Kompetenz

Kompetenz wird in Wirtschaft und Bildung immer wichtiger

In einem turbulenten Umfeld wird die Sebstorganisation auf individueller und organsationaler Ebene immer wichtiger. Die Komplexitätssteigerung zeigt sich in unterschiedlichen Bereichen (vgl. Posch 1990:19 zitiert nach Schüßler/Thurnes 2005:29):

  • Im Arbeitsleben steigen die Anforderungen an die beruflich-fachliche Qualifizierung und Sozial-, Kommunikations- und Selbstlernkompetenz
  • Im Bereich des öffentlichen Lebens wächst für das Individuum die Anzahl und Komplexität von Problemen, die es heute selbst lösen muss und die früher durch Ämter und Institutionen gelöst wurden (Z.B. Altersvorsorge, Arbeitsbeschaffung)
  • Im privaten Bereich ist das wachsende Ausmaß an Freizeit zu strukturieren. Da sich die Möglichkeiten zur Strukturierung der Freizeit vervielfältigen, müssen mehr Entscheidungen selbständig getroffen werden und mit Beruf und anderen sozialen Verpflichtungen in Einklang gebracht werden

Es ist daher einleuchtend, dass der Kompetenz (verstanden als “Selbstorganisationsdisposition” nach Erpenbeck) eine besondere Bedeutung zukommt.  In den Unternehmen wird es immer wichtiger die Kompetenzen der Mitarbeiter zu erschließen und weiterzuentwickeln (Kompetenzmanagement) und in der Bildung kommt es immer mehr zur Betonung des selbstgesteuerten Lernens (Kompetenz in der Bildung) usw.. Darüber hinaus zeigt Rauner (2004) in seinem Forschungsbericht, dass sich die Kompetenzen zu Multiplen Kompetenzen weiterentwickeln müssen (Multiple Intelligenz und Kompetenz).