Definition

Kompetenz – eine Definition

Menschenmenge.jpgWas versteht man unter Kompetenz? Da es viele unterschiedliche Beschreibungen des Begriffs Kompetenz gibt (Arnold, Bunk, Weinberg …), schauen wir uns zunächst einmal eine „Definition“ vom BMBF (2004:42) an: „Ohne seiner [Arnold] Abgrenzung zum Qualifikationsbergriff zu folgen, verwenden wir den Begriff ´Kompetenz´ in Anlehnung an Weinberg. Danach umfasst Kompetenz, was ein Mensch wirklich kann und weiß, das heißt alle Fähigkeiten, Wissensbestände und Denkmethoden, die ein Mensch in seinem Leben erwirbt und zur Verfügung hat. Damit impliziert der Begriff auch ein individuelles Vermögen, Befähigung und Potenzial“.

Einen aus meiner Sicht etwas „griffigeren“ Hinweis gibt Erpenbeck. Er beschreibt Kompetenz als „Selbstorganisationsdisposition„. Mir gefällt diese Beschreibung, weil es beim Lernen in den Unternehmen und auch immer häufiger darum geht, Selbstorganisationsprozesse zu initiieren, aber auch zu steuern. Erpenbeck (vgl. 2004:63) unterscheidet dabei vier Kompetenzklassen: personale Kompetenzen, aktivitäts- und umsetzungsorientierte Kompetenzen, fachlich-methodische Kompetenzen, sozial-kommunikative Kompetenzen.

Beobachtet man nun Entwicklungen in Bildung und Wirtschaft, so kann man feststellen, dass es in beiden Bereichen Bestrebungen gibt, Kompetenzen zu identifizieren, bewerten und darzustellen. Basis aller Überlegungen bildet das Verständnis von dem Begriff (Konstrukt) Kompetenz.

5720Siehe dazu auch Freund, R. (2011): Das Konzept der Multiplen Kompetenz auf den Analyseebenen Individuum, Gruppe, Organisation und Netzwerk.

Weitere Informationen finden Sie in der Kategorie Kompetenzmanagement.

CC BY 4.0 Dieses Werk ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung 4.0 international.

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