Der 18. Innovationstag Mittelstand findet am 30.06.2011 in Berlin statt

Wie dem Einladungsflyer zum 18. Innovationstag Mittelstand (30.06.2011 in Berlin) zu entnehmen ist, werden „rund 250 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus allen Technologiebereichen und Bundesländern die Ergebnisse ihrer innovativen Projekte zur Entwicklung neuer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen vorstellen, die mit Unterstützung des ZIM, seiner Vorläuferprogramme oder der IGF entstanden sind.“ Ich frage mich manchmal, ob wir nicht schon zu viele solcher oder ähnlicher Veranstaltungen haben (Siehe Inflation der Innovationspreise?). Kommt es nicht eher darauf an, eine Innovationskultur zu schaffen, in der es darum geht, Ideen bis hin zu Innovationen zu fördern und nicht jeden neuen Gedanken als Bedrohung zu empfinden? Weiterhin machen wir es uns oft zu einfach und reduzieren Innovation auf technologiegetriebene Innovationen. Siehe dazu auch Fit für den Innovationswettbewerb?, Herausforderung: Soziale Innovation oder Was sind die neuen Prinzipien im Umgang mit Innovation? Doch wen interessiert das schon?

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2 Antworten auf „Der 18. Innovationstag Mittelstand findet am 30.06.2011 in Berlin statt“

  1. Nun, ich sehe bundesweite keine vergleichbare Veranstaltung – nicht eine.
    Beim Innovationstag Mittelstand des BMWi trifft man über 200 Firmen- und Forschungschefs, branchenübergreifend aus sämtlichen Bundesländern; allesamt vertreten sie kleine, hoch innovativen Unternehmen. Für Studierende eine spannende Gelegenheit zum direkten Dialog. Allgemein gelten ja Konzerne als attraktive Arbeitgeber. Aber Hand aufs Herz, wer weiss schon, wie es in den kleinen Läden zugeht, wo die entscheidenden Unterschiede hinsichtlich Führungshierachien, Verantwortungsübernahme, Spielraum für die Mitarbeiter liegen? Und wann hat man schon mal die Gelegenheit, sich auf einen Schlag aus erster Hand über An-, Herausforderungen und inhaltliche Schwerpunkte in nahezu jeder Industriebranche zu informieren? Kostenfrei zumal.
    Im Grunde müsste auch die Industrie dort mit ihren Vertretern Schlange stehen. Schließlich werden nicht nur sehr konkrete neue Produkte und Verfahren geboten, sondern man trifft konzentriert auch die, die sie ermöglichten – und in ihren Forschungsbereichen meist Könige der Nische sind, höchstens regional bekannt, aber als Dienstleister oder Entwicklungspartner außerordentlich kompetent…

    Und genau die vom Autor geforderte Förderung sinnvoller, aussichtsreicher Ideen bis zur realen Innovation findet ja statt – etwa durch das Programm des BMWi, das all den gezeigten Neuentwicklungen zugrunde liegt. ((Allein in den letzten zwei Jahren wurden über diese Schiene rund 13.000 (!) konkrete Projekte gefördert – mit 1,6 Milliarden Euro…))
    Genau deshalb ist diese Innovationsschau ja auch für Vertreter solcher Unternehmen spannend, die vielleicht selbst noch nicht Forschung und Entwicklung betreiben, es aber gern täten. Denn die finden in Berlin kostenlose, sehr konkrete Beratung zu den ZIM-Fördermöglichkeiten…

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