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European Union (2015): Growing a Digital Social Innovation Ecosystem for Europe

dsi-2015Vielen ist es noch nicht klar: Die neuen Technologien vernetzen sehr, sehr viele Menschen und Dinge zu sagenhaft günstigen Kosten. Was sich so einfach anhört, hat allerdings für einzelne Menschen, Gruppen, Organisationen, Netzwerken und Gesellschaften erhebliche Auswirkungen. Und nicht nur das: Diese Auswirkungen geschehen in einer noch nie dagewesenen Geschwindigkeit. In European Union (2015): Growing a Digital Social Innovation Ecosystem for Europe (PDF) wird zunächst erläutert, was unter Digital Social Innovation (DSI) zu verstehen ist (S. 4): “These range from social networks for those living with chronic health conditions, to online platforms for citizen participation in policymaking, to using´open data to create more transparency around public spending. We call this Digital Social Innovation (DSI).”  Dabei werden die vier folgenden Trends unterschieden:

  • Open Hardware
  • Open Networks
  • Open Data
  • Open Knowledge

Diese Trends werden dann auf europäischer Ebene dargestellt und in Hinblick auf Innovationen analysiert – interessant. Siehe dazu auch Innovationsmanager (IHK) und Wissensmanager (IHK) auf unserer Moodle-Lernplattform.

Spannende Beiträge im RKW-Magazin 12/2012

Im  aktuellen RKW-Magazin 12/2012 gibt es wieder spannende Beiträge zu den Themen Nachhaltigkeit, Social Entrepreneurship, Open Innovation, Produktivität usw. Die einzelnen Artikel sind oftmals als Einstieg gedacht und verweisen für die intensivere Auseindersetzung auf weitere Quellen. Bei dem einen oder anderen Beitrag hätte ich mir eine etwas differenziertere Analyse gewünscht. Beispielsweise hätte man bei dem Thema Social Innovation (s. 40ff.) auf  Howaldt/Schwarz (2010): Soziale Innovation im Fokus verweisen können. Weiterhin ist beim Beitrag zu Open Innovation auf S. 46 nicht klar, auf welches Verständnis von Open Innovation sich der Autor bezieht. Ist es Open Innovation im Sinne von Chesbrough (2003), so muss in diesem Zusammenhang der Hinweis auf von Hippel etwas differenzierter analysiert werden, denn von Hippel grenzt seine Auffassung von User Innovation deutlich von den Ansichten Chesbroughs ab. Siehe dazu auch Open Innovation oder doch besser Innovation Openess? oder Freund, R. (2012): Co-Creation and Bottom-Up Economy oder European Commission (2012): Open Innovation.

Herausforderung Soziale Innovationen – wie das?

Gerne nehme ich die Ankündigung zur Konferenz Social Innovations 2011 zum Anlass, noch einmal auf die Bedeutung von Social Innovations hinzuweisen. Wir sprechen häufig von Produktinnovationen, Prozessinovationen, organisationalen Innovationen, Basisinnoavtionen usw. und auch von Sozialen Netzwerken, doch wie sieht es mit Social Innovation aus und vor allem: Was ist unter dem Begriff zu verstehen? In dem BEPA Report (2010): Empowering people, driving change: Social innovation in the European Union ist auf Seite 31 folgender Vorschlag zu finden:

Social Innovation relates to the development of new forms of organisation and interactions to respond to social issues (the process dimension). It aims at addressing (the outcome dimension):

Social demands that are traditionally not addressed by the market or existing institutions and are directed towards vulnerable groups in society. Approach 1

Societal challenges in which the boundary between ‘social’ and ‘economic’ blurs, and which are directed towards society as a whole. Approach 2

The need to reform society in the direction of a more participative arena where empowerment and learning are sources and outcomes of well-being. Approach 3

Es lohnt sich, diese Entwicklungen zu beobachten und Querverbindungen zu suchen. Probieren Sie es aus und überlegen Sie, wie Sie das Thema “Social Innovation” in ihr Innovationsmanagement mit aufnehmen können.