W Social: Gestern den Zugang beantragt

W Social – ein europäischer Konkurrent zu „X“ – ist am 17.06.2026 in einer Public Beta Version gestartet. Das Logo besteht aus einem W, das sich aus zwei V zusammensetzt. „Dabei steht nach Angaben von W Social das W für Wir, und die zwei V für Values, also Werte, und für Verifiziert“ (Wikipedia).

„We are building W – a social media platform made in Europe, for the world. Governed by European law, data hosted on European infrastructure, and designed for conversations among humans around the world“ (W Social Website).

Interessenten können nun bei W Social einen Zugang beantragen. Genau das habe ich gestern gemacht. Dazu musste ich meine E-Mail eingeben, einen User Namen und das Land auswählen. Danach habe ich die Bestätigung erhalten (nächste Abbildung) und warte nun ab, wie es weitergeht. Ich bin gespannt darauf, wie ich Beiträge in W Social posten und teilen kann.

Bestätigung nach der Beantragung des Zugangs

Insgesamt ist es eine gute Entwicklung, eine europäische Variante der bekannten Sozialen Medien zu haben. Eine Variante, die die europäischen Werte (Value) berücksichtigt und bei der auch klar ist, wer hinter den Beiträgen steckt (Verify).

Es wird spannend sein zu sehen, wie sich W Social in den nächsten Monaten entwickeln wird, denn eines ist auch klar: Durch die starke Nutzung der bekannten Social Media Kanäle über die letzten Jahre, ist auch hier eine Pfadabhängigkeit der Nutzer entstanden, die es ihnen erschwert zu wechseln (Switching Costs).

Siehe dazu auch W Social: Was steckt hinter der europäischen X-Alternative? – Interview mit Anna Zeitler im SWR vom 28.05.2026.

Weishaupt, K. (2008): Der freie Zugang zum Wissen

Der Artikel Weishaupt, K. (2008): Der freie Zugang zum Wissen: auf dem Weg, aber noch nicht am Ziel! Erste Ergebnisse einer Studie zur Akzeptanz von Open-Access-Zeitschriften. Internet-Dokument. Gelsenkirchen: Inst. Arbeit und Technik. Forschung Aktuell, Nr. 08/2008 befasst sich mit den heute möglichen Zugängen (Open Access) zu wissenschaftlichen Erkenntnissen. Dabei stellt die Autorin erste Ergebnisse einer Studie vor. Es wird deutlich, dass die Rahmenbedingungen besser werden müssen, damit wissenschaftliche Erkenntnisse noch häufiger frei zugänglich gemacht und genutzt werden. Der frei Zugang (Open Access) ist eine der wichtigen Voraussetzungen für die Wissenskonstruktion, eine weitere ist die Qualitätssicherung. Ich frage mich, ob es sich (wie in der Überschrift des Artikels erwähnt) um den freien Zugang zum Wissen, oder um den freien Zugang zu Informationen handelt. Das Wissen der Autoren wird als Information frei verfügbar gemacht (Open Access), und dadurch die Wissenskonstruktion ermöglicht. Dieser Unterschied kommt leider in dem Artikel nicht deutlich genug hervor, sodass es durchaus zu Mißverständnissen kommen kann.