Wissensbilanz – Made in Germany gastiert am 30.08.2011 in Kiel – sehen wir uns?

In Kiel wird die Roadshow „Wissensbilanz – Made in Germany“ in Kooperation mit dem INTERREG IVa Projekt „WIN-VIN Wissen nutzen im Norden“ auf Einladung des Knowledge Office Kiel durchgeführt. Wie Sie dem Einladungsflyer (671KB,PDF) entnehmen können, ist die Roadshow eingebettet in ein Tagesprogramm, das sich intensiv mit den vielfältigen Dimensionen von Wissen befasst. Mein Part ist es, die Wissensbilanz – Made in Germany inkl. der Toolbox vorzustellen, bevor zwei Referenten im Praxisteil über ihre Erfahrungen bei der Nutzung der Wissensbilanz – Made in Germany berichten. Am Ende des sicherlich spannenden Tages haben alle Teilnehmer noch die Möglichkeit, den verschiedenen Referenten Fragen zu stellen. Kommen Sie am 30.08. nach Kiel und lassen Sie uns über die Wissensbilanz – Made in Germany sprechen – ich würde mich freuen.

Marktstudie Social Media Monitoring Tools kostenlos als Download

Die im letzten Jahr veröffentlichte Studie Kasper, H.; Dausinger, M.; Kett, H.; Renner, T. (2010): Marktstudie Social Media Monitoring Tools – IT-Lösungen zur Beobachtung und Analyse unternehmensstrategisch relevanter Informationen im Internet kann nun kostenlos heruntergeladen werden – toll. „Die Marktstudie enthält neben Übersichtstabellen detaillierte Produktprofile und beschreibt außerdem anbieterunabhängig die Funktionen und Einsatzmöglichkeiten von Social Media Monitoring Tools. Sie richtet sich an Geschäftsführung, sowie Führungs- und Fachkräfte aus Unternehmenskommunikation und Marketing, Produkt- und Innovationsmangement, Service und Vertrieb, sowie IT-Verantwortliche, die den Einsatz solcher Lösungen planen oder sich über deren Möglichkeiten informieren möchten.“

Wissensmanagement in Fertigungsprozessen lohnt sich

Der Artikel Wissensmanagement verbessert Qualität von Kugelgewindetrieben (Heinrich Wilms und Florian Albrecht, in: Maschinenmarkt vom 24.06.2011) zeigt auf, welche Vorteile die Wissensperspektive auf Fertigungsprozesse bringen kann: „Das Wissen über die Hartwirbelprozesse kann auf diese Weise noch schneller und gezielter weiterentwickelt werden.“ Die bessere Nutzung dieser Wissensdomäne (Wissen über …) schafft die Grundlage für eine internationale Wettbewerbsfähigkeit. Es freut mich, dass nicht nur die technische (Datenbank) oder organisationale (Fertigungsprozesse), sondern auch die menschliche Dimension im Umgang mit Wissen (Management von Wissen) thematisiert wird: „Unter Umständen wandert solches Wissen hin und wieder mitsamt Mitarbeitern aus einem Unternehmen ab. Dadurch kann die technische Nachhaltigkeit solcher Unternehmen gerade im Mittelstand erheblich beeinträchtigt werden.“ Siehe dazu auch: Bei der Arbeitssituationsanalyse rückt das Ganze der Arbeit in den Mittelpunkt.

Der Konsumgütermarkt spürt deutlich einen Trend zu Mass Customization

In dem Artikel Kunden lieben Maßgeschneidertes (Der Handel, 25.06.2011) wird noch einmal deutlich herausgestellt, dass Mass Customization in der Konsumgüterbranche zunimmt. Da die Kunden mit neuen Technologien vertraut sind und diese auch zu einem großen Teil selbstorganisiert einsetzen können, werden entsprechende Onlineangebote genutzt. Interessant dabei ist auch, dass durch diesen Trend regionale Anbieter profitieren können, wodurch nachhaltiges Wirtschaften unterstützt wird.

Brauchen wir institutionelle Innovationen um unsere Wirtschaftsweise zu transformieren?

„Um unsere Wirtschaftsweise zu transformieren brauchen wir institutionelle Innovationen“ (Maja Göpel, Direktorin für Zukunftsgerechtigkeit beim World Future Council In: Die Zeit vom 22.06.2011, S. 35). Zunächst habe ich diesem Satz zugestimmt, doch er unterstellt, dass die Institutionen Einfluss nehmen können auf die Art und Weise, wie wir wirtschaften. Dieser Ordnungsgedanke von Institutionen entstammt einem System der Grenzziehung zwischen Staat und Wirtschaft, Arbeiten und Freizeit, Nationalstaat und „Rest der Welt“ usw. Solche Dichotomien sind in einer entgrenzten Welt nicht mehr zeitgemäß. Die Änderungsgeschwindigkeit (Lerngeschwindigkeit?) der Institutionen mit ihrem Beharrungsvermögen und veralteten Deutungsmustern steht dabei auch sozialen Veränderungen (Sozialen Innovationen) im Wege, wodurch es zu „Friktionen“ in allen Lebensbereichen kommt (Rechtssystem, Bildungssystem, Wirtschaftssystem, Bankensystem…). Aktuell hechelt die Politik mit ihren schwerfälligen Institutionen der Realität hinterher. Die Menschen wenden sich von dieser traditionellen Politik ab und organisieren sich selbst – über Grenzen hinweg. Diese Selbstorganisation basiert auf der Vernetzung Einzelner und kann dazu führen, unsere Wirtschaftsweise zu verändern. Beispiele sind schon in vielen Bereichen zu finden: Open Source, Open Innovation oder auch Open Democracy. Eine Veränderung der Wirtschftsweise durch Bottom-Up-Initiativen kann also eine Alternative sein. In vielen nordafrikanischen Staaten sieht man schon, wie sich die Bürger eines Landes vernetzen und die etablierten Institutionen zu Veränderungen bewegen.Doch: Afrika ist ja weit weg, oder?

Create Your Own: Video zu Mass Customization in der Bekleidungsbranche

Create Your Own – Mass Customisation from Sue J-J on Vimeo.

Das Video wurde zuerst auf der CYO 2011 in Berlin gezeigt und kann nun frei genutzt werden. Gerade der Bekleidungssektor mit seinen Standardgrößen und einer jährlichen Verschwendung von mehreren hundert Milliarden Euro ist geeignet für Mass Customization. Neue Technologien machen es seit langem möglich, individuelle Produkte und Dienstleistungen massenhaft zu einem angemessenen Preis auf den Markt zu bringen. Kunden erkennen immer deutlicher, dass dieser Ansatz eher in der Lage ist, ihre Anforderungen zu erfüllen. In den letzten 10 Jahren habe ich auf den verschiedenen Weltkongressen zu Mass Customization and Personalization gesehen, was alles möglich ist. Es ist an der Zeit, die bisher nur Insidern bekannten Chancen von Mass Customization zu nutzen – nicht nur in der Bekleidungsbranche. Mass Customization kann auch als Einstieg in einen eher offenen Innovationsprozess gesehen werden (Open Innovation), bei dem der Ermöglichungsraum für Problemlösungen erweitert und das Kundenwissen in die Wertschöpfung integriert wird. Siehe dazu auch

Projektmanager (IHK): Zusatzangebot der IHK Köln im September

Da der Blended-Learning Lehrgang Projektmanager (IHK) im August ausgebucht ist, bietet die IHK Köln im September noch einen zusätzlichen Lehrgang an, der am 08.09. beginnt, und am 27.10. endet. Bei Interesse können Sie sich direkt bei Herrn Leuchter (IHK Köln) melden: Telefon: 0221/1640-673. Darüber hinaus bietet die IHK Köln für alle Projektmanager (IHK) am 19.09. eine Einführung in MS-Project an. Weitere Termine finden Sie hier.

RKW Magazin 2/2011: Innovation im Mittelstand

Das RKW Magazin: Innovation Mittelstand (pdf, 5MB; Herausgeber: RKW Kompetenzzentrum) zeigt anhand von Beispielen auf, wie unterschiedlich der Zugang zum Thema Innovation im Mittelstand sein kann. Es gibt eben nicht die Vorgehensweise, sondern vielfältige Dimensionen, kreative Ideen in markttaugliche Innovationen zu überführen (Vielfalt als Chance). Das gelungene RKW Magazin verbreitet keine Angst vor Veränderungen durch Innovationen (wie es in manchen Artikeln der Tagespresse zu lesen ist), sondern macht Lust auf Kreativität, Innovation und eine bessere, nachhaltigere Zukunft. Weiterhin können Sie sich auch noch den Beitrag Open innovation in der Praxis als Audio Podcast anhören – toll:

Eine allgegenwärtige und lebendige Innovationskultur ist eine entscheidende Voraussetzung, um dauerhaft wettbewerbsfähig zu bleiben. Deshalb dreht sich im aktuellen RKW Magazin alles rund um das Thema „Innovation“.

Wissensbilanz – Made in Germany am 13.10.2011 auf der Frankfurter Buchmesse

Am 13.10.2011 gastiert die Roadshow zur Wissensbilanz – Made in Germany direkt auf der Frankfurter Buchmesse. Die Buchmesse findet vom 12. bis 16. Oktober 2011 statt. Ehrengast ist Island (Einladungsflyer). Ich werde den einleitenden Vortrag zur Wissensbilanz – Made in Germany halten und die Veranstaltung moderieren:

Im Rahmen einer Informationsreihe informieren anerkannte Fachleute aus Theorie und Praxis am 13. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse darüber, wie Unternehmen und Non-Profit-Organisationen die sogenannten „weichen“ oder auch qualitativen Faktoren wie das Know-how der Mitarbeiter, die internen Führungsstrukturen sowie die Lieferanten- und Kundenbeziehungen bewerten und systematisch entwickeln können. Die Veranstaltung wird gemeinsam mit der Fachhochschule Köln und B.I.T.online durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenfrei.