Künstliche Intelligenz: Wenn die Lösung das Problem ist

Conceptual technology illustration of artificial intelligence. Abstract futuristic background

Aktuell kann man den Eindruck gewinnen, dass alle Aufgaben oder Probleme mit Künstlicher Intelligenz angegangen werden, um Lösungen zu generieren.

Im Zusammenspiel zwischen Lösung und Problem hat Paul Watzlawick auf die Fehllogik und die zirkulare Kausalität hingewiesen.

Das oft genannte Beispiel von jemanden mit Schlafproblemen, der versucht, krampfhaft einzuschlafen, und damit die Situation eher verschlechtert, illustriert das etwas.

„Was Menschen tun, um ein Problem zu lösen, ist oft genau das, was das Problem hervorruft“ nach Paul Watzlawick, zitiert in Hartkemeyer/Freeman/Dhority (2006): Miteinander Denken. Das Geheimnis des Dialogs,

Ich frage mich: Kann es sein, dass die Nutzung der bekannten KI-Modelle nicht nur zur Lösung eines Problems führt (führen kann), sondern diese Problemlösung das ursprüngliche Problem noch verstärkt?

In einer abgewandelten Eigenfassung des Textes von Paul Watzlawick würde das wie folgt aussehen:

„Was Menschen tun, um ein Problem zu lösen (RF: z.B. ChatGPT nutzen…), ist oft genau das, was das Problem hervorruft (RF: z.B. ChatGPT nutzen….. ) – frei von mir nach Paul Watzlawick geändert. Ich hoffe er sieht mir das nach.

Es ist gut, wenn wir die enormen Möglichkeiten von KI nutzen, und kritisch hinterfragen (Kritisches Denken)