Die BBC hat für den Beitrag Innovate or die: The stark message for big business (Veröffentlicht online am 04.09.2014) eine recht martialische Überschrift gewählt. Dennoch zeigen viele Beispiele großer Konzerne, die es versäumt haben auf Innovationen zu setzen, wie schnell es bergab gehen kann. Dass es auch anders geht, wird in dem Beitrag auch hervorgehoben. In dem heute eher turbulenten Umfeld, kommt es darauf an schnell Innovationen auf den Markt zu bringen. Dazu benötigen Organisationen ganz andere Kompetenzen als es noch vor 20 Jahren der Fall war. Das haben viele Unternehmen zwar erkannt, dennoch ist die Umsetzungsgeschwindigkeit – oder besser Lerngeschwindigkeit? – oft zu gering.
Virales Marketing kann auch gelingen
Viele Unternehmen versuchen ihre Marke und ihre Produkte/Dienstleistungen in den Netzwerken zu vermarkten (Virales Marketing). Das kommt nicht immer gut an und kann grandios scheif gehen. Dennoch gelingt es manchmal, wie das folgende Video von Ikea Singapur zeigt…
Open Innovation in der neuen Hightech Strategie des Bundes
Nun hat Open Innovation auch Einzug in die neue Hightech-Strategie (2014; PDF, 3,4MB) der Bundesregierung gehalten – wurde auch Zeit. Open Innovation gerade für mittelständische Unternehmen zu fördern ist sicher eine gute Idee. In dem dazugehörenden Text wird Open Innovation allerdings doch stark auf Ideenplattformen verkürzt (S. 43) : „Neue Formen der Zusammenarbeit von Produzenten, Nutzern und Kunden mithilfe digitaler Medien können weitere kreative Potenziale erschließen. Ziel der Bundesregierung ist es, die Verbreitung von Open Innovation in Unternehmen, Forschungsinstituten und Innovationsclustern zu unterstützen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen können durch den Auf- und Ausbau geeigneter Open Innovation-Plattformen mehr Raum für kreative Lösungsansätze
und neue Marktchancen gewinnen.“
MCP-CE 2014: Aktuelles Konferenzprogramm
Die von mir initiierte Konferenzreihe International Conference on Mass Customization and Personalization in Central Europe (MCP – CE 2014) findet vom 23.-26.09.2014 zum 6. Mal statt. Der Konferenzschwerpunkt hat sich in den letzten Jahren von Mass Customization und Personalization immer mehr in Richtung Open Innovation und Co-Creation weiterentwickelt. Wir können an den eingereichten Paper sehen, dass dieses Themenfeld auch in Osteuropa von jungen Forschern intensiv bearbeitet wird. In diesem Jahr haben wir neben der Konferenz auch noch den ersten Doktorandenworkshop und den 16. Konfigurator-Workshop anzubieten. Das jetzt veröffentlichte vorläufige Programm (PDF) gibt Ihnen einen Überblick. Ich freue mich sehr, alle Kollegen und Freunde in wenigen Wochen persönlich zu treffen.
Schuhe für Miss Georgia aus dem 3D-Drucker
Na ja, die Überschrift ist nicht ganz richtig, denn die Schuhe für Miss Georgia wurden nicht nur mit 3D-Drucker, sondern mit Hilfe weiterer, neuer Verfahren des Additive Manufacturing hergestellt. Die meisten von Ihnen werden allerdings in den letzten Jahren eher den Begriff 3D-Drucker, und weniger den Begriff ´Additive Manufacturing´ gehört/gelesen haben. Aus diesem Grund habe ich mich für diese Überschrift entschieden. In dem Video vom 28.08.2014 kann man gut erkennen, welche Teamleistungen sich hinter dem interessanten Ergebnis verbergen.
Seoul: A Sharing City
Bei uns diskutieren wir immer noch, ob eine Haltung des Teilens (Sharing) wirklich „etwas bringt“ oder nur ein lustiges Phänomen neuer technischer Spielereien ist. In anderen Regionen der Welt, werden die Ideen einer Share Economy in großem Maße schon umgesetzt. Seoul, ein Ballungszentrum mit über 20 Millionen Menschen, ist seit 2013 eine Sharing City. Dieser Ansatz soll helfen, die vielschichtigen Probleme von Ballungszentren (ökologische, wirtschaftliche, soziale Probleme) auch mit Hilfe von Technologie zu lösen – immerhin liegt der Smartphone-Anteil in der Regioen Seoul bei ca. 60%. Es ist toll zu sehen, wie durch lokale Vernetzung komplexe Probleme gelöst werden können. Der Beitrag Sharing City Seoul: A Model for the World (Juni 2014) zeigt auf, was innerhalb eines Jahres passiert ist.
Makeup Genius: Eine interessante APP von L´Oréal
Die APP Makeup Genius von L´Oréal de Paris nutzt neue Technologien, um das persönliche Makeup zu optimieren. Das folgende Video zeigt, wie es prinzipiell funktioniert. Auf der Website zur APP findet man weitere Informationen und den Download zur APP. Viel Spaß beim Ausprobieren!
Internet of Things: Beispiele
Jutta und Robert Freund als 3D-Figuren
Heute hat uns die Firma DOOB 3D Stores unsere 25 cm hohen Figuren per Post zugesandt. Es ist schon ein besonderes Gefühl zu wissen, dass diese Figuren mit Hilfe neuer Technologien entstanden sind. Da wir in unserem Blog immer wieder über die Möglichkeiten von 3D-Druckern (Additive Manufacturing) schreiben, haben wir es jetzt einmal ausprobiert – toll!
Innovationen in Netzwerken entwickeln
Der Beitrag Im Netzwerk gelingen Innovationen schneller (Deutsche Mittelstandsnachrichten vom 04.08.2014) bezieht sich auf diese Studie und fasst die zukünftigen Innovationsaktivitäten wie folgt zusammen: „Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Unternehmen kollaborativere und globalere Innovationsmodelle etablieren müssen“. Es soll sogar einen Rückgang der geschäftlichen Entwicklung in Höhe von 23% bis 2025 geben, wenn sich Unternehmen nur auf Ihre Forschung und Entwicklung verlassen. Da globale Innovationsmodelle nicht für alle KMU geeignet sind, rücken für kleine KMU eher kollaborative Innovationsmodelle in den Mittelpunkt. Mit Partnern, Lieferanten, Kunden usw. im Netzwerk (Wissensnetzwerken) Innovationen zu entwickeln ist dabei für diese Unternehmen neu und muss gelernt werden. In dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Innovationsmanager/in (IHK) gehen wir auf diese Entwicklungen ein. Siehe dazu auch Lernplattform.
