Was ist eigentlich unter Nachhaltigkeit zu verstehen?

Holz vor der Hütt'nDer Begriff „Nachhaltigkeit“ wird immer öfter verwendet, doch scheint es kein einheitliches Verständnis darüber zu geben, was unter Nachhaltigkeit zu verstehen ist. In dem aktuellen Fraunhofer-Magazin weiter.vorn 1.2015 habe ich im Vorwort folgendes gefunden:

Geprägt hat diesen Begriff Hans Carl von Carlowitz bereits im Jahr 1713 in seinem Buch »Sylvicultura oeconomica«. Schon vor 300 Jahren setzte er sich dafür ein, dass immer nur so viel Holz geschlagen werden sollte, wie durch planmäßiges Aufforsten nachwachsen konnte. Ein wesentlicher Grund für seine Forderung: Der wichtige Rohstoff Holz drohte knapp zu werden.

Nachhaltigkeit ist also keine „Erfindung“ der Moderne, sondern schon lange ein Thema. Manchmal werden sogenannte neue Trends vor dem Hintergrund geschicktlicher Entwicklungen relativiert. Ähnlich sieht es mit Begriffen wie „Beschleunigung“, „Informationsflut“ usw. aus. Eine gewisse Gelassenheit gegenüber den sogenannten Hypes ist daher angebracht.

Projektmanager/in (IHK) mit Start am 06.02. bei der IHK Stuttgart fast ausgebucht

kurseDer erste Blended Learning Lehrgang Projektmanager/in (IHK) bei der IHK Stuttgart (Bildungshaus in Remshalden) in diesem Jahr mit Start am 06.02.2015 ist schon fast ausgebucht. Aktuell sind nur noch zwei Anmeldungen möglich. Sollten Sie an dem Lehrgang interessiert sein, so können Sie sichbei Frau Nießner melden: Telefon: 07151/7095-8827, E-Mail: susanne.niessner@stuttgart.ihk.de. Siehe dazu auch Lernplattform und Termine 2015 (auch an anderen Standorten in Deutschland).

Projektmanager/in (IHK) mit Start am 10.01. in Köln ist ausgebucht

kurseDer erste Blended Learning Lehrgang Projektmanager/in (IHK) bei der IHK Köln in diesem Jahr mit Start am 10.01.2015 ist schon gleich ausgebucht. Es freut mich sehr, dass unser Angebot auch in diesem Jahr gleich so gut angenommen wird. Sollten Sie an dem Lehrgang interessiert sein, so können sie sich in Köln noch für den nächsten Lehrgang mit Start am 18.02.2015 anmelden. Siehe dazu auch Lernplattform und Termine 2015 (auch an anderen Standorten in Deutschland).

Open Innovation und Google´s Initiative „Open Web of Things“

innovationEs ist sehr interessant, dass sich Google´s Initiative Open Web of Things ausdrücklich auf Open Innovation bezieht:

Google is soliciting proposals for pioneering research related to the Internet of Things. This is a crossdisciplinary expedition intended to address the complex challenges and opportunities before us as we explore the next generation of systems, services and Internetconnected devices. Open innovation is a core principle of this program to make the Internet of Things a reality for everybody.

Dabei bezieht man sich bei der Quellenangabe ausdrücklich nur auf Chesbrough (2003). Das verwundert etwas, da im Text später ausdrucklich User Innovation angesprochen werden, die möglicherweise nicht nur auf Unternehmen bezigen sind. Wenn dem so ist, wäre ein zusätzlicher Hinweis auf Eric von Hippel gut, der schon in den 80er Jahren auf dieses Phänomen aufmerksam gemacht, und in seinem Buch aus dem Jahr 2005 „Democratizing Innovation“ beschriben hat. Aber so genau will man es wohl hier nicht nehmen – schade.

Co-Creation: Große Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit

kundeViele Marken kommunizieren, dass Co-Creation für sie wichtig sei, doch die Realität sihet anders aus. Eine McKinsey-Studie (Dezember 2014) europäischer Unternehmen zeigt, dass zwar 90% der Marken Co-Creation als wichtig ansehen, doch nur 12% der Internet-Kunden sind wirklich eingebunden- eine große Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit tut sich hier auf:

Figures on co-creation: 90% of brand executives approve it, but only 12% of Internet users get involved (Quelle)

Internet of Things und Zugangsberechtigungen

schlüsselDer Gartner 2015 Predictions Special Report verweist auf die in den kommenden Jahren zu erwartenden Entwicklungen bei Identitäts- und Zugangsmanagement (IAM: Identity and Access Management):

  • By 2017, enterprise mobility management integration will be a critical IAM requirement for 40 percent of buyers, up from less than five percent today.
  • By 2020, 60 percent of organizations will use active social identity proofing and let consumers bring in social identities to access risk-appropriate applications.
  • By 2020, new biometric methods will displace passwords and fingerprints for access to endpoint devices across 80 percent of the market.

Blended Learning ist nach wie vor wichtigste Lernform

kurseNeue Entwicklungen – wie MOOCS, Mobile Learning, Game Based Learning usw.-  weisen auf Veränderungen zur Unterstützung von Lernprozessen hin. Der MMB-Terndmonitor II/2014 (PDF) stellt dazu allerdings folgendes klar:

„Blended Learning“, also eine Mischung aus traditionellen und computergestützten Lernangeboten, gilt den befragten Experten nach wie vor als wichtigste Lernform der nächsten drei Jahre. Mit 99 Prozent der Befragten erreicht diese Lernform wieder einen absoluten Spitzenwert. Wie im Vorjahr rangieren „Virtuelle Klassenräume“ und „Mobile Learning“ auf den Plätzen 2 und 3.
Es freut uns natürlich, dass der von uns seit Jahren favorisierte Weg (Blended Learning) auch in den kommenden Jahren als wichtigste Lernform gesehen wird. Bitte informieren Sie sich über unsere Angebote und zu den Terminen in 2015 auf unserer Moodle-Lernplattform.