Schlagwort-Archiv: Unternehmen

Ideenmanagement – immer noch ein Stiefkind in vielen Organisationen

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In der Veröffentlichung iwd (2017): der Schatz in den Köpfen (PDF) fasst das Institut der deutschen Wirtschaft viele wichtige Elemente für ein erfolgreiches Ideenmanagement zusammen. Dass es Verbesserungsbedarf gibt, ist unstrittig:

In Banken und Versicherungen beteiligen sich gerade einmal 12 Prozent der Beschäftigten am Ideenmanagement – in der Metall- und Elektro-Industrie dagegen bringen fast zwei Drittel der Beschäftigten ihre Firmen mit Verbesserungsvorschlägen voran. Wie gut oder schlecht das Ideenmanagement in einem Unternehmen funktioniert, liegt vor allem an den Führungskräften.

Deutlich hervorzuheben ist, dass die Führungskräfte in Unternehmen viel dazu beitragen, ob Ideenmanagement erfolgreich genutzt wird, oder eine Rolle als Stiefkind zu tragen hat. In dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Innovationsmanager (IHK) gehen wir auch auf diese Zusammenhänge ein. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Lernplattform.

Agilitätsbarometer 2017

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Die Studie Agilitätsbarometer 2017 (PDF) wurde vom Verlag Haufe, dem Personalmagazin und dem Beratungsunternehmen Promerit AG herausgegeben. Studienleiter war Prof Dr. Heiko Weckmüller von der FOM Hochschule für Ökonomie & Management in Bonn. Im Vergleich zum Agilitätsbarometer 2017 wurden folgende Ergenisse festgestellt (S. 6):

  • Unternehmen werden etwas agiler eingeschätzt
  • Nutzungsgrad agiler Methoden hat sich nicht verändert
  • Der agile Reifegrad bewegt sich auf mittlerem Niveau
  • Glaube an Effizienz- und Effektivitätssteigerung bleibt
  • Führungskräfte finden agile Methoden weiter nützlich
  • Top-Gründe: Prozessoptimierung und Kostensenkung

Moodle: 1-tägige Schulung durchgeführt

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Moodle ist als Lern-Management-System (LMS) weit verbreitet – auch wir nutzen es für unsere IHK-Zertifikatslehrgänge. In den letzten Jahren gibt es immer mehr Anfragen von Organisationen, die Moodle auch nutzen wollen. Wir haben z.B. gerade für eine Organisation Moodle auf einem eigenen Server installiert, und gleichzeitig parallel ein Testsystem mit aufgebaut. Nach den verschiedenen Anpassungen bei dem ausgewählten Theme sollten nun die Mitarbeiter an Moodle herangeführt werden. Wir haben daher gestern in einer 1-tägigen Basisschulung zunächst das installierte System anhand von Beispielkursen vorgestellt. Anschließend haben dann die Teilnehmer in verschiedenen Rollen eigene Kurse angelegt und entwickelt. Es war am Ende schön zu sehen, wie jeder die Möglichkeiten von Moodle für seinen Bereich genutzt hat. Insgesamt war zu merken, dass das Verständnis für Moodle gewachsen ist und alle nun überlegen, wie sie Moodle in den nächsten Wochen aktiv nutzen wollen. Sollten Sie auch an Moodle für Ihre Organisation interessiert sein, so können Sie mich gerne ansprechen.

Das Verständnis von Innovation muss erweitert werden

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In der heutigen Diskussion um Innovationen wird immer gerne auf Schumpeter verwiesen, der den Blick auf Innovation vorgibt. Schumpeter´s Ansatz war, dass es die Hersteller sind, die Innovationen hervorbringen, und es Konsumenten sind, die diese annehmen/nutzen (Producer Innovation Paradigm):

The producer innovation paradigm can be traced back to Joseph Schumpeter, who between 1912 and 1945 put forth a theory of innovation in which profit-seeking entrepreneurs and corporations played the central role. Schumpeter argued that “it is … the producer who as a
rule initiates economic change, and consumers are educated by him if necessary” (1934, 65) (Von Hippel 2017:7).

Durch die gesellschaftlichen Entgrenzungen (Reflexive Modernisierung) kam es in der Vergangenheit auch zu einer Öffnung der bis dato geschlossenen Innovationsprozesse in Organisationen. Dieses Phänomen hat Chesbrough dann 2003 Open Innovation genannt. Open Innovation bezieht sich dabei allerdings erst einmal auf die Organisationen und Unternehmen mit ihren Geschäftsmodellen.

Eric von Hippel stellt dem eine andere Sichtweise gegenüber: Er geht von den einzelnen Konsumenten aus, die immer stärker – auch mit Hilfe neuer, einfacher Technologien – selbst zu Innovatoren werden und ihre Innovationen anderen – oftmals kostenlos – zur Verfügung stellen (Free Innovation Paradigm).

Free innovation differs so fundamentally from producer innovation that the two cannot be incorporated in a single paradigm (Von Hippel 2017:4)

Aus beiden scheinbar gegensätzlichen Perspektiven können allerdings an verschiedenen Stellen Synergien genutzt werden. Beispielsweise können Unternehmen Lead User einbinden, um ihre Innovationen zu verbessern. Andererseits können Konsumenten ihre Innovationen zusammen mit Organisationen vermarkten und dadurch skalieren… Diese ersten Gedanken zeigen auf, wie sich die Welt der Innovationen verändert hat, und noch verändern wird. Solche Zusammenhänge besprechen wir auch in dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Innovationsmanager (IHK). Der nächste Lehrgang wird in diesem Jahr von der IHK Rhein-Neckar in Mannheim angeboten. Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserer Lernplattform.

Transformation: Diese Grafik (2007 vs. 2017) zeigt es deutlich auf

Strategische Weiterbildung ableiten – aber wie?

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Der Leitfaden RKW (2014): Strategisches Weiterbildungsmanagement für kleine und mittlere Unternehmen (PDF) zeigt auf, wie Weiterbildung systematisch aus den Bedarfen abgeleitet werden kann. Gerade in Zeiten, in denen sich viel verändert (Digitalisierung, Industrie 4.0, Arbeit 1.0 bis Arbeit 4.0) kommt der Weiterbildung in den Organisationen eine wichtige Bedeutung zu:

Alle dafür notwendigen Schritte und Instrumente finden Sie in Abschnitt 3. Die Instrumente in diesem Leitfaden sind exemplarisch für ein Unternehmen ausgefüllt. Sie stehen Ihnen jedoch zum Selbst-Ausfüllen auf unserer Website www.strategischepersonalarbeit.de zur Verfügung. Diese können direkt am Bildschirm bearbeitet und anschließend ausgedruckt oder weitergeleitet werden.

Mit unseren Blended Learning Lehrgängen mit IHK-Zertifikat bieten wir Ihnen eine moderne und zeitgemäße Form der Weiterbildung an. Informationen dazu finden Sie auf unserer Lernplattform.

Überfordern neue Arbeitsformen Menschen und Organisationen?

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Die technischen Entwicklungen sind enorm: Digitalisierung und Transformation ist in aller Munde. Diese Veränderungen sind allerdings nicht nur technologisch, sondern sollten auch die Menschen und ganze Organisationen mitnehmen. Dass das nicht so einfach ist, zeigt eine aktuelle Trendstudie vom Institut für Führung der Universität St. Gallen Bruch/Block/Färber (2016): Arbeitswelt im Umbruch. Von den erfolgreichen Pionieren lernen. Eine gute Zusammenfassung findet sich in dem Beitrag New Work: Viele Unternehmen sind von neuen Arbeitsformen überfordert (Heise vom 27.06.2016):

Agile Strukturen, demokratische Führung und virtuelle Teams sind Kennzeichen einer neuen Arbeitswelt, die vielfach auch mit „New Work“ oder „Arbeiten 4.0“ umschrieben. Doch vielen Unternehmen ist die Transformation in diese neue Welt noch nicht gelungen, wie eine Studie zeigt.

Es ist sicher notwendig, dass sich Menschen und Organisationen verändern, doch sollten auch folgende Voraussetzungen gegeben sein:

  • Führung mit Vision und Inspiration
  • Vertrauenskultur
  • Flexible Strukturen
  • Selbstkompetenz der Mitarbeitenden

Der Begriff „Selbstkompetenz“ ist allerdings seltsam, wenn man Kompetenz als Selbstorganisationsdisposition versteht… Der Fokus auf eine so verstandene Kompetenz wird die Selbstorganisation stärken und somit flexiblere Strukturen schaffen. Notwendig dafür ist somit auch ein anderes Führungsverständnis, das auf Vertrauen basiert. Der Kompetenzbegriff scheint also im Zentrum dieser Entwicklungen zu stehen. Siehe dazu auch Freund, R. (2011): Das Konzept der Multiplen Kompetenz auf der Ebenen Individuum, Gruppe, Organisation und Netzwerk.

Schnell wachsende Mittelständler setzen auf Innovationen

kfwDie Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat zwischen 2005 und 2014 auf Basis der Daten des KfW-Mittelstandspanels gerade schnell wachsende mittelständische Unternehmen analysiert. In der Veröffentlichung KfW (2015): Was zeichnet langfristig erfolgreiche Unternehmen aus? (PDF) ist folgendes zu lesen:

Schnell wachsende Mittelständler beschäftigen häufiger Hochschulabsolventen, kooperieren öfter mit anderen Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen und sind häufiger im Ausland aktiv. Sie verfolgen öfter eine Differenzierungsstrategie, bei der sie vor allem auf Innovationen setzen. Um ihren Expansionskurs zu realisieren, investieren schnell wachsende Unternehmen auch häufiger und mehr als andere Mittelständler.

In den von uns entwickelten Blended Learning Lehrgängen Innovationsmanager (IHK) und Wissensmanager (IHK) gehen wir auch auf solche Analysen ein. Informieren Sie sich bitte zu den Lehrgängen auf unserer Lernplattform.

Projektmanager (IHK): Zertifikatsworkshop bei der IHK Stuttgart

projektmanager-ihk-neu-300Heute findet der abschließende Zertifikatsworkshop bei der IHK in Stuttgart statt. Der von uns entwickelte Blended Learning Lehrgang wurde von unserer Partnerin, Frau Christine Görzen (Bühler und Görzen GmbH), durchgeführt. Die zwischenzeitlichen Rückmeldungen zum Lehrgang und zur Trainerin waren sehr gut. Jetzt bin ich sehr auf die abschließenden Leistungen (Wissenstest, Dokumentation und Präsentation) gespannt. Informationen zum Lehrgang finden Sie auf unserer Lernplattform.

Wissensmanager (IHK): Wissen im Unternehmen entwickeln

wissenWissen in Unternehmen zu entwickeln und zu nutzen wird in Zukunft eine immer wichtigere Aufgabe für Organisationen. Nicht zuletzt wird die gerade veröffentlichte ISO 9001:2015 dafür sorgen, dass Wissensmanagement in den Fokus rückt. In immer mehr Unternehmen stellt sich allerdings die Frage, wer sich mit Wissen, dem Wissensmanagement und dem Wissenssystem auskennt.  In dem von uns entwickelte Blended Learning Lehrgang Wissensmanager (IHK) können Sie die dazu erforderlichen Kompetenzen entwickeln. Der nächste Lehrgang wird ab April bei der IHK in Köln angeboten. Bitte informieren Sie sich dazu auf unserer Lernplattform.