Heute haben wir den Robert-Freund-Newsletter-2011-02 an alle Abonnenten versandt. Alle bisher erschienenen Newsletter finden Sie auf dieser Seite als PDF-Dateien. Sollten Sie an unserem monatlich erscheinenenden (kostenlosen) Newsletter interessiert sein, so senden Sie uns bitte eine E-Mail. Wir nehmen Sie gerne in unseren Verteiler auf. Denn Sie wissen doch:
K N O W L E D G EBM A K E SB T H E B W O R L D BG O B R O U N D ®
Wieder zeigt eine Studie, dass ein hoher IQ alleine nicht ausreicht, um eine gute Arbeitsleistung in Unternehmen zu prognostizieren. In dem Artikel Ein hoher IQ reicht nicht aus (FTD vom 07.03.2011) (11.12.2013 Link nicht mehr aktiv) werden die Erkenntnisse einer Studie der Rotterdam School of Management (RSM) (11.12.2013 Link nicht mehr aktiv) zusammengefasst:
„Die passenden Spezialisten zu engagieren, ist für Unternehmen wichtiger denn je. Doch wie wählt man sie aus? Menschen mit einem höheren Intelligenzquotienten sind nicht zwingend die mit den besseren Leistungen am Arbeitsplatz, sagt eine Studie“.
Es ist gut, wenn Tageszeitungen den Entscheidern im Finanzbereich aufzeigen, dass Personalauswahl nicht einfach so mit ein paar Zahlen erledigt ist, sondern sich viel komplexer gestaltet. Gerade in einer globalisierten Welt, mit Mitarbeitern aus allen möglichen kulturellen Regionen ist ein modernes Personalwesen entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg im Markt (Umgang mit Wissen, Innovationen möglichst schnell auf den Markt bringen usw.). Wer sich alleine auf den IQ-Test in Schule und Beruf verlässt, sollte sich diese Studie genauer ansehen. Es zeigt sich immer deutlicher, dass das Konzept des Intelligenz-Quotienten (IQ) erweitert werden sollte, da die erforderliche Passung zu den heutigen Arbeitsprozessen nicht mehr gegeben scheint.
Die European Innovation Conference 2011: Open Innovation and New Business Creation findet vom 29.-31.03.2011 in Dänemark statt. Zur Zielgruppe gehören Großunternehmen, die Open Innovation nutzen oder nutzen wollen. Es zeigt sich deutlich, wie wichtig Open Innovation für große Konzerne ist. Da viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) für Großkonzerne tätig sind, werden auch KMU in diesen Wertschöpfungsprozess mit einbezogen. KMU sollten sich daher rechtzeitig mit Open Innovation befassen. Keynote Speaker auf der Konferenz wird Henry Chesbrough sein. Siehe dazu auch der auch MCPC2011 (Weltkonferenz zu Mass Customization and Open Innovation).
Gestern haben wir uns das Heimspiel des VfL Bochum gegen den Karlsruher SC angesehen. Da der KSC gegen den Abstieg aus der zweiten Liga spielt und der VfL im Rennen um den Aufstieg in die erste Liga vor dem Spieltag auf dem dritten Tabellenplatz stand, waren die Voraussetzungen klar: Viele erwarteten einen deutlichen Sieg des VfL Bochum. Doch es kommt im Fußball nicht immer so, wie man es erwartet. Der VfL kontrollierte zwar das Spiel, doch setzte der KSC gefährliche Konter. Einen davon konnte Luthe im VfL Tor gerade noch abwehren, sonnst wäre der KSC schon in der ersten Halbzeit in Führung gegangen. Der VfL traf zwar 2x Pfosten und 1x Latte, doch so richtig zwingend waren die Aktionen des VfL nicht. Es fehlte einfach die Dynamik und Schnelligkeit im Spiel, um die gut gestaffelte Abwehr des KSC zu überwinden. Einer der diese Eigenschaften besitzt – Tese – konnte Friedhelm Funkel erst kurz vor Schluss des Spiels bringen, da der Angreifer des VfL immer wieder verletzt war. Tese schoss einen Freistoß zum 1:1 in die Maschen und hätte fast noch ein weiteres Tor erzielt. Mit Tese im Sturm hat die Offensive des VfL einfach mehr Power und Klasse. Möglicherweise kann Tese den VfL noch in die erste Bundesliga schiessen. Die nächsten Spiele werden es zeigen… Nach der verkorksten letzten Erstligasaison und dem äußerst schlechten Start in die jetzige Zweitligasaison ist es schon eine große Leistung des Teams, immer noch um den Aufstieg in die 1. Bundesliga mitspielen zu können.
Es wird mir immer ein Rätsel bleiben, warum in dem Newsletter nicht konsequent der Begriff Wissensbilanz – Made in Germany verwendet wird. Durch die hier hinterlegte Methode unterscheidet sich die Wissensbilanz – Made in Germany immerhin wohltuend von anderen Instrumenten. In der Ausgabe 12 des Newsletters „WissensWert“ finden Sie Informationen u.a. zu folgenden Themen:
Standortvorteil Wissen: Der Wissensbilanz-Kongress am 19./20.Mai 2011 in Berlin
Interview mit Rolf Negele vom Diakonischen Werk Rosenheim
Wissensbilanz in Netzwerken
Außenansicht: Mit Wissen in die Zukunft – Über das Projekt „Zukunft Wissen“
Wissensstandort Deutschland: Eignergeführte vs. managementgeführte Unternehmen
Kolumne: „Das etwas andere Paradigma der Wissensbilanz“ von Dr. Kay Alwert
Die Studie Rosted, J.; Kjeldsen, C.; Napier, G. (2009): New Nature of Innovation befasst sich mit den neuen Prinzipien im Umgang mit Innovation. Dabei wird deutlich, dass das Neue nicht nur Unternehmen, sondern die Gesellschaft insgesamt berührt.
Toll ist hier, dass alle Prinzipien auf der Website New Nature of Innovation (11.12.2013 Link nicht mehr aktiv) mit entsprechenden Fallstudien hinterlegt sind, sodass deutlich wird, was genau gemeint ist.
Innovation Principle 1: Co-creating values with customers
Innovation Principle 2: Users’ Involvement in Innovation Processes
Innovation Principle 3: Accessing and combining globally-dispersed knowledge
Innovation Principle 4: Forming collaborative networks and partnerships
Innovation Principle 5: Dynamics between large companies and entrepreneurs
Innovation Principle 6: Environmental concerns drive innovation
Innovation Principle 7: Needs in developing countries drive innovation
Innovation Principle 8: Welfare system concerns drive innovation
Innovation Principle 9: Technology’s role as an enabler of innovation