Kompetenzmanagement

Kompetenzmanagement in Unternehmen

„Während das Credo der traditionellen Organisation lautete, Innenweltkomplexität zu reduzieren, ist die moderne Organisation dabei zu erkennen, dass Innenweltkomplexität zugelassen werden muss, um als Organisation über dadurch bedingte Steigerung der Eigenkomplexität Anschluss an gestiegene und beschleunigte Außenweltkomplexität zu gewinnen. Zu diesem Zweck gilt die Umstellung auf dezentralisierte, selbststeuernde und funktional redundante Organisationsformen heutzutage als Mittel der Wahl“ (Götz 2003:53). „Kennzeichnet man Kompetenzen allgemein als Selbstorganisationsdisposition, ist einsichtig, warum gerade die Kompetenzen im Mittelpunkt einer modernen Unternehmenskultur stehen. Eine innovationsfördernde Unternehmenskultur muss deshalb kompetenzbasiert sein, eine kompetenzbasierte Unternehmenskultur ist innovationsfördernd“ (Erpenbeck 2004:54). Hasebrook/Zawacki-Richter/Erpenbeck (2004:5) weisen darauf hin, dass „der Begriff der Kompetenz vielfach den des Wissens verdrängt …“.

Individuelle Kompetenzen der Mitarbeiter

„Die Erfassung, Anerkennung und Bewertung informell erworbener Kompetenzen spielt im betrieblichen Kontext (…) vorrangig im Umgang mit den Mitarbeitern, bei der Einstellung von Arbeitskräften und Auszubildenden, in der Personalentwicklung und zur Personalbeurteilung eine wichtige Rolle. Die in formalen Prozessen erworbenen und im Regelfall zertifizierten Kompetenzen sind meist notwendige, aber keinesfalls hinreichende Bedingung, um im Beschäftigungssystem bestehen zu können. Für die Arbeitsfähigkeit ist nicht nur die formal nachgewiesene Qualifikation entscheidend, sondern auch die im Arbeitsprozess wirksame Handlungskompetenz, die situationsgebunden zur Anwendung kommt (BMBF 2004:91).

Individuelle und organisationale Kompetenzen

Individuelle Kompetenzen und deren Übergänge zu organisationalen Strukturen sind zu beachten und zielgerichtet im Sinne des Unternehmens (und der Kundenanforderungen) zu managen (Kompetenzmanagement).

5720Siehe dazu Freund, R. (2011): Das Konzept der Multiplen Kompetenz auf den Analyseebenen Individuum, Gruppe, Organisation und Netzwerk.

Weitere Informationen finden Sie in der Kategorie Kompetenzmanagement.

CC BY 4.0
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