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TU Wien präsentiert die Wissensbilanz 2013

In Österreich ist es für Universitäten – per Gesetz verpflichtend -, eine Wissensbilanz zu erstellen. Die TU Wien hat ihre Wissensbilanz im April der Öffentlichkeit vorgestellt (Website), inkl. Youtube-Video. Deutsche Universitäten – bzw. Bildungsinstitute – sollten sich daran ein Beispiel nehmen und eine Wissensbilanz – Made in Germany erstellen. Was wäre, wenn das alle 20-30.000 Organisationen im Bildungssektor umsetzen würden?

 

Wissensbilanz – Made in Germany: Toolbox Version 2.0 – 5. Auflage

robert_freund_wissensbilanz-workshop01Die Toolbox zur Wissensbilanz – Made in Germany kann nun in der Version 2.0 – 5. Auflage  heruntergeladen werden. Dazu ist es erforderlich, die bisherige Version zu deinstallieren. Die neue Version enhält die Möglichkeit der Versionierung (Fortführung einer Wissensbilanz über mehr als eine Periode und neue Auswertungs- und Darstellungsmöglichkeiten – wie z.B. Sensitivitätsanalyse). Es freut mich sehr, dass die Toolbox weiterentwickelt wurde und nun noch besser an die Bedürfnisse angepasst wurde. Sollte Sie das Thema interessieren, so können Sie sich im Rahmen des Blended Learning Lehrgangs Wissensmanager/in (IHK) dazu ausführlich informieren. Ein Modul des Lehrgangs befasst sich mit der Wissensbilanz – Made in Germany. Der nächste Lehrgang Wissensmanager/in (IHK) ist mit Start am 29.04.2014 bei der IHK Köln geplant.

Leitfaden “Wissensbilanz – Made in Germany” vom November 2013

wissensbilanz-made-in-germanyDer aktuelle Leitfaden “Wissensbilanz – Made in Germany” (PDF, 1.5MB) ist vom November 2013 und enthält die bekannten Hinweise zur methodischen Vorgehensweise. Aus meiner Sicht ist die Methodik der Moderation des Erarbeitungsprozesses einer Wissensbilanz – Made in Germany mit Hilfe der Toolbox ein wesentliches Kriterium der Qualitätssicherung. Aus meinen verschiedenen praktischen Erfahrungen bei der Umsetzung in Unternehmen hat sich gezeigt, dass ein guter Moderationsprozess auch qualitativ gute Ergebnisse bringt, die dann im Unternehmen genutzt werden können. In dem von uns entwickleten Blended Learning Lehrgang Wissensmanager/in (IHK) gehe ich im Modul 5 auf die Wissensbilanz – Made in Germany ein. Der nächste Lehrgang ist mit Start am 29.04.2014 in Köln geplant. Siehe dazu auch Wissensmanager/in (IHK) bei der IHK Köln beendet.

AWV-Informationen 1/2013: Roadshow Wissensbilanz – eine Erfolgsstory

Die AWV-Informationen 1/2013 berichten in dem Artikel Roadshow Wissensbilanz – eine Erfolgsstory (Seiten 19-21) ausführlich über den Erfolg der vielen Veranstaltungen zur Wissensbilanz – Made in Germany. Immerhin besuchten die Veranstaltungsreihe seit 2006 über 4.000 Interessenten in rund 100 Städten. Das sind durchaus bemerkenswerte Zahlen, wenn man bedenkt, wie schwer sich deutsche Unternehmen/Organisationen mit dem Thema Wissen tun. Es war für mich eine Freude, an vielen Veranstaltungen als Moderator und Referent teilnehmen zu dürfen. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei allen Beteiligten des Projekts ganz herzlich dafür bedanken. In den vielen Gesprächen mit den Teilnehmern konnten Mißverständnisse diskutiert und teilweise ausgeräumt, und Impulse für die eigene Nutzung der Wissensbilanz – Made in Germany gegeben werde. In dem oben genannten Artikel werde ich wie folgt erwähnt:

„Ein deutliches Indiz“, so Wissensbilanz-Moderator Dr. Robert Freund, „dass die Unternehmen die Bedeutung des Themas Wissensbilanz inzwischen erkannt haben und wissen, was sie tun müssen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.“

So berichtete Dr. Robert Freund über die Ergebnisse der Wissensbilanz – Made in Germany bei der SRH Berufliche Rehabilitation gGmbH aus Karlsbad,
eine Einrichtung, die seit beinahe 40 Jahren am Markt ist (…)”

„Das Beispiel zeigt“, so Robert Freund, wie die Ergebnisse der Wissensbilanz – Made in Germany positiv und nachhaltig in Organisationen wirken können.“

Sollten Sie an einem unverbildnlichen Gespräch zur Wissensbilanz – Made in Gemany interessiert sein, so sprechen Sie mich bitte an. Siehe dazu auch Wissensmanager (IHK).

Informationsveranstaltung zur Wissensbilanz – Made in Germany an der TU Dortmund

Wie schon vorher angekündigt (Blogbeitrag) war die Roadshow Wissensbilanz – Made in Germany zu Gast an der TU Dortmund (Flyer). Frau Rautenberg begrüßte zunächst die zahlreich erschienenen Interessenten im Namen des Alumni-Clubs der WiSo-Fakultät an der TU Dortmund e.V. Anschießend erläuterte Frau JProf. Dr. Maximiliane Wilkesmann (Juniorprofessur Soziologie, WiSo-Fakultät der TU Dortmund) die Besonderheiten des Begriffs “Wissen”, stellte Ergebnisse Ihrer Forschung dar und wies insbesondere auf den Umgang mit Nicht-Wissen hin. Nachdem ich dann Nutzen und Vorgehen bei der Erarbeitung der Wissensbilanz – Made in Germany dargestellt hatte, erläuterten Herr Bock (araneaNET GmbH, Potsdam) und Herr Fischer (Fischer IMF GmbH & Co.KG, Endingen) welche Erfahrungen sie mit der Wissensbilanz – Made in Germany in ihren Unternehmen gemacht haben. Herr Fischer konnte schon von der zweiten Version berichten und deutliche Verbesserungen vorstellen. Abschließend beantworteten die Referenten noch die interessanten Fragen der Teilnehmer. Es hat sich auch diesmal gezeigt, dass solche Veranstaltungen das Verständnis für die Wissensbilanz – Made in Germany vertiefen. Ein erster Schritt um zu entscheiden, eine Wissensbilanz – Made in Germany für seine eigene Organisation zu erstellen. Sollten Sie dazu Fragen haben, so können Sie sich gerne an mich wenden. Siehe dazu auch Wissensbilanz – Made in Germany am 02.07.2012 bei der IHK Köln.

Wissensbilanz – Made in Germany auf der Internationalen Buchmesse in Frankfurt/Main

Die internationale Buchmesse findet wieder in Frankfurt/Main statt und die Wissensbilanz – Made in Germany ist mit einer Informationsveranstaltung am 13.10.2011 dabei (Blogbeitrag).

Tom Becker erläutert in dem Artikel Becker, T. (2011): Wissensbilanz – Made in Germany, wie der Buchandel oder auch Bibliotheken von der Wissensbilanz – Made in Germany profitieren können. Sollten Sie auf der Buchmesse sein, so besuchen Sie uns doch.

Die Roadshow zur Wissensbilanz – Made in Germany finden Sie hier (Einladungsflyer):

Wissensbilanz – Made in Germany in Bibliotheken: 13. 10. 2011 von 11.00–13.00 Uhr, Hot Spot Stage „Professional & Scientific Information“ in Halle 4.2, Stand P 457 in unmittelbarer Nähe zum ILC.

Wissensbilanz – Made in Germany und Buchhandlungen: Donnerstag, 13. 10. 2011, von 15.00–16.00 Uhr in Halle 4.0 im Forum Börsenverein, Stand D 1362.

Rollwagen, I. (2008): Die Deutsche Wirtschaft 2020

In dem Vortrag Rollwagen, I. (2008): Die Deutsche Wirtschaft 2020 (DB Research) beschreibt der Autor sehr deutlich, dass sich die deutsche Wirtschaft auf den Weg in eine immer stärker wissensbasierte Wirtschafts- und Gesellschaftsform befindet. Dazu werden folgende Punkte näher ausgeführt (S. 11ff). Dabei kommt dem Umgang mit der Ressource Wissen eine besondere Rolle zu:

  1. Politisch-rechtlicher Rahmen: Die langsame Entkrustung – zur kooperativen, lernenden Regulierung
  2. Gesellschaftliches Potential: Eigenständige Bürger und Konsumenten – nicht nur in der stabilisierten Mittelschicht
  3. Energieversorgung: Breiter Energie-Mix, dezentral erzeugt
  4. Globale Integration: Boom deutscher Kreativitätsexporte
  5. Digitalisierung: Vernetzte Güter und das neue Internet
  6. Intellektuelles Kapital: Modulare Bildung und Handel mit bewertetem Wissen
  7. Wertschöpfungsmuster: Flexible Kooperation von Spezialisten – die Projektwirtschaft

Als Moderator der Wissensbilanz – Made in Germany (Intellektuelles Kapital), Entwickler der Blended-Learning-Lehrgänge Wissensmanager (IHK) und Projektmanager (IHK), Betreiber des Blogs, Kooperationspartner in Osteuropa und Forscher (Promotionsskizze) sind wir gut aufgestellt…

InCaS-Europe: Teilnahme an der Multiplier Konferenz in Brüssel

  

  

Gestern habe ich an der InCaS European Multiplier Conference in Brüssel teilgenommen. In dem Projekt InCaS (Intellectual Capital Statement: Wissensbilanz) geht es um die Wissensbilanz von Organisationen – hier speziell kleine und mittelständische Unternehmen (KMU, engl.: SME). Das Konzept lehnt sich stark an die in Deutschland entwickelte Wissensbilanz – Made in Germany an. Die sehr gut besuchte Konferenz mit vielen Teilnehmern aus verschiedenen europäischen Ländern wurde von Stefan Zickgraf (Koordinator des InCaS-Projekts) eröffnet. Nach dem formellen Teil des Vormittags mit Vorträgen zu Innovationsfinanzierungen der EU und Fachbeiträgen von Prof. Mertins und Markus Will vom Fraunhofer Institut, stellten verschiedene Unternehmen Ihre Erfahrungen mit der entwickelten Methode zur Darstellung des Intellektuellen Kapitals vor. Ein Film über das Unternehmen aus Spanien war eine gute Einstimmung. Vertreter der Unternehmen aus Deutschland, Slowenien, Frankreich, Spanien und Polen schilderten ihre persönlichen und praktischen Erfahrungen. Insgesamt zeigte sich, dass die Intellectual Capital Statements je nach Organisation zu positiven Ergebnissen geführt haben. Nach dem gemeinsamen Mittagessen stellten verschiedene Experten ihre Auffassungen zu Knowledge Management, Innovation und Intellectual Capital vor. Neben bekannten Informationen waren auch einige interessante Statements dabei, die die Themen aus spannenden Perspektiven dargestellt haben. Dabei meine ich besonders die Aussagen von Prof. Jose Marti Viedma. Ich kann an dieser Stelle nicht alle Eindrücke wiedergeben und möchte Sie bitten, sich auf den Webseiten des InCaS-Projekts zu informieren – es lohnt sich bestimmt. Die europäische Konferenz hat gezeigt, dass es in Europa einen klaren Trend gibt, das Intellektuelle Kapital für kleine und mittelständische Unternehmen transparent zu machen. Wir haben in Deutschland seit einiger Zeit eine Methode und kostenlose Tools zur Verfügung, die es auch KMU erlauben, ihr Intellektuelles Kapital darzustellen und daraus z.B. Maßnahmen (Wissensmanagement-Projekte) abzuleiten: Die Wissensbilanz – Made in Germany. Es liegt an uns, diese Möglichkeiten zu nutzen…

Hofmann, J. (2008): Wie intellektuelles Kapital Werte schafft

Zeitung7.jpgDer Artikel Hofmann, J. (2008): Wie intellektuelles Kapital Werte schafft ist am 18.06.2008 bei Deutsche Bank Research erschienen: “Unternehmen müssen systematischer mit ihrem intellektuellen Kapital umgehen. Vermögenswerte wie Qualifikationen, Innovationskraft und Kundenbeziehungen sind heute ihre wichtigsten Wettbewerbsvorteile. Wissensbilanzen können helfen, dieses intellektuelle Kapital strukturiert zu erfassen – und strategisch zu steuern. Das leistet aber nicht jede Art von Wissensbilanz. Wir geben eine pragmatische Orientierung in dem breiten Spektrum vorhandener Ansätze.” Dabei wird auch auf die wichtige Rolle der Kernkompetenzen der Organisation verwiesen. Wirklich lesenswerter Artikel.

Wissensbilanzen für regionale Cluster?

Das Projekt “RICARDARegional Intellectual Capital Reporting – Development and Application of a Methodology for European Regions zielt darauf ab, die Methode der Wissensbilanzierung (engl.: Intellectual Capital Reporting / ICR) von der Unternehmensebene auf regionale Netzwerke und Cluster zu übertragen.” Eine wirklich spannende Aufgabe. Interessant sind die unterschiedlichen Cluster-Ansätze in den Regionen Stuttgart, Steiermark, Stockholm und West-Transdanubien (Bericht, Englisch). Es lohnt, sich die Wissensbilanz für das Virtual Dimension Center (Region Stuttgart) und die Wissensbilanz für das Pannon Automotive Cluster (West Transdanubien) einmal anzusehen. Siehe dazu auch die Website Regions of Knowledge 2. Es ist gut zu sehen, wie die Überlegungen zur Wissensbilanz (Deutschland: Wissensbilanz – Made in Germany) auch die Regionen beeinflusst. Letztendlich habe ich die Hoffnung, dass dadurch die dringend benötigten Ressourcen für die regionale Wissens-/Kompetenz-Infrastruktur bereitgestellt werden. Siehe dazu auch meinen Blogbeitrag Neue Fragen und alte Antworten.