Tipping Point: User Innovation und Open Source AI

In der Netzwerkökonomie gibt es manchmal überraschende Effekte. Beispielsweise besagt das Metcalfesche Gesetz (Wikipedia), dass der Wert eines Netzes im Quadrat der Zahl der angeschlossenen Rechner und Nutzer steigt. Dabei wird dieser Ansatz oftmals nur für die Rechenleistungen im Netz verwendet. Der Blick auf Nutzer (User) wird leider nicht so oft thematisiert. Obwohl das Gesetz …

Komplexe Systeme: Ist die Antwort einfach mehr Daten?

Auf der Basis umfangreicher Geburts- und Sterbedaten berechnen Versicherungen seit dem 19. Jahrhundert die durchschnittliche Lebenserwartung von Menschen. Dabei wird eine Normalverteilung und das Gesetz der großen Zahl unterstellt. Die Verwendung von Normalverteilungen ist dabei nicht nur auf Versicherungen beschränkt. Ein weiteres Beispiel für die Nutzung der Normalverteilung ist die Berechnung des Intelligenz-Quotienten. In der …

Musik: Wie viel KI steckt in Deinen Playlists?

Überall wird Künstliche Intelligenz verwendet. bei Texten, Bilder, Videos und auch bei der Musik. Doch wieviel KI in den jeweiligen Musik-Titeln stecken wird uns oftmals nicht mitgeteilt. Um das herauszufinden, hat der Musik-Streamingdienst Deezer eine Plattform (Detector) geschaffen, auf der jeder seine Playlists – auch von verschiedenen Anbietern – überprüfen lassen kann. Einerseits ein interessantes …

AI Economics Indicators – it all starts with trust

Die Entwicklungen bei Künstlicher Intelligenz sind sehr dynamisch, sodass manche Studien schon der Realität hinterherhinken, wenn sie veröffentlicht werden. Weiterhin gibt es auch Studien, die sich mit der selben Thematik befassen, aber zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen führen. – wem kann man da vertrauen? Es ist daher gut, das die Stanford University nun eine Plattform veröffentlicht hat, …

Anthropic: Anweisung der US-Regierung, den Zugang zu Fable 5 und Mythos 5 auszusetzen

Die US-Regierung hat Anthropic angewiesen, den Zugang zu Fable 5 und Mythos 5 auszusetzen. Das ist schon ein starker Eingriff in die Geschäfte von Antropic – und eine Art von Regulierung. Kein Wunder also, dass sich Anthropic mit einer ausführlichen Stellungnahme dazu geäußert hat: Statement on the US government directive to suspend access to Fable …

„The long tail“ etwas anders interpretiert

Seit der Veröffentlichung von The long tail (Chris Anderson 2004) wird diskutiert, ob sein Ansatz heute noch stimmt. Anderson stellte dar, dass es bei digitalisierten Produkten möglich ist, immer mehr Nischen zu bedienen. Wenn man dabei die Grafik zu den bekannten ABC-Produkten im Verkauf etwas abstrahiert, kommt so eine Grafik heraus, wie Sie in der …

Die Zukunft von Innovationen ist dynamisch, interaktiv und unvorhersehbar

Obwohl viele Menschen und Unternehmen wissen, dass es in der heutigen, stark vernetzten Welt kaum möglich ist, die Zukunft vorherzusagen, versuchen es doch immer wieder einige. Beispielsweise die Tech-Konzerne aus dem Silicon Valley, die fast täglich mit Visionen oder Stories versuchen, Anleger zu beeinflussen. Viele Voraussagen/Ziele sind nicht eingetroffen. Die New York Times hat zum …

FabLabs: Turn your ideas into products

Immer mehr Menschen stellen fest, dass die von den Unternehmen im Markt angebotenen Produkte nicht dem entsprechen, was sie sich als Kunde (User) vorstellen. Es wundert daher nicht, dass immer mehr User ihre täglichen Herausforderungen mit eigenen Produkten selbst in die Hand nehmen. Das fängt bei Reparaturen an. Hier ist ein deutlicher Trend in Deutschland …

WDR 5 Quarks Podcast zu Maßanfertigung für Massen

Über Mass Customization habe ich schon sehr viele Beiträge veröffentlicht. Darin wird deutlich, wie diese hybride Wettbewerbsstrategie in den verschiedenen Branchen schon oft umgesetzt wurde. Siehe dazu auch Freund, R. (2009): Kundenindividuelle Massenproduktion (Mass Customization). RKW Kompetenzzentrum, Faktenblatt 5/2009. Auf der Produktionsseite sind daher schon fast alle Prozesse digitalisiert, sodass die meisten Produkte schon heute ohne …

OECD Report (2026) – Bei der Reproduzierbarkeit erfüllen GenAI Modelle nicht die wissenschaftlichen Kriterien

Es ist nur natürlich, dass jeder Einzelne, Organisationen und Öffentliche Verwaltungen ausprobieren, was mit Künstlicher Intelligenz (GenAI) möglich ist. Im wissenschaftlichen Umfeld wundere ich mich allerdings immer wieder darüber, wie unkritisch GenAI eingesetzt wird, wodurch die Kriterien wissenschaftlicher Arbeit konterkariert werden. Warum ist das so? Eine ausführlich Begründung habe ich im aktuellen OECD Report gefunden. …