Schlagwort-Archive: Zukunft

Banken heute und in Zukunft

E-Learning-Wirtschaft 2015: Wachsender Markt

kurseDie Ergebnisse des MMB-Branchenmonitors „E-Learning-Wirtschaft“ 2015 (PDF) zeigen, dass der Markt weiter wächst und auch immer attraktiver für Start-ups wird. In der Veröffentlichung wird von einer Grundgesamtheit von 250 E-Learning-Unternehmen eine Stichprobe bei 30-45 E-Learning-Unternehmen genommen und die Werte hochgerechnet. Man kann zu dem Verfahren stehen wie man will, es zeigt sich dennoch die eine oder andere Entwicklung im Markt. Einerseits kann von weiterem Wachstum ausgegangen werden und andererseits gibt es eine immer stärkere Diversifizierung der Angebote. Meines Erachtens ist auch die Trennung zwischen einem “E-Learning Unternehmen” und einem “Nicht-E-Learning Unternehmen” in Zukunft immer schwieriger, da es zu Entgrenzungen kommen wird. Wir bewegen uns mit unseren Angeboten in diesem Markt, obwohl wir mehr auf Blended Learning Konzepte setzen, die auch immer stärker angenommen werden. Informationen dazu finden Sie auf unserer Lernplattform.

Zukunft der Arbeit – Was heißt das?

Das 3sat-Zukunftsmagazin über:morgen

Heute habe ich interessante Ausschnitte des Beitrags Nährstoff Müll aus der Reihe des 3sat-Zukunftsmagazins über:morgen gesehen. In der Sendung wurden tolle Beispiele gezeigt, wie Müll vermieden oder mindestens besser genutzt werden kann. Immerhin werden z.B. für ein Auto mit einem Gesamtgewicht von 1.3 Tonnen ca. 22 Tonnen an Ressourcen verbraucht. Ein ziemlicher Unsinn… Auch die Transformation des berühmten Ford Rouge Komplexes in einen ökologischen und wirtschaftlichen Industriekomplex war schon beeindruckend. Die Sendereihe macht Mut, Zukunft mit Freude anzugehen, auch wenn die Tagespresse versucht, immer nur Angst vor der Zukunft zu schüren. Siehe dazu auch Innovation.

KNOWLEDGE MAKES THE WORLD GO ROUND®

aufgestuetzt2.jpgIn letzter Zeit wurde ich immer häufiger auf KNOWLEDGE MAKES THE WORLD GO ROUND® angesprochen. Diese Marke haben wir uns schon vor Jahren eintragen lassen. Wie kam es dazu? Auf einem Flug hat mir meine Frau von dem Song „Money makes the world go round“ erzählt. Ich habe ihr daraufhin geantwortet, dass nicht Geld sondern Wissen in Zukunft dafür sorgen wird, dass sich „die Welt dreht“. Daraufhin habe ich mir diese Marke schützen lassen. Die Eintragung erfolgte am 02.03.2001. Bei der Übergabe meiner Visitenkarte kommen die Leute daraufhin immer wieder ins Grübeln darüber, was das wohl bedeuten könnte…und schon ist man im Gespräch. Da ich davon überzeugt bin, dass der Umgang mit Wissen komplett anders ist als der Umgang mit den traditionellen Ressourcen, versuche ich dies auch zu leben indem ich allen Interessierten mein Wissen in Form von frei zugänglichen Informationen zur Verfügung stelle (Website, Konferenzpaper usw.). Traditionelle Ressourcen wie Maschinen und Anlagen werden durch Benutzung weniger wert – Wissen nicht, im Gegenteil. Es scheint zu funktionieren…, denn die Pageviews auf meinen Blog und auch die Anfragen zu den verschiedenen Themen sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen.

Arabische Emirate: Wissen statt Öl?

PHOTO_05.jpgIn dem Artikel Wissen statt Öl (Arnfried Schenk, DIE ZEIT vom 21.08.2008) beschreibt der Autor, wie sich die arabischen Emirate in der Zukunft positionieren wollen. Das ist nichts neues für Leute, die sich mit solchen Fragen seit geraumer Zeit befassen. Ich möchte den Artikel zum Anlass nehmen, um auf die wahllos verwendeten Begriffe hinzuweisen. Hier ein Beispiel: Im Untertitel liest man folgenden Satz:

“Die arabischen Golfstaaten haben Bildung als Rohstoff der Zukunft entdeckt.”

Etwas weiter unten dann dieses:

“Ein Ende des Ölrauschs naht, und die Scheichs setzen auf Bildung, um die Zukunft ihrer Fürstentümer zu sichern. Der Rohstoff von morgen heißt Wissen.”

Haben die Scheichs nun Bildung und/oder Wissen als Rohstoff erkannt? Von welchem Zusammenhang zwischen Bildung und Wissen geht der Autor aus? In dem Artikel geht es ausschließlich um die Gründung von Universitäten in den arabischen Staaten. Geht es dem Autor also um universitäre Bildung, um universitäres Wissen, also um Wissen in einem Bildungskontext? Ein weiterer Beleg für die Ungenauigkeit ist, dass der Autor Education City mit “Wissenspark” übersetzt (Seite 2). Auf der Website The Vision findet man allerdings folgenden Hinweis:

“By forging partnerships with elite institutions, Qatar Foundation aims to make Education City an international leader in progressive education and cutting-edge research. Our institutions are training the region’s next generation of leaders and innovators, who will transform Qatar into a knowledge-based society”.

Ist doch auch egal, oder ….?

Open Web Foundation gegründet

openwebfoundation.jpgAm 24.07.2008 wurde die Gründung der Open Web Foundation bekannt gegeben: “The Open Web Foundation is an attempt to create a home for community-driven specifications. Following the open source model similar to the Apache Software Foundation, the foundation is aimed at building a lightweight framework to help communities deal with the legal requirements necessary to create successful and widely adopted specification.” Es verwundert daher nicht, dass die Open Web Foundation von den ganz Großen des Internetbusiness unterstützt wird: Google, Facebook, Yahoo, … Ich bin gespannt darauf, was die Open Web Foundation in Zukunft bewirken kann.

SFS (Hrsg.) (2007): Wissen macht Zukunft

Die Sozialforschungsstelle Dortmund hat hat in ihrem Journal Arbeit (7. Jahrgang, Nr. 1, Frühjahr 2007) das Schwerpunktthema Wissen macht Zukunft aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Viele interessante Artikel weisen auf die Vielfalt des Themas hin.

WISSEN MACHT ZUKUNFT: Konferenz vom 19.-20.06.2007 im BMWI in Berlin

Teambearbeitung2021.jpgAuf der Website von wissenmanagemen.net wird ausführlich über die verschiedenen Themenbereiche der Konferenz berichtet. Der Titel der Konferenz wird in Kapitälchen geschrieben, was möglicherweise auf die Wichtigkeit des Themas verweisen soll. Besonders gut finde ich, dass die Vorträge als pdf-Dateien zum Download zur Verfügung stehen. Insgesamt gesehen kommt deutlich hervor, dass Wissen und die Bewertung von Wissen jetzt schon in vielen Bereichen eine wichtige Rolle spielen und in Zukunft noch stärker spielen werden. Ich möchte an dieser Stelle nicht auf alle Vorträge eingehen, sondern nur einige wenige thematisieren: Markus Will vom Arbeitskreis Wissensbilanz – Made in Germany geht in seinem Vortrag auf den Zusammenhang zwischen der Wissensbilanz und den Anforderungen der Finanzwelt ein. Dieser Punkt wird in Gesprächen mit Unternehmern immer wieder angesprochen. Prof. North zeigt anhand der Wissensmanager 2002-2006 auf, dass Wissen nutzen bringt (Vortrag). Wilkesmann/Rascher/Wilkesmann zeigen anhand des Wissensbarometers auf (Vortrag), wo Deutschland bei der Nutzung von IT im Wissensmanagement steht. Ganz besonders habe ich mich darüber gefreut, dass im Ausblick vermerkt wird, dass der Mensch stärker berücksichtigt werden sollte.

Es ist gut, wenn immer wieder auf die Bedeutung von Wissen hingewiesen wird. Dabei muss man konstatieren, dass es schon sehr viele Fallstudien, Best Ptactices, Tools usw. gibt. Um das Thema gesellschaftlich und wirtschaftlich zu verankern, braucht es noch einer zusaätzlichen Vernetzung mit anderen Themen. Beispielsweise würde ich mir wünschen, dass die Wissensdebatte sich mit den wichtigen Erkenntnissen aus dem QUEM-Projekt (z.B. Lernen im Prozess der Arbeit) befasst, bzw. stärker die aktuellen Themen der Lerndebatte mit aufgreift. Es ist in den Unternehmen immer noch so, dass viele Führungskräft zu wenig über die Lernprozesse bei Erwachsenen wissen. Wenn (nach Wilke) Lernen der Prozess und Wissen das Ergebnis ist, so wäre es nur konsequent, wenn sich Führungskräfte mit Lernprozessen befassen würden.

Wissensmanagement in der Region Nordhessen

Die IHK Zeitschrift Wirtschaft Nordhessen wird in ihrer Märzausgabe über das Thema Wissensmanagement berichten. Die Ankündigung im Heft 2.2007: “Wissensmanagement ist auch für die nordhessische Region eine der interessantesten Herausforderungen der Zukunft. Wie können Unternehmen ihr intellektuelles Kapital noch besser (…)”. Ich bin gespannt, wie man die Themen Wissensmanagement und Intellektuelles Kapital (Wissensbilanz – Made in Germany?) darstellen wird.