Chesbrough dann 2003 Open Innovation genannt. Open Innovation bezieht sich dabei allerdings erst einmal auf die Organisationen und Unternehmen mit ihren Geschäftsmodellen.

Eric von Hippel stellt dem eine andere Sichtweise gegenüber: Er geht von den einzelnen Konsumenten aus, die immer stärker – auch mit Hilfe neuer, einfacher Technologien – selbst zu Innovatoren werden und ihre Innovationen anderen – oftmals kostenlos – zur Verfügung stellen (Free Innovation Paradigm).

Free innovation differs so fundamentally from producer innovation that the two cannot be incorporated in a single paradigm (Von Hippel 2017:4)

Aus beiden scheinbar gegensätzlichen Perspektiven können allerdings an verschiedenen Stellen Synergien genutzt werden. Beispielsweise können Unternehmen Lead User einbinden, um ihre Innovationen zu verbessern. Andererseits können Konsumenten ihre Innovationen zusammen mit Organisationen vermarkten und dadurch skalieren… Diese ersten Gedanken zeigen auf, wie sich die Welt der Innovationen verändert hat, und noch verändern wird. Solche Zusammenhänge besprechen wir auch in dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Innovationsmanager (IHK). Der nächste Lehrgang wird in diesem Jahr von der IHK Rhein-Neckar in Mannheim angeboten. Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserer Lernplattform.

Transformation: Diese Grafik (2007 vs. 2017) zeigt es deutlich auf

Strategische Weiterbildung ableiten – aber wie?

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Der Leitfaden RKW (2014): Strategisches Weiterbildungsmanagement für kleine und mittlere Unternehmen (PDF) zeigt auf, wie Weiterbildung systematisch aus den Bedarfen abgeleitet werden kann. Gerade in Zeiten, in denen sich viel verändert (Digitalisierung, Industrie 4.0, Arbeit 1.0 bis Arbeit 4.0) kommt der Weiterbildung in den Organisationen eine wichtige Bedeutung zu:

Alle dafür notwendigen Schritte und Instrumente finden Sie in Abschnitt 3. Die Instrumente in diesem Leitfaden sind exemplarisch für ein Unternehmen ausgefüllt. Sie stehen Ihnen jedoch zum Selbst-Ausfüllen auf unserer Website www.strategischepersonalarbeit.de zur Verfügung. Diese können direkt am Bildschirm bearbeitet und anschließend ausgedruckt oder weitergeleitet werden.

Mit unseren Blended Learning Lehrgängen mit IHK-Zertifikat bieten wir Ihnen eine moderne und zeitgemäße Form der Weiterbildung an. Informationen dazu finden Sie auf unserer Lernplattform.

Überfordern neue Arbeitsformen Menschen und Organisationen?

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Die technischen Entwicklungen sind enorm: Digitalisierung und Transformation ist in aller Munde. Diese Veränderungen sind allerdings nicht nur technologisch, sondern sollten auch die Menschen und ganze Organisationen mitnehmen. Dass das nicht so einfach ist, zeigt eine aktuelle Trendstudie vom Institut für Führung der Universität St. Gallen Bruch/Block/Färber (2016): Arbeitswelt im Umbruch. Von den erfolgreichen Pionieren lernen. Eine gute Zusammenfassung findet sich in dem Beitrag New Work: Viele Unternehmen sind von neuen Arbeitsformen überfordert (Heise vom 27.06.2016):

Agile Strukturen, demokratische Führung und virtuelle Teams sind Kennzeichen einer neuen Arbeitswelt, die vielfach auch mit „New Work“ oder „Arbeiten 4.0“ umschrieben. Doch vielen Unternehmen ist die Transformation in diese neue Welt noch nicht gelungen, wie eine Studie zeigt.

Es ist sicher notwendig, dass sich Menschen und Organisationen verändern, doch sollten auch folgende Voraussetzungen gegeben sein:

  • Führung mit Vision und Inspiration
  • Vertrauenskultur
  • Flexible Strukturen
  • Selbstkompetenz der Mitarbeitenden

Der Begriff „Selbstkompetenz“ ist allerdings seltsam, wenn man Kompetenz als Selbstorganisationsdisposition versteht… Der Fokus auf eine so verstandene Kompetenz wird die Selbstorganisation stärken und somit flexiblere Strukturen schaffen. Notwendig dafür ist somit auch ein anderes Führungsverständnis, das auf Vertrauen basiert. Der Kompetenzbegriff scheint also im Zentrum dieser Entwicklungen zu stehen. Siehe dazu auch Freund, R. (2011): Das Konzept der Multiplen Kompetenz auf der Ebenen Individuum, Gruppe, Organisation und Netzwerk.

Schnell wachsende Mittelständler setzen auf Innovationen

kfwDie Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat zwischen 2005 und 2014 auf Basis der Daten des KfW-Mittelstandspanels gerade schnell wachsende mittelständische Unternehmen analysiert. In der Veröffentlichung KfW (2015): Was zeichnet langfristig erfolgreiche Unternehmen aus? (PDF) ist folgendes zu lesen:

Schnell wachsende Mittelständler beschäftigen häufiger Hochschulabsolventen, kooperieren öfter mit anderen Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen und sind häufiger im Ausland aktiv. Sie verfolgen öfter eine Differenzierungsstrategie, bei der sie vor allem auf Innovationen setzen. Um ihren Expansionskurs zu realisieren, investieren schnell wachsende Unternehmen auch häufiger und mehr als andere Mittelständler.

In den von uns entwickelten Blended Learning Lehrgängen Innovationsmanager (IHK) und Wissensmanager (IHK) gehen wir auch auf solche Analysen ein. Informieren Sie sich bitte zu den Lehrgängen auf unserer Lernplattform.

Projektmanager (IHK): Zertifikatsworkshop bei der IHK Stuttgart

projektmanager-ihk-neu-300Heute findet der abschließende Zertifikatsworkshop bei der IHK in Stuttgart statt. Der von uns entwickelte Blended Learning Lehrgang wurde von unserer Partnerin, Frau Christine Görzen (Bühler und Görzen GmbH), durchgeführt. Die zwischenzeitlichen Rückmeldungen zum Lehrgang und zur Trainerin waren sehr gut. Jetzt bin ich sehr auf die abschließenden Leistungen (Wissenstest, Dokumentation und Präsentation) gespannt. Informationen zum Lehrgang finden Sie auf unserer Lernplattform.

Wissensmanager (IHK): Wissen im Unternehmen entwickeln

wissenWissen in Unternehmen zu entwickeln und zu nutzen wird in Zukunft eine immer wichtigere Aufgabe für Organisationen. Nicht zuletzt wird die gerade veröffentlichte ISO 9001:2015 dafür sorgen, dass Wissensmanagement in den Fokus rückt. In immer mehr Unternehmen stellt sich allerdings die Frage, wer sich mit Wissen, dem Wissensmanagement und dem Wissenssystem auskennt.  In dem von uns entwickelte Blended Learning Lehrgang Wissensmanager (IHK) können Sie die dazu erforderlichen Kompetenzen entwickeln. Der nächste Lehrgang wird ab April bei der IHK in Köln angeboten. Bitte informieren Sie sich dazu auf unserer Lernplattform.

Brauchen wir Unternehmen?

vernetzenRonald Coase ging es 1937 in seinem Artikel “The Nature of the Firm” darum zu erläutern, warum wir Unternehmen benötigen. Die Antwort war schlüssig: Die Transaktionskosten in Unternehmen waren eben günstiger als die Kosten, die außerhalb eines Unternehmens nötig waren, um eine Leistung zu erbringen. Betrachtet man heute die Wertschöpfung, so wird deutlich, dass die Transaktionskosten für Marktteilnehmer drastisch gesunken sind und es daher – nach Coase – nicht unbedingt erforderlich erscheint, ein Unternehmen einzuschalten. Solche Entwicklungen sind nun verstärkt auf dem Markt zu finden: Von Open Source und Open Innovation Anwendungen bis zu Sharing und Coworking sind viele verschiedene Facetten von Wertschöpfung kostengünstig auch ohne Unternehmen möglich. Es stellt sich die Frage, ob sich traditionelle Strukturen (Unternehmen) gegen die neuen, innovativen Geschäftsmodelle und Netzwerke durchsetzen werden. Noch schützt auch das vorhandene Rechtssystem die Unternehmen, doch wird auch hier immer deutlicher, dass die Realität den Gesetzen „davonläuft“. Es wird Zeit, den neuen Strukturen mehr Freiraum zu geben, in denen sie sich entfalten können. Solche Zusammenhänge thematisieren wir auch in dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Innovationsmanager (IHK). Informationen finden Sie auf unserer Lernplattform.

Projektmanager/in (IHK) auch 2016 in Mannheim

projektmanager-ihkDie IHK Rhein-Neckar bietet auch im nächsten Jahr den von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Projektmanager/in (IHK) an. Wir haben folgende Termine vereinbart:

13.02. – 19.03.2016 (samstags)
17.06. – 22.07.2016 (freitags)
17.09. – 22.10.2016 (samstags)

Weitere Termine zu Angeboten – auch in anderen Städten – finden Sie auf unserer Lernplattform.

Wissensmanager/in (IHK): Retrospektive eines Teilnehmers

designik-wmDer von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Wissensmanager/in (IHK) wurde am Montag, den 18.05.2015, mit einem Zertifikatsworkshop bei der IHK Köln beendet. Gerade im Hinblick auf die neue ISO 9001:2015 (aber auch nicht nur deshalb), die im September veröffentlicht wird, ist es wichtig, dass Organisationen Mitarbeiter haben, die sich mit dem Thema auskennen. Ein Teilnehmer des Lehrgangs hat in seinem Blog eine sehr ausführliche Retrospektive geschrieben. Es freut mich sehr, dass der Lehrgang insgesamt so positiv aufgenommen wurde – Danke! Der nächste Lehrgang ist bei der IHK Köln mit Start am 25.08.2015 geplant. Weitere Informationen zum Lehrgang und zu Terminen (Ansprechpartner) finden Sie auf unserer Moodle-Lernplattform.