Closed Innovation
Der klassische Innovationsprozess ist nach Innen orientiert, d.h. es werden die Anforderungen des Kunden (Probleminformationen) aufgenommen, die Lösung des Problems selbst (Lösungsinformationen) wird dabei allerdings im Unternehmen erarbeitet. Es handelt sich hierbei eher um einen geschlossenen Gesamtprozess, bei dem der Kunde nur bis zu einem gewissen Grad in die Wertschöpfung integriert ist.
Abbildung: Closed Innovation Modell (vgl. Reichwald/Piller 2006, nach Chesbrough 2003)
Diese Vorgehensweise ist in der Vergangengheit immer wieder verbessert worden und es werden einige Methoden und Techniken eingesetzt, die den Prozess optimieren:
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Stage-Gate-Prozess®
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Concurrent oder Simultaneous Engineering
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Conjoint Analyse
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Quality Function Deployment
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Lastenheft und Pflichtenheft
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usw.
Ausschlaggebend war häufig, dass die Zeitspanne von der Idee bis zur Markteinführung (Time-to-Market) immer kleiner wurde. Einige Unternehmen haben es dabei geschafft, mit ihren Produkten und Dienstleistungen schnell auf den Markt zu kommen, ohne dabei Qualitätseinbußen dafür in Kauf nehmen zu müssen. Diese Unternehmen haben den Innovationsprozess mit modernen Ansätzen weiterentwickelt und damit Marktvorteile gewonnen. Eine Erweiterung des klassischen Innovationsprozesses stellt Open Innovation dar.
