Wissensbilanz – Made in Germany: Warum man den Begriff nicht verkürzen sollte

akwissensbilanz.jpgIn vielen Diskussionen wird der Begriff “Wissensbilanz – Made in Germany” immer wieder auf “Wissensbilanz” verkürzt. Ich halte das für nicht angebracht, da es viele unterschiedliche Möglichkeiten gibt, eine “Wissensbilanz” zu erstellen. Jede Methode hat dabei ihre Vorteile und ihre Nachteile. Wir sollten uns angewöhnen, von der Wissensbilanz – Made in Germany zu sprechen, womit dann auch die folgenden Punkte gemeint sind:

  1. Die Wissensbilanz – Made in Germany basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und bietet für die Umsetzung eine ausgereifte und auch für KMU umsetzbare Methodik an (Qualitätssicherung)
  2. Eine kostenlos verfügbare Toolbox ermöglicht die systematische Erfassung und Auswertung der unternehmensspezifischen Ergebnisse
  3. Das Wirkungsnetz bietet auch KMU die Möglichkeit, ihr Wissenssystem zu managen
  4. Schnittstellen zum Reporting von Banken (Basel II) ermöglichen die externe Kommunikation

Ich gehöre seit März 2005 dem Moderatorennetzwerk der Wissensbilanz – Made in Germany an und habe schon einige Wissensbilanzen – Made in Germany moderiert. Lassen Sie uns in Zukunft von der Wissensbilanz – Made in Germany sprechen – es lohnt sich.

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Eine Antwort auf „Wissensbilanz – Made in Germany: Warum man den Begriff nicht verkürzen sollte“

  1. Sehr geehrter Herr Freund,

    Ihrer Aussage kann ich nur zustimmen. In der Zwischenzeit wird der Begriff Wissensbilanz leider inflationär gebraucht, so dass potenzielle Interessenten kaum mehr einen Überblick haben, was eigentlich damit gemeint ist. Mit der Klarstellung des Begriffes über das Konzept “Wissensbilanz – Made in Germany” wird damit auf eine ganz bestimmte Vorgehensweise abgestellt, die sich in der Praxis einfach bewährt hat.
    Bleibt zu hoffen, dass durch diese Vielzahl an Methoden das eigentliche Ziel, Firmen näher an das Thema immaterieller Erfolgsfaktoren zu bringen, nicht verloren geht.

    Schöne Grüße
    Claus Nagel

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