Verantwortungsvolle Künstliche Intelligenz – Responsible AI (RAI)

AI (Artificial intelligence) AI management and support technology in the Business plan marketing success customer. AI management concept.

Die aktuellen Meldungen zu den Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz sind einerseits beeindruckend, und andererseits bedenklich. Bedenklich, weil es KI-Agenten der großen Tech-Unternehmen gelungen sein soll, selbstorganisiert andere Unternehmen zu hacken. Siehe dazu auch KI-Agenten: Agents of Chaos?

Das hat sogar OpenAI dazu gebracht, vorsichtiger mit den neuen Anwendungen umzugehen. Dabei geht es dem Unternehmen auch darum, Risiken von Schadensersatzklagen zu minimieren.

Was ist allerdings mit den gesellschaftlichen Schäden die solche nicht gut getesteten KI-Anwendungen anrichten? Werden solche technologischen Entwicklungen einfach der Gesellschaft überlassen? Das sollten wir nicht zulassen.

Es wundert daher nicht, dass es immer mehr Stimmen gibt, die in diesem Sinne eine verantwortliche Künstliche Intelligenz – Responsible AI (RAI) – auf allen gesellschaftlichen Ebenen einfordern. Ein Beispiel für solche Entwicklungen ist in einer aktuellen Veröffentlichung der OECD  (Organisation for Economic Co-operation and Development) zu finden:

„AI development has the potential to transform society in ways comparable to the industrial revolution or the advent of the internet. AI represents not merely an incremental advance but a transformative technology with the capacity to enhance productivity, create economic value, and solve complex challenges across a variety of sectors such as healthcare, manufacturing, logistics, and public administration. To harness this positive potential, the OECD sets out a balanced approach to responsible AI that enhances the opportunities of AI and establishes conditions for AI to be more profitable, innovative and competitive, while addressing risks of adverse impacts“ (OECD (2026) OECD Due Diligence Guidance for Responsible AI).

Verantwortlich mit Künstlicher Intelligenz umzugehen bedeutet somit, die Chancen und Risiken auszubalancieren. Die Entwicklungen in der Europäischen Union gehen in diese Richtung und sind in der Zwischenzeit zum Vorbild vieler anderer Nationen geworden. Siehe dazu auch Bris, A. (2025): SuperEurope: The Unexpected Hero of the 21st Century.

Wissensbilanz – Made in Germany: Warum man den Begriff nicht verkürzen sollte

akwissensbilanz.jpgIn vielen Diskussionen wird der Begriff „Wissensbilanz – Made in Germany“ immer wieder auf „Wissensbilanz“ verkürzt. Ich halte das für nicht angebracht, da es viele unterschiedliche Möglichkeiten gibt, eine „Wissensbilanz“ zu erstellen. Jede Methode hat dabei ihre Vorteile und ihre Nachteile. Wir sollten uns angewöhnen, von der Wissensbilanz – Made in Germany zu sprechen, womit dann auch die folgenden Punkte gemeint sind:

  1. Die Wissensbilanz – Made in Germany basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und bietet für die Umsetzung eine ausgereifte und auch für KMU umsetzbare Methodik an (Qualitätssicherung)
  2. Eine kostenlos verfügbare Toolbox ermöglicht die systematische Erfassung und Auswertung der unternehmensspezifischen Ergebnisse
  3. Das Wirkungsnetz bietet auch KMU die Möglichkeit, ihr Wissenssystem zu managen
  4. Schnittstellen zum Reporting von Banken (Basel II) ermöglichen die externe Kommunikation

Ich gehöre seit März 2005 dem Moderatorennetzwerk der Wissensbilanz – Made in Germany an und habe schon einige Wissensbilanzen – Made in Germany moderiert. Lassen Sie uns in Zukunft von der Wissensbilanz – Made in Germany sprechen – es lohnt sich.