Eigene Schuhe herstellen? Warum nicht mit KI-Unterstützung?

https://www.footwearology.online/course/3d-ai-footwear-workshop

Auf der Seite footwareology wird ein zweitägiger Online-Workshop für 75€ angeboten, in dem mit Unterstützung von Experten gezeigt wird, wie man selbst eigene Schuhe entwickeln und herstellen kann (Customization).

Die Unterstützung ist erforderlich, da es in dem komplexen Prozess immer wieder kleine Hürden gibt, die zu bewältigen sind. Vor dem Workshop sind einige Programme zu installieren, die auf der Website angegeben werden.

Insgesamt finde ich es spannend zu sehen, dass es immer mehr Möglichkeiten gibt, sein eigenes Produkt, seine eigenen Schuhe nicht nur zu entwickeln, sondern auch mit modernen technologischen Möglichkeiten herzustellen.

Dennoch halte ich es für zukunftsfähiger, wenn der gesamte Prozesses – nicht nur einzelne Elemente – zur Herstellung seiner eigenen Schuhe von Künstlicher Intelligenz unterstützt wird. Wir empfehlen dafür natürlich Open Source AI, wie z.B. Mistral 7b (open weight) und Open Source Software.

Diese beiden Punkte heben den Entwicklungs- und Herstellungsprozess auf ein neues Niveau.

Auf der internationalen Konferenz MCP 2026 (16.-19.09.2026, Balatonfüred, Ungarn) gehe ich darauf ein:

Open-Source AI for Open User Innovation: Designing a Personal Fabrication Framework

Mein zweites Paper:

Digital Sovereignty and Open-Source AI: The European Way for Innovative SMEs

Wussten Sie, dass die Codebasis von Software zu 97% aus Open Source Software besteht?

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Es ist erstaunlich, dass es vielen Privatpersonen, Unternehmen und Öffentlichen Verwaltungen immer noch schwer fällt, sich von den kommerziellen Software-Angeboten zu lösen, um Digitale Souveränität zu erreichen Der Grund ist oftmals eine Gewöhnung an die jeweiligen Tools und damit auch eine gewisse Abhängigkeit.

Ein Wechsel zu Open Source Software wäre für viele mit Aufwand verbunden. Solche Switching Cost sind mit der Zeit von den etablierten Software-Unternehmen nach und nach immer weiter erhöht worden. Siehe dazu auch Es ist so bequem, unmündig zu sein.

Darüber hinaus gibt es auch Vorbehalte gegenüber Open Source Software, obwohl die Codebasis von Software sage und schreibe zu 97% Open Source Software enthält – auch kommerzielle Software.

„According to the 2025 Black Duck Open Source Security and Analysis Report, 97% of codebases scanned contained open source software“ (Carlber, A. N (2026) Open Source in Europe Amid Geopolitical Tensions, in Eclipse Foundation).

Wenn also fast alle Software zu einem so großen Anteil aus Open Source Software in ihrer Codebasis bestehen, sollten sich alle einmal überlegen, ob die Vorbehalte gegenüber Open Source Software heute noch angebracht sind.

In der Zwischenzeit erkennen immer mehr Personen, Unternehmen und Öffentliche Verwaltungen, dass der Nutzen von Open Source Software die Kosten deutlich übersteigt.

Auch zeigt die erfolgreiche Open Source KI Geschichte, dass Open Source sogar auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz wettbewerbsfähig ist.

Auf der internationalen Konferenz  MCP 2026 (16.-19.09.2026, Balatonfüred, Ungarn) gehe ich darauf in zwei Paper ein:

Open-Source AI for Open User Innovation: Designing a Personal Fabrication Framework

Digital Sovereignty and Open-Source AI: The European Way for Innovative SMEs

KIMI 3: Open Source AI – sehr leistungsfähig, allerdings mit regulativen chinesischen Einschränkungen

Das bild ist mit Mistral AI generiert

Am 12. November 2025 habe ich in einem Blogbeitrag auf KMI 2 Thinking hingewiesen. Nach DeepSeek R1 war KIMI 2 ein weiteres chinesisches Modell das aufgezeigt hatte, dass es möglich ist ein leistungsfähiges Open Source KI-Modell zu entwickeln, das viel weniger Ressourcen – und damit Kosten – erfordert. Der Schwerpunkt des von KIMI 2 Thinking liegt dabei auf „Coding“.

Nun ist mit KIMI 3 ein weiteres Open Source KI-Modell für den 27.07.2026 angekündigt. Wenn man es genau nimmt, ist es ein Open Weight Modell, da die Trainingsdaten nicht frei verfügbar sind. Der Schwerpunkt liegt bei dem Modell wieder auf Coding, allerdings auch auf Knowledge Work (Wissensarbeit).

„Kimi K3 is the first open-source model to reach 2.8 trillion parameters.“ Source: KIMI Platform, accessed 19.07.2026).

In dem Beitrag Moonshot AI zeigt Kimi K3: Open- Source-KI aus China (IT Business vom 17.07.2026 wird auf die Leistungsfähigkeit des Modells hingewiesen („Vorsprung der USA auf chinesische KI-Labore mittlerweile auf nur noch sechs bis neun Monate geschmolzen“).

Weiterhin musss allerdings auch kritisch angemerkt werden, dass chinesische KI Modell (Open Source AI oder nicht) den Vorgaben der chinesischen (und amerikanischen ) Administration unterliegen. In China sind beispielsweise Beiträge zu Taiwan oder zum Tiananmen-Platz usw. reglementiert. Solche Restriktionen schränken die Qualität der generierten Antworten deutlich ein.

Die Chance von Europa ist, Open Source KI-Modelle zu entwickeln, die auch einen niedrigen Ressourcenbedarf haben, ein ähnliches oder bessres Leistungsniveau wie die chinesischen open source Modelle haben, und letztendlich den europäischen Werten entsprechen.

Auf der MCP-Konferenz 2026, 16.-19.09.2026 in Balatonfüred, Ungarn, gehe ich auf solche Entwicklungen ein:

Open-Source AI for Open User Innovation: Designing a Personal Fabrication Framework

Digital Sovereignty and Open-Source AI: The European Way for Innovative SMEs

Der Nutzen von Open Source Software übersteigt die Kosten deutlich

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Wenn es um Open Source Software geht (OSS) geht, muss natürlich auch über die anfallenden Kosten gesprochen werden. Dazu zählen beispielsweise Installations- und Supportkosten, Anforderungen an die Lizenzkonformität und um potenzielle Sicherheitslücken. Neben den anfallenden Kosten stellt sich natürlich auch die Frage, wie es mit dem Nutzen von Open Source Software aussieht. In einer Studie von Henry Chesbrough aus dem Jahr 2023 konnte nachgewiesen werden, dass der Nutzen diese Kosten deutlich übersteigt.

„However, the results of this survey are quite consistent with earlier survey research (Nagle, 2019; European Commission, 2021), which shows that the perceived benefits of utilizing OSS significantly exceed these costs for the large majority of organizations that use OSS“ (Chesbrough, H. (2023), Measuring the Economic Value of Open Source: A Survey and a Preliminary Analysi, The Linux Foundation | PDF).

Die wirtschaftlichen Vorteile gehen einher mit einer stärkeren Unabhängigkeit (Digitale Souveränität) und damit verbunden mit einer besseren Widerstandsfähigkeit (Resilienz) der Organisation.

Die in der Zwischenzeit eingetretene Unmündigkeit (Digitale Abhängigkeit) von US amerikanischen digitalen Angeboten, hat einzelne Personen, Organisationen und ganze Öffentliche Verwaltungen in eine Pfadabhängigkeit geführt, aus der viele einfach nicht mehr herauskommen. Denn es ist ja so bequem, unmündig zu sein.

Immanuel Kant schrieb schon 1784 in seiner Streitschrift: „Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?“: „Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil erwachsener Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung freigesprochen hat, dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben, und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein!“ (Fuchs, J.; Stolorz, C. (2001): Produktionsfaktor Intelligenz. Wiesbaden).

Die Zeit ist reif, sich auf seinen eigenen Verstand zu besinnen, und sich von den aufgebauten digitalen Abhängigkeiten zu lösen. Ganz im Sinne des Wahlspruchs der Aufklärung: „Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen!

Siehe dazu auch Die erfolgreiche Geschichte von Open Source KI zeigt, wie dieser Weg aussehen kann. Digitale Souveränität: Europa, USA und China im Vergleich.

Skill shortage: Es fehlen Kompetenzen zu Open Source Software und Open Source Hardware

Das Bild ist mit Mistral AI generiert

Aktuell wird oft darüber gesprochen und geschrieben, dass alle Kompetenzen in der Nutzung von Künstlicher Intelligenz benötigen. Dabei setzen die Marktführer auf kostenlose Online-Kurse, die die Nutzer an die jeweiligen KI-Modelle adaptieren sollen. Die Nutzer passen sich dabei an die Logik des KI-Modells an, und entwickeln angepasste Kompetenzen.

Im nächsten Schritt wird diese Abhängigkeit (Pfadabhängigkeit) Schritt für Schritt monetarisiert – immerhin müssen ja die hohen Investitionen refinanziert werden. Wenn einzelne Personen oder Organisationen diesen Weg in den letzten Jahren eingeschlagen haben, sprechen sie nur noch von solchen, angepassten Kompetenzen. Siehe dazu auch Künstliche Intelligenz (KI): Lock-in und Switching Costs.

Kompetenzen zur Nutzung von Open Source Software oder Open Source Hardware sind damit weniger gemeint – überspitzt formuliert könnte man auch sagen, dass fast niemand daran denkt.

Wenn es Europa mit der Digitalen Souveränität ernst meint, sollten wir allerdings gerade diese Kompetenzen fördern und entwickeln, da gerade Open Source zu mehr Resilienz auf den verschiedenen Ebenen führt. Aktuell gibt es allerdings nicht so viele Personen, die sich mit den Möglichkeiten von Open Source Software und Open Source Hardware auskennen (digital skill shortage).

„By aligning open source projects with structured upskilling programs, Europe can address its digital skills shortage and build a competitive workforce that supports its ambition for technological sovereignty. By fostering collaboration, investing in education, and ensuring sustainable funding, we can secure the future of open source as a driver of technological and scientific progress. With initiatives like Software Heritage and national policies advocating for open science, the foundation is set for a more inclusive and resilient open source ecosystem“ (Di Cosmo, 2026 Open Source and the Skill Shortage, in Eclipse Foundation, 2026).

Es liegt an uns die bestehenden Abhängigkeiten nach und nach zu reduzieren, um unseren eigenen, europäischen Weg bei der Nutzung von Technologie, speziell auch Künstlicher Intelligenz, zu entwickeln. Die erfolgreiche Geschichte von Open Source KI zeigt, wie dieser Weg aussehen kann. Digitale Souveränität: Europa, USA und China im Vergleich.

Mit Open Source zu einer vernetzten Gesellschaft – der 4. Sektor

The meshed society model (Phillips 2026)

Unsere Gesellschaft ist traditionell in drei Bereiche gegliedert. Da ist zunächst der Öffentliche Sektor mit seinen verschiedenen Dienstleistungen. Der Private Sektor wiederum umschreibt alle geschäftlichen Aktivitäten in einer Gesellschaft. Scheinbar abschließend kommt noch der Nonprofit Sektor hinzu, der soziale Güter ohne Profitinteressen beschreibt.

Auf diese drei Sektoren sind auch alle regulatorischen Rahmenbedingungen ausgerichtet. Es wird davon ausgegangen, dass die Produktion von Gütern und Dienstleistungen zentral erfolgt und Bürger diese erwerben und nutzen, wobei diese Leistungen mit Geld bezahlt werden. Dieses Geld erhalten die Erwerbstätigen, indem sie für die Organisationen in den Sektoren arbeiten.

Interessant ist, dass sich in den letzten ca. 40 Jahren, seit dem es Open Source Software gibt, ein neuer Sektor mit Open Source Communities gebildet hat, der als Vierter Sektor – oder auch Meshed Society (Vernetzte Gesellschaft) – beschrieben wird. Die Abbildung zeigt deutlich, wie sich so eine Gesellschaft von der eher zentral ausgerichteten Gesellschaft unterscheidet.

„However, open source communities operate within a Fourth Sector or meshed society, distinct from these traditional models. The Fourth Sector consists of decentralised, community-driven initiatives where individuals and organisations collaborate to develop, maintain, and improve non-rivalrous digital goods. These initiatives do not conform to the conventional corporate structure assumed by regulatory frameworks“ (Philipps, S. (2026): Open Source and the Emerging Fourth Sector, in Eclips Foundation (2026): The Vital Role of Open Source in Europe, Whitepaper).

Diese Entwicklung hat sich von den Bürgern aus Bottom-Up entwickelt und sollte in den gesellschaftlichen Strukturen stärker berücksichtigt werden. Aktuell dominieren immer noch die Organisationen aus den ersten drei Sektoren, doch wird der Einfluss des 4. Sektors in Zukunft immer größer. Der Grund ist: Open Source bietet Möglichkeiten, sich aus den vielfältigen Abhängigkeiten zu lösen und dadurch z.B. eine Digitale Souveränität zu erreichen und als Gesellschaft resilienter zu werden. Wie das aussehen kann, skizziere auf der MCP-Konferenz 2026, 16.-19.09.2026 in Balatonfüred, Ungarn.

Die Titel meiner beiden Paper:

Open-Source AI for Open User Innovation: Designing a Personal Fabrication Framework

Digital Sovereignty and Open-Source AI: The European Way for Innovative SMEs

Die erfolgreiche Open Source KI Geschichte

Performance of top models on the Arena by select providers.
Source: Arena, 2026 | Chart: 2026 AI Index report (Stanford University 2026)

Open Source Software (OSS) nutzen wir alle schon in vielen Bereichen, da OSS auch in vielen der bekannten kommerziellen, proprietären Angebote enthalten ist. Bei Künstlicher Intelligenz ist das aktuell noch etwas anders. Zu Beginn der Entwicklung gab es einfach nur die bekannten kommerziellen, proprietären KI-Modelle – Open Source KI-Modelle waren gerade einmal bei Freaks bekannt und in standardisierten Tests in ihrer Leistungsfähigkeit unterlegen.

In dieser Zeit haben sich viele an die angebotenen proprietären (kommerziellen) KI-Modelle gewöhnt und es ist zu einer Art Lock-in, zu einer Pfadabhängigkeit gekommen. Aus dieser wieder herauszukommen, fällt vielen Privatpersonen, aber auch Unternehmen, Organisationen schwer, obwohl es sich lohnen würde. Siehe dazu auch Künstliche Intelligenz: Es ist so bequem, unmündig zu sein.

Wie das Beispiel Mistral AI in der Abbildung zeigt, sieht es bei der Leistungsfähigkeit von Open Source KI-Modellen n der Zwischenzeit ganz anders aus – und das bei gleichzeitig weniger Abhängigkeiten, mehr Datenschutz und mehr Transparenz (Digitale Souveränität) Wenn man sich die Entwicklung von Open Source KI ansieht, wird deutlich, wie dynamisch diese seit 2022 ist.

„The historical development of open-source AI demonstrates a shift from closed corporate systems towards distributed, collaborative innovation on a global scale. A landmark precedent was the development of the BLOOM open-source model in 2022, produced by the BigScience consortium, followed by the publication of the powerful open-weight Llama family of models and the release of the Gemma series. A powerful impetus came from Chinese developers’ highly competitive alternative ecosystem Qwen and the release of DeepSeek-V3 and R1. At present, entire regions are also actively contributing to the development of open-weight AI: Mistral in Europe, Falcon in the United Arab Emirates, GigaChat and YandexGPT in the Russian Federation, alongside projects in India, Japan, Republic of Korea and others“ (UN 2026).

Der weltweite Trend zu immer mehr Open Source KI-Modellen zeigt, dass es in Zukunft darauf ankommt, transparente KI-Modelle zu nutzen – it all starts with trust. Um das bekannte open-washing bei KI-Modellen zu erkennen, bietet sich im ersten Schritt die Definition zu Open Source AI an.

Auf der MCP 2026 (16.-19.09.2026, Balatonfüred, Ungarn) gehe ich darauf in gleich zwei Paper ein:

Open-Source AI for Open User Innovation: Designing a Personal Fabrication Framework

Digital Sovereignty and Open-Source AI: The European Way for Innovative SMEs

Smolagents: Turn your idea into an App – mit verschiedenen LLMs und natürlich Open Source

https://smolagents.org/de/

KI-Agenten sind aktuell gefühlt überall. Natürlich bieten die proprietären Modelle wie ChatGPT, Gemini, Grok etc. viele Möglichkeiten an, solche KI-Agenten zu erstellen und zu nutzen. Wie Sie als Leser unseres Blogs wissen, tentieren wir allerdings dazu, Open Source AI zu nutzen, gerade wenn es um eigene, spezielle Expertise, oder unternehmensspezifisches Wissen in Innovationsprozessen geht.

Neben den von uns schon beschriebenen Möglichkeiten von Langflow und Ollama, möchten wir Ihnen eine weitere Alternative vorstellen, eigene KI-Agenten zu nutzen, und dabei unterschiedliche LLMs einzubinden.

Smolagents is a minimalist AI agent framework developed by the Hugging Face team, crafted to enable developers to deploy robust agents with just a few lines of code. Embracing simplicity and efficiency, smolagents empowers large language models (LLMs) to interact seamlessly with the real world“ (Source: https://smolagents.org/de/).

Das Team von Hugging Face bietet hier eine minimalistische Möglichkeit, auf Open Source Basis KI-Agenten zu entwickeln, und der Community in einem Repository zur Verfügung zu stellen (Best Smolagents in Hugging Face).

Es ist interessant zu sehen, wie einfach man seine Idee in einem ersten KI-Agenten umsetzen kann. In dem folgenden Beispiel habe ich versucht, einen persönlichen Innovationsprozess abzubilden. In jedem Prozessschritt wollte ich ein anderes Open Source KI-Modell einsetzen.

Eigener Screenshot

In der Abbildung sind erste Prozessschritte für die Entwicklung von Innovationen zu sehen: Inspire mit Llama 3, Ideate mit Mistral, Prototype mit Phi 3 etc. Die jeweiligen LLM kann ich auswählen und testen. Das ging sehr schnell und war super einfach.

Probieren Sie es doch auch einmal aus!

Open Source AI und das MCP-Protocol: Another perfect match

AI (Artificial intelligence) AI management and support technology in the Business plan marketing success customer. AI management concept.

Die Nutzung von KI-Modellen ist im privaten und unternehmerischen Umfeld angekommen. Dabei ist es für Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) entscheidend, ob sie sich in die Abhängigkeit der proprietären KI-Modelle begeben, oder mehr Wert auf die eigene Datenhoheit legen. Gerade KMU können es sich nicht leisten, hier knappe Ressourcen zu verschwenden.

Wenn es um Digitale Souveränität geht, und darum, leistungsfähige KI-Modelle mit eigenen oder anderen Daten zu verknüpfen, bietet das MCP-Protocol in der Zwischenzeit sehr spannende Möglichkeiten.

MCP (Model Context Protocol) is an open standard from Anthropic designed to establish seamless interoperability between LLM applications and external tools, APIs, or data sources“ (Source: Langflow 1.4: Organize Workflows + Connect with MCP).

Wie das beispielsweise mit Langflow möglich ist, habe ich in verschiedenen Blogbeiträgen erläutert. Im Zusammenhang mit Open Source AI bietet das MCP einen Rahmen für ein eigenes, innovatives KI-System, bei dem Sie die Datenhoheit haben.

„Open-Source-Sprachmodelle sind die natürliche Ergänzung zu MCP. Während MCP den sicheren Rahmen vorgibt, liefern Open-Source-Modelle die Freiheit, diesen Rahmen nach eigenen Bedürfnissen zu gestalten“ (Hennekeuser, D. (2026): Model Context Protocol (MCP) und Open-Source-Sprachmodelle: Die Eröffnung neuer souveräner Wege. In Mittelstand Digital Fokus Mensch (2026): Digitale Souveränität als Basis für sichere KI-Anwendungen).

Siehe dazu auch Open Data and Open Source AI – a perfect match.

Open Source LLM und Proprietäres LLM in einer vereinfachten Gegenüberstellung

Mittelstand Digital Fokus Mensch (2026)

Generative Künstliche Intelligenz (GenKI) ist gerade bei Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) ein spezielles Thema, da KMU oftmals undermanaged und underfinanced sind. KMU müssen daher beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz darauf achten, dass nicht unnötig Ressourcen verschwendet werden. Dazu gehört auch, von Anfang an einen angemessenen Weg zur Nutzung Künstlicher Intelligenz einzuschlagen.

Damit meine ich nicht zu entscheiden, ob man ChatGPT, Gemini, Grok, Anthropic usw. einsetzen möchte, denn diese KI-Modelle (LLM: Large Language Models) sind eher proprietäre LLM, also herstellergebundene KI-Modelle mit Vor- und Nachteilen.

Die Abbildung zeigt dazu eine einfache Gegenüberstellung von Open Source LLM und proprietärer LLM. Es wird deutlich, dass die Einstiegshürden bei Open Source LLM zwar höher sind, doch die Open Source LLM bei Kosten, Datenschutz und Anpassung besser abschneiden. Was noch beobachtet werden muss, ist das jeweilige Leistungsniveau, das sich bei den Open Source LLM in den letzten Jahren stark verbessert hat.

Vor zwei Jahren dominierten proprietäre Modelle den Markt. Inzwischen hat sich viel getan. Beispiele sind Meta LLaMA 3, Mistral & Mixtral, Falcon, Gemma, OpenHermes und Ökosystem-Tools (Plattformen wie HuggingFace).

Kurz gesagt: Open-Source LLMs sind nicht mehr nur Forschungsprojekte, sondern in vielen Szenarien produktionsreif.

Quelle: vgl. Mittelstand Digital Fokus Mensch (2026): Digitale Souveränität als Basis für sichere KI-Anwendungen. EIN KURZLEHRBUCH | PDF

Gerade für Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) ist es an der Zeit, auf Basis von Open Source AI ihre eigene Digitale Souveränität aufzubauen. Mit dem genannte Handbuch können Sie sich ausführlicher darüber informieren und anfangen, entsprechende Kompetenzen aufzubauen.