Bitkom (2016): Digitale Prozesse

digitalisierung

Der Leitfaden Bikom (2016): Digitale Prozesse fasst wichtige Hinweise auf Prozesse zusammen. Bei der Definition “Prozess” bezieht sich Bikom auf die ISO 9000. Die Digitalisierung von Prozessen wird anschließend wie folgt definiert (Seite 8):

Die Digitalisierung der Arbeitswelt umfasst den vernetzten Einsatz von Informations- und
Kommunikationstechnologien zur Automatisierung betrieblicher Prozesse sowie der Entwicklung neuer Produkte und Dienste. Ziel ist die Steigerung der Wertschöpfung.

Prozessorientiertes Projektmanagement, prozessorientiertes Innovationsmanagement und prozessorientiertes Wissensmanagement werden in den von uns entwickelten Blended Learning Lehrgängen Projektmanager (IHK), Innovationsmanager (IHK) und Wissensmanager (IHK) thematisiert. Informationen dazu finden Sie auf unserer Lernplattform.

Weiterbildung zum Bestandteil betrieblicher Wissensmanagementlösungen machen

wissensmanager

Das Management in den Unternehmen ist noch sehr stark am Management von klassischen Ressourcen (z.B. Kapital und Rohstoffen) orientiert. Das Management von Wissen, oder Wissensflüssen, ist für viele Manager daher ein schwieriges Unterfangen. Gut ist es da, wenn ein Ankerpunkt im Unternehmen genutzt werden kann. Ein guter Ankerpunkt ist die betriebliche Weiterbildung, die ein wesentlicher Bestandteil eines modernen Wissensmanagementsystems sein kann:

Das Management der Wissensflüsse im Unternehmen ist anspruchsvoller als das Management des Kapitals oder der Rohstoffe. Hinzu kommt, dass unser Schubladendenken leider allzu oft die Begriffe Wissen und Lernen künstlich trennt. In Anbetracht der Bedeutung von Wissen als Wettbewerbsfaktor ist das ein Fehler. Wenn es gelingt diesen Fehler zu vermeiden, lassen sich einige der sichtbaren Schwierigkeiten im praktischen Umgang mit Wissen bewältigen. Um Wissen und Lernen wieder zusammenzuführen, bietet es sich an, Weiterbildung in Form des arbeitsplatznahen Lernens zum Bestandteil betrieblicher Wissensmanagementlösungen zu machen (RKW Magazin 3|2010, S. 36).

Arbeitsplatznahes Lernen kann relativ radikal, aber auch nach und nach von den Mitarbeitern entwickelt werden. Blended Learning stellt hier einen ersten Schritt dar, die beschriebenen Vorteile einer modernen betrieblichen Weiterbildung zu nutzen. Bitte informieren Sie sich zu Blended Learning und über die von uns entwickelten Zertifikatslehrgänge auf unserer Lernplattform.

TOP-Innovatoren 2016

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Auf der Website des Wettbewerbs werden die TOP-Innovatoren 2016 vorgestellt. In der Größenklasse bis 50 Mitarbeiter hat die Fiagon AG aus Heringsdorf bei Berlin gewonnen. Den ersten Platz in der Größenklasse 51-250 Mitarbeiter konnte sich iPoint-systems gmbh aus Reutlingen sichern. In der Größenklasse über 250 Mitarbeiter hat die QUNDIS GmbH aus Erfurt gewonnen. Darüber hinaus können Sie auf der Website des Wettbewerbs in mehreren Auswahlfeldern auch recherchieren, in welchen Branchen sich Unternehmen hervorgetan haben. Ein guter Einstieg für ein Benchmarking Ihres Innovationssystems. Last but not least können Sie in einem Schnelltest auch prüfen, wie gut Ihr Innovationssystem momentan funktioniert. Solche Themen besprechen wir auch in dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Innovationsmanager (IHK). Informationen zu unseren Zertifikatslehrgängen finden Sie auf unserer Lernplattform.

Anmerkungen zur Open Innovation Strategie für Österreich

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Ja, es gibt in Österreich eine Initiative für Open Innovation. Verantwortlich dafür sind das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sowie das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft in Österreich. Es gibt hier – neben vielen positiven Elementen – immer noch einen Punkt, der aus meiner Sicht etwas unglücklich ist. Die österreichische Initiative bezieht sich bei Open Innovation auf das Verständnis von Chesbrough (Website, 27.08.2016):

Open innovation is “the use of purposive inflows and outflows of knowledge to accelerate internal innovation, and expand the markets for external use of innovation, respectively.” – Henry Chesbrough

Die Quelle ist hier ein Forbes-Artikel vom 21.03.2011 mit dem bezeichnenden Titel “Everything You Need to Know About Open Innovation”, was gelinde gesagt wohl eher einer redaktionellen Übertreibung, denn der Wahrheit entspricht. In meinem Blogbeitrag Open Innovation ist nicht gleich Open Innovation gehe ich beispielsweise darauf ein, dass Chesbrough seinen Ansatz zusammen mit Bogers weiter spezifiziert hat (2014):

“a distributed innovation process based on purposively managed knowledge flows across organizational boundaries” (p. 17).

Das ist auf der Startseite der Initiative leider nicht vermerkt. Bezieht man sich also auf Chesbrough, ist Open Innovation auf Organisationen ausgerichtet.

Ein konträrer Standpunkt wird von Eric von Hippel vertreten, der folgende Frage aufwirft: Open Innovation oder Innovation Openness?  Schon in seiner frei verfügbaren Veröffentlichung Eric von Hippel (2005): Democratizing Innovation hat er dafür plädiert, alle in das Innovationssystem mit einzubeziehen, nicht nur Organisationen. Im Herbst wird Eric von Hippel noch deutlicher, denn dann veröffentlicht er sein Buch Free Innovation (Siehe dazu meinen Blogbeitrag Von Democratizing Innovation zu Free Innovation).

Möchte die Bundesregierung in Österreich mit der Initiative wirklich jeden in den gestarteten Prozess mit einbeziehen, so kann das daher nicht alleine mit Bezug auf Chesbrough geschehen. In der nun vorliegenden Veröffentlichung Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft; Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie (Hrsg) (2016): Open Innovation Strategie für Österreich (PDF) wird deutlicher, dass man sich nicht alleine auf Chesbrough fokussiert, sondern sich an dem Open Innovation Framework 2.0 der EU orientiert, das doch erheblich weiter gefasst ist. Siehe dazu auch

  • Bogers, M.; Zobel A.-K. (2016): The Open Innovation Research Landscape: Established Perspectives and Emerging Themes Across Different Levels of Analysis.
  • Freund, R. (2016): Cognitive Computing and Managing Complexity in Open Innoavtion Business Model | Springer

VDI/VDE (2016): Digitale Chancen und Bedrohungen – Geschäftsmodelle für Industrie 4.0

geschäftsmodellinnovationen

In dem Statusreport VDI/VDE (2016): Digitale Chancen und Bedrohungen – Geschäftsmodelle für Industrie 4.0 (PDF) werden 10 Thesen zur Geschäftsmodellinnovation aufgestellt (Seite 5):

  1. Fundamental veränderte Sicht auf Produkte und Dienstleistungen
  2. Neue Prozesse – Effizienz und Individualität durch Automation und Vernetzung
  3. Smart Data & adaptive Produkte
  4. Analysierte Daten als Grundlage des (Geschäftsmodell-) Innovationsprozesses
  5. Neue Preis- und Erlösmodelle
  6. Plattformen als dominantes Design digitaler Geschäftsmodelle
  7. Flexible Fertigungs- und Dienstenetzwerke
  8. Neue Kooperationsmodelle: Transparenz und Resilience
  9. Strategische Differenzierung
  10. Zentrale Herausforderungen für Unternehmen und Gesellschaft

Der Statusreport bietet darüber hinaus praktische Ansätze, Geschäftsmodellinnovationen zu entwickeln. Diese Zusammenhänge besprechen wir auch in dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Innovationsmanager (IHK). Informationen zu unserem Zertifikatslehrgängen finden Sie auf unserer Lernplattform.

Lernplattform ist für Mobilgeräte optimiert

mobilUnsere Lernplattform basiert auf dem Lernmanagementsystem (LMS) Moodle. Dabei nutzen wir ein responsives Design, damit die Seiten auf Mobilgeräten gut nutzbar sind. Der Test bei Google hat gezeigt, dass unsere Lernplattform für Mobilgeräte optimiert ist. Es ist für alle Teilnehmer ein großer Vorteil, wenn sie die Lernplattform variable nutzen können. Informieren Sie sich über die von uns angebotenen IHK-Zertifikatslehrgänge in Köln, Gera, Lippstadt, Mannheim und Stuttgart auf unserer Lernplattform.

Projektmanager (IHK): 3x in dieser Woche

blended-learning-konzept-pm-ihkDer von uns entwickelte Blended Learning Lehrgang Projektmanager (IHK) wird in dieser Woche drei Mal durchgeführt.  Am Montag startete der Lehrgang – ausgebucht – bei der IHK in Gera. Darüber hinaus führt unserer Partner, Herr Hell (Praxis konkret), zwei Inhouse-Lehrgänge Projektmanager Sozialwirtschaft (IHK) durch. Hier befinden sich die Teilnehmer in dieser Woche schon im zweiten Modul. Es ist erstaunlich, wie gut alle Teilnehmer mit der neuen Lernform (Blended Learning), den neuen Inhalten, und mit der Lernplattform zurechtkommen. In der nächsten Woche startet der Projektmanager (IHK) bei der IHK Köln (ausgebucht). Informationen zu unseren Zertifikatslehrgängen finden Sie auf unserer Lernplattform.