In dem Beitrag Gassmann, O.; Enkel, E.: Open Innovation: Externe Hebeleffekte in der Innovation erzielen. In: Zeitschrift Führung + Organisation (2006), Nr. 3, S. 132-138 erfährt man, dass die Misserfolgsquote bei Innovationen relativ hoch ist: Konsumgüter zwischen 35-60% und Industriegüter zwischen 25-40%. Darüber hinaus nennen die Autoren auch die drei Kernprozesse des Open Innovation Ansatzes:
(1) der Outside-in Prozess reichert das interne Wissen des Unternehmens an mit externem Wissen von Kunden, Lieferanten oder Partnern wie auch durch das aktive Transferieren von Technologien aus anderen Unternehmen und Universitäten.
(2) Der Inside-out Prozess unterstützt die externe Kommerzialisierung durch Lizensierung Ideen schneller auf den Markt zu bringen sowie Technologien besser zu multiplizieren als das durch eine interne Ausbeutung möglich wären.
(3) Der Coupled Prozess beinhaltet eine Kopplung der Integration und Externalisierung von Wissen zum Zwecke der gemeinsamen Entwicklung in Allianzen, Joint Ventures und Innovationsnetzwerken, bei welcher eine Balance zwischen Geben und Nehmen den Kooperationserfolg bedingt.

Weitergehende Informationen findet man auf der Website Center for Innovation der Universität St. Gallen.

In der Süddeutschen Zeitung ist mir heute der Artikel 
Oelsnitz/Busch (2007): Kompetenzsteuerung von Teams durch transaktives Wissen
In dem Artikel 
„Wissen ist im Zeitalter der Globalisierung für viele Unternehmen eine wichtige Quelle des Wettbewerbsvorteils geworden. Je mehr Wissen jedoch im Unternehmen vorhanden ist, desto wichtiger wird ein funktionierendes Wissensmanagement. Mithilfe eines zweitägigen Seminars am 11. und 12. Februar 2008 können sich Unternehmen und Geschäftsführer mit den wichtigsten Aspekten des Wissensmanagements vertraut machen. Vorgestellt werden dabei auch neuere Tendenzen, etwa die, im Zuge von Basel II immaterielle Vermögenswerte, die häufig einen immensen Teil des Marktwertes des Unternehmens darstellen, in einer so genannten „Wissensbilanz – Made in Germany“ darzustellen. Gemeinsam mit der traditionellen Bilanzierung liefert die „Wissensbilanz – Made in Germany“ einen besseren Überblick über das gesamte Vermögen eines Unternehmens. Möglich ist auch ein Zertifikatslehrgang zum „Wissensmanager (IHK)“ ab Mitte Februar, der als Blended-learning-Kurs angeboten wird, also Elemente des Präsenzlernens mit Onlinemodulen verknüpft.
Das Gutachten