Die Roadshow der Wissensbilanz – Made in Germany gastierte gestern in Berlin, und zwar beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsoreg e.V.. Wie Sie dem Programmflyer entnehmen können, wurde die Veranstaltung von mir moderiert. Diesmal lag der Schwerpunkt auf der Frage, wie gerade soziale Einrichtungen von Wissensmanagement und der Wissensbilanz – Made in Germany profitieren können. Nach den beiden einführenden Vorträgen von Herrn Dr. Heisig und Herrn Keindl stellte Herr Karnauchow (Gründer und Vorstand von domino-world™ ) auf beeindruckende Weise dar, wie sein Unternehmen von den Möglichkeiten der Wissensbilanz – Made in Germany profitiert hat und auch weiterhin profitiert. Immerhin ist domino-world™ eines der wenigen Unternehmen in Deutschland, das jetzt schon die dritte Wissensbilanz – Made in Germany erstellt hat. Nach 2004 und 2006 steht auch die Wissensbilanz – Made in Germany 2008 als Download zur Verfügung. Anschließend beschrieb Frau Winterhalter von dem Deutschen Caritas Verband sehr sensibel den schwierigen Weg vom Wissensmanagement zur Wissensbilanz – Made in Germany in ihrer Organisation. Dabei stellte Frau Winterhalter die verschiedenen Hürden bei der praktischen Umsetzung in den Mittelpunkt. Es zeigte sich, dass der moderierte Prozess zur Erarbeitung der Wissensbilanz – Made in Germany eine wichtige qualitätsichernde Maßnahme ist. In der abschließenden Diskussion konnten noch weitere Details zur Wissensbilanz – Made in Germany gekärt werden. Zusammenfassend ist deutlich geworden, dass gerade auch soziale Einrichtungen von der Wissensbilanz – Made in Germany profitieren können. Sollten Sie an dem Thema interessiert sein, so sprechen Sie mich an. Als Mitglied des Moderatorennetzwerks der Wissensbilanz – Made in Germany kann ich auf reichhaltige Erfahrungen und Referenzen verweisen. Siehe dazu auch Wissensbilanz-Verhaltenskodex
Kundenindividuelle Massenproduktion: Fachtagung am 22.10.2009 in Marburg/Lahn
Das RKW Kompetenzzentrum Eschborn veranstaltet gemeinsam mit der Innovationsberatung Hessen und dem TechnologieTransferNetzwerk Hessen am 22.10.2009 in Marburg/Lahn eine Fachtagung „Kundenindividuell und wirtschaftlich produzieren – Impulse für Hersteller von Industrie- und Investitionsgütern“. Der Flyer zur Tagung informiert Sie ausführlich über das sehr interessante Programm. Zunächst sind Einführungen in das Thema vorgesehen, dabei wird auch Frank Piller (RWTH Aachen) zum Stand der Umsetzung von Mass Customization (Kundenindividuelle Massenproduktion) Stellung nehmen. Anschließend berichten Unternehmensvertreter von der praktischen Umsetzung der Wettbewerbstrategie.
Kunden verlangen zunehmend Produkte und Dienstleistungen, die auf ihre individuellen Anforderungen, Bedürfnisse und Wünsche zugeschnitten sind. Viele Unternehmen reagieren auf diesen Trend mit einer höheren Variantenvielfalt, die oft in eine Kostenspirale mündet. Zentrales Thema der Fachtagung ist, wie sich immer individuellere Kundenwünsche produktionswirtschaftlich, -technisch und -organisatorisch beherrschen lassen. Im Fokus steht die Wettbewerbsstrategie der „Kundenindividuelle Massenproduktion“ (Mass Customization)
Nicht zuletzt bietet diese Fachtagung Raum für viele Diskussionen und persönliche Gespräche. Ich freue mich, dass ich als Moderator einen Teil der Fachtagung begleiten kann. Melden Sie sich bitte bei Interesse rechtzeitig (möglichst vor dem 08.10.2009) an, es lohnt sich. Siehe dazu auch MCPC2009 (5. Weltkonferenz zu Mass Customization), die vier Ebenen von Mass Customization, Konferenzen zu Mass Customization
Deutsche Version des Horizon Report 2009 verfügbar
Der Horizon Report 2009 steht nun erstmalig auch in deutscher Sprache zur Verfügung. Der Report stellt jährlich sechs neue Technologien/Anwendungen vor, die sich voraussichtlich in den nächsten fünf Jahren bei Bildungseinrichtungen durchsetzen werden. Ich glaube allerdings, dass sich diese Aussagen durchaus für andere Branchen nützlich sind. Diesmal geht es um folgende Themen, die in dem Report ausführlich und mit Beispielen versehen erläutert werden: Mobile Endgeräte, Cloud Computing, Georeferenzierung, Das personenbezogene Netz, Semantische Anwendungen, Smart Objects. Informieren Sie sich, es lohnt sich. Original: Johnson, L., Levine, A., & Smith, R. (2009): The 2009 Horizon Report. Austin, Texas: The New Media Consortium.
Newsletter 2009-08 an alle Abonnenten versandt
Wir haben heute den Newsletter 2009-08 an alle Abonnenten versandt. Sie finden alle Newsletter als PDF-Dateien hier. Sollten Sie an unserem kostenlosen, monatlichen Newsletter interessiert sein, so senden Sie uns doch einfach eine E-Mail . Wir nehmen Sie gerne in den Verteiler auf.
Video zeigt, wie sich Open Street Map in 2008 entwickelt hat
OSM 2008: A Year of Edits from ItoWorld on Vimeo.
Das Video zeit, wie sich Open Street Map im Jahr 2008 entwickelt hat. Open Street Map ist ein Projekt, in dem jeder seit 2004 Geodaten einstellen und sie auch kostenlos nutzen kann. Im Gegensatz zu Google Maps enthält Open Street Map auch regionale Geodaten, die in Google Maps nicht dargestellt werden. Ganze Regionen der Welt, die für Google Maps uninteressant sind, können mit Open Street Map dennoch von den Vorteilen frei nutzbarer Geodaten profitieren. Ganz im Sinne von Open Innovation. Siehe dazu auch Open Street Map und Open Innovation. Machen Sie mit und machen Sie etwas aus den frei verfügbaren Geodaten – es liegt ganz bei Ihnen.
1000. Beitrag veröffentlicht
Jetzt hätte ich es fast verpasst: Der Blogbeitrag Haben Soziale Netze einen Wert? war der 1000. Blogbeitrag. Als ich mit dem Weblog angefangen hatte, war das nicht absehbar. Wenn man mit offenen Augen und Ohren durch die Welt geht, ergeben sich viele Anregungen für Beiträge. Wie der Statistik und den Reaktionen zu entnehmen ist, werden meine Beiträge auch sehr gut aufgenommen – herzlichen Dank. Das heisst natürlich nicht, dass jeder Leser mit meiner Meinung einverstanden ist. Das ist allerdings auch nicht mein Ziel. Die Absicht meines Blogs ist es, alternative Blickwinkel (Deutungsmuster) anzubieten: (Meinungs-)Vielfalt statt (Meinungs-)Einfalt. Denn: KNOWLEDGE MAKES THE WORLD GO ROUND ® . Mal sehen, ob es mir auch bei den nächsten 1000 Blobeiträgen gelingt.
Führung 2.0? Was soll das bedeuten?
Für die ComTeam-Studie 2009: Führung 2.0 – Unternehmenswelt von morgen wurden insgesamt 4.000 Fach- und Führungskräfte befragt. Bei einer Rücklaufquote von 10% (Online-Fragebogen) ist das eine überschaubare Datenbasis. Auch sind die gestellten Fragen aus meiner Sicht eher tendenziell als wissenschaftlich fundiert. Abgeleitete, allgemeine Aussagen zu einem Trend sollten daher mit Vorsicht betrachtet werden. Was die Befragung mit Führung 2.0 zu tun hat, erschließt sich nicht so richtig. In Anspielung auf das Web 2.0 soll wohl eine Veränderung des Führungsverhaltens abgeleitet werden. Lothar Lochmeier hat schon am 30.10.2007 in dem Artikel Führung 2.0 und der intelligente Schwarm (manager magazin) auf diesen Punkt hingeweisen. Dazu brauchte man nicht unbedingt eine weitere Studie. Wichtiger ist, die Veränderungen für die Führung ganzheitlicher zu betrachten. Siehe dazu auch Malik (2008): Wie Organisationen sich selbst organisieren, Mainzer (2008): Komplexität, Subjektivierung der Arbeit, Wissensarbeit

Vortrag auf der 10. Weiterbildungsmesse in Köln
Vom 05.-06.09.2009 fand in Köln die 10. Weiterbildungsmesse statt. Im Auftrag der IHK Köln habe ich dort einen Vortrag zu den Blended-Learning Lehrgängen Projektmanager (IHK) und Wissensmanager (IHK) gehalten. Es ging dabei hauptsächlich um die Konzeption, den Ablauf, die Prüfungsvoraussetzungen und die bisher gemachten Erfahrungen. Es ist klar zu erkennen, dass viele Inhalte nicht mehr nur an Präsenztagen, sondern immer mehr auch in Onlinephasen erarbeitet werden. Dazu ist es allerdings erforderlich, den jeweiligen Content methodisch/didaktisch aufzubereiten. Berücksichtigt man das Feedback von Teilnehmern, so ist das beim Projektmanager (IHK) und auch beim Wissensmanager (IHK) gelungen. Die Lehrgänge werden zur Zeit bei der IHK Köln, der SIHK in Hagen und von der IHK Rhein-Neckar angeboten: Termine
Haben Soziale Netzwerke einen Wert?
Soziale Netzwerke sind „in“. Jeder Teilnehmer verspricht sich einen Mehrwert, wenn er in den Netzwerken registriert und vernetzt ist. Tina Klopp hat dazu gestern in ZEIT OINLINE die Frage gestellt Was eine Freundschaft im Netz wert ist. Sie führt dazu aus, dass „eine Freundschaft bei Facebook 13,8 Cent wert ist“. Im weiteren Text des Artikels wird allerdings auch deutlich, wie kritisch man diese Berechnungen sehen muss. Insgesamt kann man durchaus davon ausgehen, dass Beziehungen einen Wert haben, doch scheint es fragwürdig, solche Beziehungen mit Hilfe der klassischen, eher industriell geprägten Berechnungen zu beurteilen. Besser ist es, Beziehungen als Beziehungskapital im Rahmen der Wissensbilanz – Made in Germany zu betrachten. Der Wert des Beziehungskapitals erschließt sich allerdings bei der Wissensbilanz – Made in Germany nicht in der eindimensionalen Bewertung, sondern aus dem Wirkungsnetz aus Humankapital, Strukturkapital und Beziehungskapital. Siehe dazu auch Soziales Kapital, Orientierung an Finanzgrößen, Kein gutes Zeugnis für soziale Netzwerke
Das D-A-CH Wissensmanagement-Glossar liegt nun in der Version 1.0 online vor
Im ersten Halbjahr 2009 ist das D-A-CH Wissensmanagement-Glossar 1.0 entstanden, das nun als PDF- oder Worddatei online vorliegt. Es ist sehr erfreulich, dass sich einige aus der Wissensmanagement-Community in einem Projekt zusammengefunden haben und ein erstes Glossar erstellt haben. Wie die Versionsnummer schon andeutet, soll das Glossar fortgeschrieben werden. Auf der genannten Website kann sich jeder dazu einbringen. Mein erster Eindruck: Das ist auch nötig…


