Mein Promotionskolleg (Promotionsskizze) hat sein Forschungsprogramm nun ausführlich dargelegt (Programmatik). Zusammenfassung: „Soziale Wandlungsprozesse als Auflösung bestehender und als Herausbildung neuer Strukturen (vgl. Geissler/ Oechsle, 1996) sind allgegenwärtig. Sie greifen begrifflich die prozessuale Veränderung von Strukturen einer Gesellschaft in ihren grundlegenden Institutionen, Organisationen, Kulturmustern sowie der jeweils darin zum Ausdruck kommenden sozialen Handlungen und bewussten und unbewussten Sinnbezügen auf. Aktuelle Diskurse, die soziale Wandlungsprozesse thematisieren (vgl. Beck/Giddens/ Lash 1996, Habermas 1998, Krüger 1995, Luhmann 1984) und vereinfachend eine strukturelle Veränderung von der Industrie- zur Informations-, Dienstleistungs- oder auch Wissensgesellschaft beschreiben, stellen Chancen wie Innovation und Wissenszuwachs, wie auch Risiken der Potenzierung von Ungewissheiten, Problemlagen und Wissensdefiziten heraus. Subsumierend eine Steigerung von Komplexität auf der Inputseite und wachsender Kontingenz der möglichen Entscheidungen und Handlungen auf der Outputseite.
Die Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Individuum bzw. zwischen Strukturen und Handlungen manifestieren sich in gesellschaftlichen Institutionen (bspw. Berufen, Familie, Bildungseinrichtungen) und Organisationen (bspw. Betriebe und Unternehmen). Eine Verbindung zwischen individuellen und gesellschaftlichen Entwicklungs- und Wandlungsprozessen herzustellen und die Auswirkungen und Anforderungen an Lern- und Bildungsprozesse in organisationalen Kontexten und Lernwelten darzustellen, ist wesentlicher Bezugspunkt und erkenntnisleitendes Interesse des Promotionskollegs. Der Erziehungswissenschaft kommt hierbei – sich in pädagogischer Praxis formaler, informaler und medialer Lern- und Bildungsprozesse bedienend – eine elementare Vermittlungsinstanz zuteil (vgl. Krüger, 1995), denn relevantes Wissen und erweiterte Kompetenzstrukturen müssen einerseits jeweils gelernt, aber auch revidiert und situativ nutzbringend zur Performance gebracht werden können (vgl. Kurtz, 2005).
Hierzu müssen die Konsequenzen erkannt, die Herausforderungen in ihren Bedingungen und Grenzen angenommen und die Optionen kritisch geprüft und wahrgenommen werden. Eine wesentliche Schnittstelle zwischen Individuum (Handlungen) und Gesellschaft (Strukturen) zur Bewältigung von spezifischen Sozialisations-, Lern- und Erziehungsanforderungen und -phasen stellt die Ebene jedweder pädagogisch Handelnder a) in sozialen Professionen, b) lehrenden Berufen/ Tätigkeitsfeldern und c) in gesellschaftlichen Institutionen und Organisationsformen in unterschiedlichen Teilsystemen (bspw. Wirtschaft-, Wissenschaft-, Gesundheitssystem) dar. Analytisch fassbar sind diese personenbezogenen Dienstleistungen bzw. interaktionszentrierten Tätigkeiten mit direktem Personenkontakt überwiegend der vierten Säule des Bildungssystems, d.h. der „Weiterbildung“- welche in sich uneinheitlich aber vor allem als Form der Anpassung an Umweltveränderungen rekonstruiert werden kann – zuzuordnen.“

Das Paper Weber, M. (2008): Open Innovation with Customers in Financial Services wurde auf der von mir initiierten dritten Konferenz zu Mass Customization and Open Innovation 
Am 05.09.2008 ist bei
Das Diskussionspapier
Wie Sie als Leser meines Blogs wissen, traf sich der 






In letzter Zeit wurde ich immer häufiger auf KNOWLEDGE MAKES THE WORLD GO ROUND® angesprochen. Diese Marke haben wir uns schon vor Jahren eintragen lassen. Wie kam es dazu? Auf einem Flug hat mir meine Frau von dem Song „Money makes the world go round“ erzählt. Ich habe ihr daraufhin geantwortet, dass nicht Geld sondern Wissen in Zukunft dafür sorgen wird, dass sich „die Welt dreht“. Daraufhin habe ich mir diese Marke schützen lassen. Die Eintragung erfolgte am 02.03.2001. Bei der Übergabe meiner Visitenkarte kommen die Leute daraufhin immer wieder ins Grübeln darüber, was das wohl bedeuten könnte…und schon ist man im Gespräch. Da ich davon überzeugt bin, dass der Umgang mit Wissen komplett anders ist als der Umgang mit den traditionellen Ressourcen, versuche ich dies auch zu leben indem ich allen Interessierten mein Wissen in Form von frei zugänglichen Informationen zur Verfügung stelle (Website, Konferenzpaper usw.). Traditionelle Ressourcen wie Maschinen und Anlagen werden durch Benutzung weniger wert – Wissen nicht, im Gegenteil. Es scheint zu funktionieren…, denn die Pageviews auf meinen Blog und auch die Anfragen zu den verschiedenen Themen sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen.
Gibt man bei