Die internationale Konferenz zu Mass Customization and PersonalizationMCP 2026 findet alle 2 Jahre statt. Diesmal trifft sich die Community im September n Balatonfüred (Ungarn). Gerne können Sie noch bis zum 15.04.2026 ein Abstract einreichen:
Die Abstract submission deadline wurde nun vom 31.03.2026 auf den 15.04.2026 verschoben.
Event overview:
12th International Conference on MCP (The Core Science)
7th Doctoral Students Workshop (The Next Generation)
4th Professionals Panels & MEA KULMA Festival (The Industry Bridge)
Join us at the Danubius Hotel Marina. The future is setting sail — make sure you are on board!
Wir werden mit dabei sein. Bei Fragen zur Konferenz können Sie sich gerne bei mir melden.
Differenzierungsvorteil: Der Kunden bekommt das Produkt, was er möchte. Kostenposition: Der Preis ist nicht viel Höher als der Preis für ein massenhaft produziertes Produkt. Kundenintegration: Der Kunde wird intensiv mit einbezogen (Co-Design). Stabiler Lösungsraum: Kernelement sind die allseits bekannten Konfiguratoren.
Mass Customization kann heute mit den Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz noch mehr dazu beitragen, die immer noch vorherrschende Verschwendung von Ressourcen zu reduzieren.
Unser Wirtschaften immer noch an massenhafter Verschwendung auszurichten, ist schon lange nicht mehr zeitgemäß, doch ändert sich in vielen Bereichen einfach noch zu wenig. In der MCP Week können Sie sich vom 16.-19.09.2026 über den aktuellen Stand der Entwicklungen und über Chancen von Customization and Personalization informieren. Wir werden auch dabei sein.
Es hat den Anschein, dass es sich die Modeindustrie leisten kann, die Anforderungen ihrer Kunden zu ignorieren. Die Abbildung zeigt, eine heute immer noch anzutreffende Diskrepanz zwischen den Kundenanforderungen und den realen Produkteigenschaften.
Schauen wir uns die drei Dimensionen Passform (eng-weit), Mode (bieder-modisch) und Preis (billig-teuer) an, so sind zunächst die Kundenanforderungen 1, 2 und 3 positioniert. Es wird deutlich, dass sich alle drei Kundenanforderungen unterscheiden – was durchaus üblich ist. Das Produkt (P) wird nun so positioniert, damit alle Kunden irgendwie damit zurechtkommen. Der Kunde erhält nicht unbedingt das, was er/sie benötigt.
Die Logik dahinter ist immer noch zu oft der Break.Even-Gedanke. Das heißt, es müssen genügend viele Produkte einer Art hergestellt werden, damit es sich für das Unternehmen rechnet. Diese Skalierung (Menge) führt dann zu akzeptablen Preisen – so die altbekannte Logik.
In diesen „akzeptablen Preisen“ sind allerdings auch die Kosten der Überproduktion (mehrere hundert Milliarden Euro pro Jahr) enthalten, deren Vernichtung der Kunde mit dem Preis der Ware auch bezahlt. – von den Retouren ganz zu schweigen.
Seit Jahrzehnten ist es möglich, massenhaft Bekleidung herzustellen, die individuell ist, und zum Preis einer in großen Mengen hergestellten Massenware zu erhalten ist.
Es stellt sich natürlich die Frage: Warum wird das nicht genutzt?
In der Zwischenzeit verfestigt sich bei mir die Auffassung, dass die Kunden nicht das physische Produkt, sondern hauptsächlich die aufgeladene Marke (Werbe-Ikonen, Influencer, Marketing, In-Out, usw.) kaufen – egal ob das Bekleidungsstück passt oder nicht. Wenn nicht, wird es angepasst – Änderungsschneidereien in 1a-Lagen haben Hochkonjunktur. Wie in der Abbildung mit dem Kreis dargestellt, umfasst – ja überstrahlt – die Marke alle Kundenanforderungen.
Bei einem individuell hergestellten Bekleidungsstück (mass customized) würde es ein Produkt sein, dass passt, preislich OK ist, doch möglicherweise nicht dem vorgegeben modischen Trends entspricht. Auch die Marke würde fehlen – und wer will das schon? Immerhin dient das Kleidungsstück ja auch zu einem großen Teil der Kommunikation. Kleider machen eben Leute.
Wenn Sie sich zu diesen und anderen Themen informieren wollen: Die MCP Community of Europe trifft sich auf der Konferenz zu Mass Customization and Personalization – MCP 2026 – vom 16.-19.09.2026 in Balatonfüred, Ungarn. Wir sind dabei.
Die nächste internationale Konferenz MCP 2026 zu Customization and Personalization findet vom 16.-19.09.2026 in Balatonfüred, Ungarn statt. Die MCP Community of Europe trifft sich zum Austausch der verschiedenen Perspektiven auf das Thema. Seit 2004 ist das die 12. Konferenz, die durchgehend alle 2 Jahre durchgeführt wird.
12th International Conference on Customization and Personalization
7th Doctoral Students Workshop
4th Professionals Panels & MEA KULMA Innovation Festival
Conference Abstract Submission Deadline: March 31, 2026.
Sprechen Sie mich gerne an, wenn Sie Fragen zur Konferenz haben. Wir werden auch dabei sein.
Die MCP 2026 findet vom 16.-19.09.2026 in Balatonfüred (Ungarn statt). Wenn Sie an der Konferenz aktiv teilnehmen wollen, können Sie ein erstes Abstract einreichen:
Conference Abstract Submission Deadline: March 31, 2026.
Als Initiator der Konferenzreihe, die seit 2004 alle 2 Jahre stattfindet, stehe ich Ihnen gerne bei Fragen zur Verfügung.
For the past 22 years, our conference with accompaning events has been at the forefront of innovation in the fields of customization and personalization. This year, we are taking it a step further by:
Celebrating a Tradition of Excellence: Join us in celebrating two decades of cutting-edge research and industry advancements in customization and personalization.
Engaging Keynote Speakers: Hear from renowned thought leaders who will share their insights and vision for the future of customization and personalization.
Networking Opportunities: Connect with like-minded professionals, researchers, and innovators from across the globe to foster collaborations and partnerships.
Interactive Panel Discussions: Engage in thought-provoking discussions on the challenges and opportunities in the customization and personalization landscape.
Personas sind (nach IREB-Glossar) „fictional characters created to represent the different user types that might use a site, brand, or product in a similar way.“ Die Verwendung von Personas gerade im Agilen Projektmanagement zur Ableitung der Anforderungen und zur Formulierung und Bewertung von User Stories ist populär. Dabei hatte ich allerdings auch schon in einem früheren Blogbeitrag auf auf Tücken dieser Vorgehenseise hingewiesen: Die Falle bei den Anforderungen.
Darüber hinaus hatte auch Frank Piller die Verwendung von Personas für die Hybride Wettbewerbsstrategie Mass Customization als nicht geeignet angesehen, da „A “persona of one” is turning the persona idea to its opposite“. Siehe dazu ausführlicher: Ist die Verwendung von Persona das Gegenteil von Mass Customization?
Neben dem Agilen Projektmanagement und Mass Customization haben sich auch Autoren mit Personas in Bezug zum Megatrend Mass Personalization befasst. Auch hier sieht man die Verwendung von Personas kritisch:
„Seit einiger Zeit „menschelt“ es in den Marketingabteilungen verstärkt. Anstelle von unanschaulichen Excel-Files mit ihren Tabellen und Diagrammen werden bei Präsentationen so genannte Personas zum Leben erweckt. Auch User Personas genannt. Einfach ausgedrückt dienen sie dazu, einen Zielkunden darzustellen.
Was Personas sind, darüber gehen die Meinungen in der Fachwelt auseinander. Die einen sprechen von fiktiven, aber realitätsnahen Nutzern, die anderen von prototypischen Kunden ihres Angebots – oder von archetypischen Nutzern. Zwar unterschiedlich bezeichnet, dienen sie einem einheitlichen Zweck: Sie repräsentieren Bedürfnisse einer Zielgruppe und machen es möglich, (mehr oder weniger) fundierte Entscheidungen bei der Entwicklung nutzerfreundlicher Produkte zu treffen. Von Beginn an.
Mass Personalization kann nicht realisiert werden, ohne die individuellen Nutzerbedürfnisse zu berücksichtigen. Die schlechte Nachricht: Personas sind nicht zu 100 Prozent zielführend und helfen bei personalisierten Produkten nicht weiter. Sie bieten nur eine Typisierung der Nutzer für Entwicklungszwecke und keine Personalisierung für die Produktion. Stattdessen wird ein parametrisiertes Profil benötigt, das mit dem individualisierten Fertigungsplan gematcht werden kann“ (Briehm/Dangelmeyer, in Krieg/Groß/Bauernhansl (2024) (Hrsg.)).
Es ist nicht ganz leicht, die feinen Unterschiede zu erkennen und daraus die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Daher ist es wichtig, sich zu informieren, und das aus erster Hand.
Im September 2026 haben Sie dazu auf der 12. MCP 2026 zu Mass Customization und Personalization die Möglichkeit. Die internationale Konferenz findet diesmal in Balatonfüred, Ungarn statt. Sprechen Sie mich bei Fragen bitte direkt an. Als Initiator der Konferenzreihe kann ich Ihnen gerne weitere Informationen geben.
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