Innovationsmanager/in (IHK) – Blended Learning Lehrgang (Beschreibung), 19.02.-26.03.2015, IHK Köln, Ansprechpartner: Herr Leuchter, Telefon: 0221/1640-673, E-Mail: bernd.leuchter@koeln.ihk.de. Siehe dazu auch Termine 2015 und Was sagen Teilnehmer?
Drucken Sie Ihren eigenen Puzzle-Stuhl
Das Video vom 20.10.2014 zeigt, wie man mit Hilfe von Open Source 3D-Daten und einem 3D-Drucker einen Stuhl herstellen kann. Dabei werden einzelne Puzzleteile gedruckt und ineinandergeklickt – wirklich interessant!
European Commission (2014): Open Innovation 2.0 Yearbook 2014
Alles entwickelt sich weiter, auch Open Innovation. Im September 2014 wurde nun das European Commission (2014): Open Innovation 2.0 Yearbook 2014 (PDF) veröffentlich. Darin wird erläutert, wie sich das Verständnis von Innovation wandelt – gewandelt hat -, und welche Perspektiven sich auf Open Innovation 2.0 ergeben. Die komplexen Probleme unserer Zeit, werden nur durch die Öffnung von Innovationsprozessen zu lösen sein. Ob es manche etablierten Strukturen nun wollen, oder nicht. Ich habe immer noch den Eindruck, dass versucht wird, Open Innovation von oben (Top Down) zu verordnen. Die Entwicklungen von User Innovation (Bottom Up) werden zu wenig beachtet und teilweise ignoriert. Siehe dazu auch Ein Europa von unten als Gegenmodell zum vorherrschenden Europa von oben
Bitcom (2014): Crowdsourcing für Unternehmen
Crowdsourcing wird aktuell noch sehr stark mit Start-ups verbunden, doch macht es auch Sinn zu analysieren, wie Crowdsourcing für Unternehmen genutzt werden kann. Der Leitfaden Bitcom (2014): Crowdsourcing für Unternehmen stellt dazu fest (S. 40): „Die Beiträge dieses Leitfadens haben gezeigt, dass Crowdsourcing Unternehmen in einer Vielzahl von unterschiedlichen Kontexten helfen kann, bessere Entscheidungen zu treffen und ihre Wertschöpfung zu verbessern. Die Durchführung und organisatorische Verankerung von Crowdsourcing innerhalb eines Unternehmens und in den Köpfen seiner Mitarbeiter, stellt für Organisationen aber oftmals eine große Herausforderung und einen großen Wandel dar“.
Freund, R. (2014): Wissen in Innovationsnetzwerken nutzen
In den AWV-Informationen 5/2014 ist auf den Seiten 8-10 folgender Beitrag als Exklusiv-Interview erschienen: Freund, R. (2014): Wissen in Innovationsnetzwerken nutzen (PDF)
Zusammenfassung: Die Neukombination von Wissensbeständen zur Entwicklung und Umsetzung von Innovationen ist heute wichtiger denn je. Kritisch ist allerdings dabei, dass die benötigten Wissensbestände nicht nur im Unternehmen, sondern auch in den Netzwerken außerhalb des Unternehmens zu finden sind. Es ist daher nicht überraschend, dass der Anteil kollaborativer Innovationsnetzwerke bis 2025 erheblich steigen wird. Am Beispiel der Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden in offenen Innovationsprozessen (Open Innovation) wurde aufgezeigt, dass gerade der Transfer des impliziten Wissens von einer zur anderen Domäne schwierig, aber auch lösbar ist. Für hoch dynamische Innovationsnetzwerke mit ihren eher losen Kopplungen scheint die neue Wirtschaftssoziologie geeignet zu sein, Managern Hilfestellungen zum Umgang mit Wissen in Innovationsnetzwerken geben zu können. Das scheint erforderlich zu sein, da Manager oftmals auf die neuen Herausforderungen (noch) nicht vorbereitet sind.
MCP-CE 2014: Erster Konferenztag
Der erste Konferenztag wurde gebührend gefeiert, denn immerhin hatten wir den 10. der MCP-CE-Konferenzreihe zu feiern. Unser Gastgeber – die Universität Novi Sad – ließ es sich nicht nehmen, die Konferenzteilnehmer im neu erbauten Konferenzgebäude zu begrüßen. Die folgenden Bilder zeigen einige Szenen vom ersten Tag, inkl. der Übergabe des MCP-CE Award 2014…
Dr. Robert Freund erhält den MCP-CE AWARD 2014
Auf der MCP-CE 2014 gab es für mich eine faustdicke Überraschung. Am ersten Konferenztag (24.09.2014) habe ich von Prof. Dr. Anisic den MCP-CE AWARD 2014 überreicht bekommen:
MCP CENTRAL EUROPE AWARD 2014
FOR OUTSTANDING CONTRIBUTION TO THE PROMOTION OF MASS CUSTOMIZATION & OPEN INNOVATION IN CENTRAL EUROPE
Herzlichen Dank.
GE Open Innovation Manifesto
Große Konzerne befassen sich seit vielen Jahren mit den Möglichkeiten von Open Innovation. Genügend Fallbeispiele habe ich in den letzten Jahren auf den verschiedenen Konferenzen (MCPC 2007, 2009, 2011) selbst sehen können. Interessant ist, dass General Electric ein Open Innovation Manifesto veröffentlicht hat. Mittelständische Unternehmen sollten sich rechtzeitig auf eine neue Art der Zusammenarbeit mit ihren Großkunden einstellen…
Patient Innovation Project
In unserem Blog haben wir schon im letzten Jahr auf die Initiative Patient Innovation hingewiesen. Es geht dabei um, Innovationen von Anwender (User Innovation) im Gesundheitsbereich, die auf der Plattform bekannt gemacht werden. Unternehmen setzen oftmals von Patienten benötigte Produkte nicht um, „weil es sich rechnet“…. Was soll man davon halten, wenn es für manche Menschen lebensnotwendig ist?
Innovate or die: Martialische Überschrift der BBC
Die BBC hat für den Beitrag Innovate or die: The stark message for big business (Veröffentlicht online am 04.09.2014) eine recht martialische Überschrift gewählt. Dennoch zeigen viele Beispiele großer Konzerne, die es versäumt haben auf Innovationen zu setzen, wie schnell es bergab gehen kann. Dass es auch anders geht, wird in dem Beitrag auch hervorgehoben. In dem heute eher turbulenten Umfeld, kommt es darauf an schnell Innovationen auf den Markt zu bringen. Dazu benötigen Organisationen ganz andere Kompetenzen als es noch vor 20 Jahren der Fall war. Das haben viele Unternehmen zwar erkannt, dennoch ist die Umsetzungsgeschwindigkeit – oder besser Lerngeschwindigkeit? – oft zu gering.

