In dem Paper Innovation as factor in business success geht es um folgendes: „The survey on the ‘Factors of Business Success’ was carried out by 15 Member States (BG, CZ, DK, EE, FR, IT, LV, LT, LU, AT, PT, RO, SI, SK and SE). The results of this survey give an insight into the factors that determine the success and growth of newly born enterprises, notably by looking into motivations for starting up one’s own business, the barriers and risks encountered during the first years of existence, the current situation of the enterprise, and business plans for future development.“ Es ist aus meiner Sicht schade, dass diese Studien sich immer nur um die klassischen Bereiche (Produktinnovationen usw.) kümmern. Besser wäre es, wenn man gerade bei Neugründungen (newly born enterprises) auch die Chancen für Open Innovation untersuchen würde. Es fehlt also immer wieder der Bezug zu neuen Entwicklungen. Siehe dazu auch meine Kritik an dem Projekt Imp3rove.
Blockiert die Ausrichtung auf Kernkompetenzen Innovationen?
Man kann Unternehmen aus verschiedenen Perspektiven betrachten. In meinem Paper zur MCPC2007 habe ich dazu einige Punkte herausgestellt: „Markt-Based-View (Porter 1980) Value-Based-View (Rappaport 1986, Copeland/Koller/Murrin 1993), Resource-Based-, bzw. Competence-Based-View (Selznick 1957/1997, Penrose 1959, Wernerfelt 1984, Prahalad/Hamel 1990, Rychen/Salganik 2001, Schreyögg 2006).“ Der Resource-Based-View (RBV) geht oft von Kernkompetenzen aus, die ein Unternehmen hat, bzw. haben soll. Dabei wird übersehen, dass „Kompetenz“ ein Konstrukt und eine Zuschreibung ist. Der Kunde beispielsweise schreibt das Attribut „kompetent“ einem Mitarbeiter bzw. einem Unternehmen zu. Bergmann/Daub/Meurer (2006:20) stellen dazu fest: „Kompetenzen eines Unternehmens ergeben sich aus der insbesondere von Kunden zugesprochenen Problemlösefähigkeit. Diese Kompetenz ist vor allem an Akteure gebunden. Das Problem lösende Zusammenspiel von Menschen ermöglicht die Entwicklung von Kompetenz in einem sozialen System.“ Weiterhin zeigt die Theorie der Pfadabhängigkeit (Path dependence), dass eine zu statische Betrachtung von organisationalen Kompetenzen Innovationen verhindern/blockieren kann. Eine gute Übersicht zur Theorie der Pfadabhängigkeit findet man bei Sydow/Schreyögg/Koch (2005): Organizational Paths: Path Dependency and Beyond . In meinem Paper zur MCPC2007 habe ich erste Überlegungen für ein Ebenen übergreifendes Konzept vorgestellt, das auf dem Konzept der Multiplen Kompetenzen basiert (Rauner 2004).

MCPC2007: Feedback zu den zwei eingereichten Paper in der kommenden Woche
Normalerweise sollten alle Autoren Anfang Juni Feedback zu den Anfang April eingereichten Paper erhalten. Durch die große Zahl der zur MCPC2007 in Boston eingereichten Unterlagen, kommt es allerdings zu Verzögerungen. Wie mir mitgeteilt wurde, wird der Review Process erst in der kommenden Woche abgeschlossen. Ich hoffe nun sehr, dass die zwei eingereichten Paper angenommen werden und ich im Oktober meine Gedanken vorstellen darf.
MCPC2007: Zwei Paper heute eingereicht
Heute habe ich zwei Paper für die MCPC2007 in Boston eingereicht. Mein Paper, Co-Autor Dr. Alexander Tsigkas, befasst sich mit der Verbesserung der Kundeninteraktionen bei Mass Customization und der Interaktiven Wertschöpfung mit Hilfe des Konzepts der Multiplen Kompetenz. Das zweite Paper ist von Dr. Alexander Tsigkas, Co-Autor ist Robert Freund. Die Paper mussten auf die Konferenzwebsite hochgeladen werden. Direkt danach haben wir eine Bestätigung bekommen, dass die Paper nun im Review-Prozess sind (Double-Blind-Review: Die Experten erhalten die Paper ohne Kenntnis der Autoren). Ich bin sehr gespannt, ob unsere Paper angenommen werden. Bis Anfang Juni werden wir mehr wissen.
Gassmann, O.; Ellen, E. (2005): Open Innovation Forschung Forschungsfragen und erste Erkenntnisse
Dieser Beitrag ist erschienen in Weissenberger-Eib, M. (Hrsg.): Gestaltung von Innovationssystemen. In ersten Studien konnten drei Prozesse des Open Innovation Ansatzes identifiziert werden. Weiterhin wird in diesem Paper auch am Beispiel IBM aufgezeigt, wie Open innovation in der Praxis funktionieren kann. Diese wissenschaftlichen Beiträge zeigen schon früh auf, in welche Richtung sich verschiedene Ansätze weiterentwickeln. Auch kleine und mittelständische Unternehmen können davon meines Erachtens frühzeitig profitieren.
Hunter, J. (2006): Making the connection: Utilising Multiple Intelligences to measure teaching and learning success in mathematics
This paper analyses various strategies utilised in the teaching, assessment and examination of the Preparatory Mathematics Course at the University of Sydney, Australia, measured with reference to the multiple intelligences.
