Kategorie-Archiv: Wissensbilanz – Made in Germany

Dr. Robert Freund in working@office 04/2017: Das Kapital in den Köpfen

wissensmanager

Die Zeitschrift working@office hat mit mir ein Interview zum Thema Wissensmanagement geführt, das in der Ausgabe 04/2017 veröffentlicht wurde. Es freut mich sehr, dass ich das Interview Das Kapital in den Köpfen nun auch als PDF-Datei zur Verfügung stellen kann (Siehe auch Veröffentlichungen):

Bei kleinen und mittleren Unternehmen liegt Wissen oft noch brach. Dabei sind viele KMU weiter, als sie denken, denn natu?rlich leben die meisten von ihrem Know-how. Aber häufig fehlt es an einem systematischen Umgang damit. Viele KMU verschenken daher sehr viel Potenzial.

Weitere Informationen zum Thema Wissensmanagement finden Sie in diesem Blog, und zum Lehrgang Wissensmanager (IHK) auf unserer Lernplattform.

 

Humankapital mit der Wissensbilanz – Made in Germany entwickeln

hcr2016In dem Human Capital Report 2016 (PDF) des World Economic Forum (WEF) werden verschiedene Indikatoren für insgesamt 130 Länder dargestellt und weltweite Entwicklungen/Verschiebungen erläutert (Seite V):

The Fourth Industrial Revolution will lead to profound shifts across all industries, reshaping production, consumption, transportation and delivery systems, among other factors. At the same time, the very nature of work is changing, in part due to new technologies and their subsequent impact on business models, and in part because of new platforms that allow talent to connect to markets in wholly new ways. Managing these transitions for optimal outcomes for our societies will require visionary leadership and a wide range of new knowledge and skills. The development of relevant talent will determine whether we all partake in the opportunities of the Fourth Industrial Revolution or experience its disruptions as bystanders.

Es wird deutlich, dass die Entwicklung des Humankapitals für diese neuen Herausforderungen evident ist. Humankapital ist allerdings nicht nur auf globaler Ebene, sondern auch für Organisationen, wichtig. Als eine der drei Dimensionen für das Intellektuelle Kapital, ist Humankapital – neben dem Strukturkapital und dem Beziehungskapital – der wichtigste Einflussfaktor in der Wissensbilanz – Made in Germany. Mit der vom Fraunhofer Instituts entwickelten Methode (inkl. Toolbox), kann jede Organisation ihre Wissensbilanz – Made in Germany erstellen und über das Wirkungsnetz herausfinden, welche Generatoren zur Verbesserung des Systems angesteuert werden sollten. Als Moderator der Wissensbilanz – Made in Germany habe ich Organisationen dabei geholfen. Weiterhin ist die Wissensbilanz – Made in Germany auch Bestandteil des von mir entwickelten, bundeseinheitichen Blended Learning Lehrgangs Wissensmanager (IHK). Weitere Informationen zu IHK-Zertifikatslehrgängen finden Sie auch auf unserer Lernplattform.

Wissensmanagementsystem statt Wissensmanagement?

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Der Begriff Wissensmanagement hat in den letzten Jahren so seine Entwicklung genommen. Anfangs noch mit Informationsmanagement, und mit dem Management klassischer Ressourcen verwechselt, wird heute immer deutlicher, dass der Umgang mit Wissen in einer Organisation eine komplexe Aufgabe darstellt. Dieser Umgang mit Komplexität führt letztendlich zu einem Management des Wissenssystems. Doch wie kann eine Organisation ein komplexes Wissenssystem managen und für sich nutzen? Neben einem modernen Verständnis von Wissen ist es möglich, ein Wirkungsnetz des Wissenssystems zu erstellen und die organisationsspezifischen Generatoren zu identifizieren. Ein solches Wirkungsnetz ist in der Wissensbilanz – Made in Germany integriert und kann Ausgangspunkt für gezielte Wissensaktivitäten sein. Als Moderator der Wissensbilanz – Made in Germany habe ich damit in verschiedenen Organisationen sehr gute Erfahrungen machen können. Dieses Erfahrungswissen ist auch in den von mir entwickelten Blended Learning Lehrgang Wissensmanager (IHK) eingegangen. Der nächste Lehrgang wird vom 01.09.-06.10.2016 bei der IHK Köln angeboten. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Lernplattform.

Wissensmanager (IHK): Bundeseinheitlicher IHK-Zertifikatslehrgang

wissenDen von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Wissensmanager (IHK) habe ich schon mehrfach bei der IHK Köln durchgeführt. Die DIHK-Bildungs-GmbH ist darauf aufmerksam geworden und hatte im letzten Jahr angefragt, ob man dieses Konzept nicht bundesweit für alle IHK entwickeln könnte. Zusammen mit der IHK Köln habe ich dann unser Konzept auf die Vorgaben der DIHK-Bildungs-GmbH abgestimmt. Anschließend wurden noch Vertreter von Unternehmen dazu befragt, und deren Anregungen mit eingearbeitet. In der Zwischenzeit ist die finale Version des Konzepts fast fertig und wird demnächst allen IHK in Deutschland zur Verfügung stehen. Es freut uns, dass wir zu diesem Standard beitragen konnten.

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Der für die Vermarktung vorbereitete DIHK-Flyer (PDF) informiert über den Lehrgang. Unser Vorteil ist, dass wir neben dem Konzept auch die Inhalte auf unserer Lernplattform bereitstellen können – unser Flyer zum Lehrgang (PDF). Sollten Sie an dem Lehrgang interessiert sein, so können Sie sich auf unserer Lernplattform informieren. Der nächste Lehrgang wird ab dem 19.04.2016 bei der IHK Köln angeboten.

Wissensmanager (IHK) ab 19.04.2016 bei der IHK Köln

wissensmanager-ihk-300Der von uns entwickelte Blended Learning Lehrgang Wissensmanager (IHK) wird von der IHK Köln ab dem 19.04.2016 angeboten. Der Lehrgang richtet sich an alle, die Wissen für Ihre Organisation systematisch erschließen und entwickeln wollen. Wissensmanagement hat gerade auch durch den Trend zur Digitalisierung und durch die neue ISO 9001:2015 weiter Aufschwung erhalten. Sollten Sie an dem Lehrgang in Köln interessiert sein, so informieren Sie sich bitte zu den Inhalten und den Terminen auf unserer Lernplattform.

WissensWert: Newsletter Dezember 2015 erschienen

wissenswert-2-2015Das Fraunhofer IPK (Competence Center Wissensmanagement) hat soeben den Newsletter 2 (Dezember 2015) herausgegeben. Das darin genannte Beispiel der Bayer Lernfabrik zeigt, dass sich Unternehmen immer stärker als Lernende Organisationen verstehen und ihr Corporate Learning selbst gestalten wollen. Inhalte gibt es in den Unternehmen genug. Die Frage ist allerdings, wie können diese Inhalte möglichst schnell von anderen Mitarbeitern, von Gruppen, auf der Ebene der Organisation oder auch in Netzwerken gelernt werden.. Es wird immer deutlicher, dass die übliche Trennung zwischen klassischen Organisationen der Bildung (Schule, Universitäten, Weiterbildungsinstitute usw.) und Unternehmen nicht mehr zeitgemäß ist (Konvergenzthese). Weiterhin stellt der Newsletter noch einmal das Lernprogramm zur Wissensbilanz Toolbox als App vor, die allerdings bisher nur im iAcademy Store zu erhalten ist. Nicht zuletzt ist es spannend zu sehen, wie die Wissensbilanz – Made in Germany auch in Brasilien interessiert aufgenommen wird (Video). Die Wissensbilanz – Made in Germany wird bestimmt in den nächsten Jahren weiter Beachtung finden, da sie ein wesentliches Element im gesamten Wissenssystem eines Unternehmens darstellt. Die Wissensbilanz – Made in Germany ist auch Bestandteil des von uns entwickelten Blended Learning Lehrgangs Wissensmanager (IHK). Sollten Sie an diesem Lehrgang interessiert sein, so informieren Sie sich bitte auf unserer Lernplattform.

Wissensbilanz-Toolbox: Lernprogramm im App-Store

wissensbilanz-made-in-germanyDie Wissensbilanz – Made in Germany kann mit Hilfe der bekannten Toolbox im Unternehmen erarbeitet und dokumentiert werden. Darüber hinaus gibt es jetzt auch ein Lernprogramm zur Wissensbilanz-Toolbox im App-Store. Da immer mehr Mitarbeiter in Unternehmen mobil arbeiten, kommt diese App genau richtig. Es wäre natürlich schön, wenn es auch eine Android-Version geben würde. Was nicht ist, kann ja noch werden. Als Moderator der Wissensbilanz – Made in Germany habe ich schon viele Wissensbilanzen in Organisationen moderiert und die daraus gewonnenen Erkenntnisse in Projekten umgesetzt. Sollten Sie an dem Thema interessiert sein, so sprechen Sie mich bitte an. Selbstverständlich ist die Wissensbilanz – Made in Germany auch Bestandteil des von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Wissensmanager (IHK). Informationen dazu finden Sie auf unserer Lernplattform.

Wissensarbeiter sind nicht vollkommen fungibel – Was heißt das?

wissenProjektarbeit ist auch Wissensarbeit. So ist es nicht verwunderlich, wenn man in den Veröffentlichungen von Tom DeMarco zu Projektmanagement auch immer wieder Hinweise zum Umgang mit Wissen findet. Beispielsweise kritisiert er die häufig anzutreffende Annahme, dass  „einzelne Mitarbeiter vollkommen fungibel“ seien (DeMarco 2001:15):

 

fungibel [lat.-mlat.]:

1. austauschbar, ersetzbar (Rechtsw.); fungible Sache: vertretbare Sache, s.h. eine bewegliche Sache, die im Verkehr nach Maß, Zahl u. Gewicht bestimmt zu werden pflegt (Rechtsw.).

2. in beliebiger Funktion einsetzbar; ohne festgelegten Inhalt u. daher auf verschiedene Weise verwendbar.

Die Annahme einer Austauschbarkeit von Wissensarbeitern ist dem Bild von einem Unternehmen als Maschine geschuldet, bei der jedes einzelne Teil ersetzt werden kann. Menschen werden in dieser Metapher als „Zahnräder“ bezeichnet, die nur „ineinandergreifen“ müssen, damit alles „funktioniert“. Die Sprache der Industrie ist für die heutige moderne Arbeitsform ungeeignet und sollte nicht mehr verwendet werden. Diese Zusammenhänge besprechen wir auch in dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Wissensmanager (IHK). Informationen dazu finden Sie auf unserer Lernplattform.

Was ist dran am Storytelling?

kommunikation06.jpgStorytelling wird in vielen wissensintensiven Bereichen immer wichtiger. Schaut man sich die verschiedenen Informationen zu Storytelling an, so muss man allerdings konstatieren, dass viele Methoden und Vorgehensweisen angeboten werden, Stories (Geschichten) zu erzählen und zu dokumentieren, doch wenige tiefer gehende Begründungen zu finden sind. Ich habe mir daher die Frage gestellt, was „Geschichten erzählen“ – Storytelling – eigentlich ausmacht. Was passiert da genau? In den verschiedenen Büchern findet man oft nur Werbematerial für irgendwelche Seminare oder Tools – das hat mir nicht gereicht. Fündig geworden bin ich nun bei einer Quelle, bei der man das möglicherweise nicht so erwartet hat – bei der Bundeszentrale für politische Bildung. Dort wurde am 24.09.2015 von Thomas Hellmuth der Artikel Vom Storytelling zum Historytelling eingestellt, in dem gleich zu Beginn auf die Frage eingegangen wird, was Storytelling eigentlich ausmacht. Ich möchte hier eine Passage aufgreifen:

Erzählen bedeutet, die Welt in eine für das Individuum überschaubare Struktur zu bringen. Damit ist ein dynamischer Prozess gemeint, in dem ständig versucht wird, neue Erfahrungen zu verarbeiten. Laut dem amerikanischen Philosophen Richard Rorty wird dabei „ein Netz aus kontingenten Beziehungen“ geknüpft, „ein Gewebe, das sich rückwärts in die Vergangenheit und vorwärts in die Zukunft erstreckt“[1]. Erzählen ist somit für die Identitätsbildung jedes Einzelnen von Bedeutung[2]. Erzählen ist dabei immer in einem sozialen Kontext zu betrachten[3] und in zweierlei Hinsicht zu verstehen, das heißt als das Zusammenfügen verschiedener Erfahrungen zu einem kontingenten Beziehungsnetz, das in einem „ordre du discours“ („Ordnung des Diskurses“, Michel Foucault)[4] eingebettet ist und infolge veränderter sozialer Strukturen immer wieder neu gewoben werden muss.

Es freut mich, dass hier die tieferliegenden Elemente des Storytellings (Geschichten erzählen) erläutert und auch noch mit Quellen belegt wurden. Herzlichen Dank an den Autor! In dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Wissensmanager (IHK) gehen wir auf das Storytelling im Rahmen von Wissensmanagement ein. Informationen dazu finden Sie auf unserer Lernplattform.

Wissensmanager (IHK) ab November in Köln

wissensmanager-ihk-300Der von uns entwickelte Blended Learning Lehrgang Wissensmanager (IHK) wird von der IHK Köln vom 13.11.-18.12.2015 jeweils freitags angeboten. Gerade durch die neue ISO 9001:2015, die am 23.09.2015 veröffentlicht werden soll, werden viele Unternehmen Wissensmanagement-Initiativen entwickeln (müssen). Allerdings fehlt es in den Unternehmen häufig am systematischen Umgang mit der Ressource Wissen, da kaum jemand entsprechende Kompetenzen hat. Daher benötigen Unternehmen Mitarbeiter die das Wissenssystem der jeweiligen Organisation systematisch weiterentwickeln. Der Wissensmanager (IHK) bietet dafür eine gute Basis. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Lernplattform.