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EU-Projekt InPath: Innovatives Praxishandbuch veröffentlicht

inpath“Das Projekt IN PATH – Intelligent Pathways for Better Inclusion hat ein innovatives Praxishandbuch mit Trainingskurs entwickelt, das von Trainern und Sozialarbeitern im Bereich der Erwachsenbildung genutzt werden kann, um die Anpassung von pädagogischen Techniken an die Lernstile und Intelligenzprofile von benachteiligten und am Rande der Gesellschaft stehenden Bürgern zu fördern. Basis dieses Projektes ist die Theorie der Multiplen Intelligenz von Howard Gardner. Weitere Informationen über das Projekt finden Sie auf der IN PATH-Website www.spi.pt/inpath sowie auf Facebook http://www.facebook.com/InPath.Project.” Siehe dazu auch den 4. Newsletter des EU-Projekts. Es freut mich sehr, dass ich bei der Erarbeitung des Praxishandbuchs im Rahmen eines Workshops an der Universität Erlangen als Experte für die Multiple Intelligenzen Theorie mitarbeiten durfte. Siehe dazu auch das von mir initiierte EU-Projekt MIapp (2004-2006) und Freund, R. (2011): Das Konzept der Multiplen Kompetenz auf den Analyseebenen Indivisuum, Gruppe, Organisation und Netzwerk.

Die Lead User Methode für kleine und mittelständische Unternehmen

HandbookIn einem früheren Blogbeitrag hatte ich schon über das Handbuch  Churchill, J.; von Hippel, E.; Sonnack, M. (2009): LEAD USER PROJECT HANDBOOK: A practical guide for lead user project teams  hingewiesen. Darin beschreiben die Autoren die Lead User Methode und das generelle Vorgehen. Die Universität Kassel hat nun im Rahmen eines EU-Projekts zu Open Innovation ein Handbuch veröffentlicht, das sich speziell an kleine und mittelständische Unternehmen wendet, die die Lead User Methode einsetzen möchten: Lead User Handbook for SME. A Guidebook for Practioniers and Facilitators. Es ist gut, wenn nicht nur große Unternehmen die Möglichkeiten offener Innovationsprozesse nutzen. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen können dadurch neue Potentiale erschließen und somit wettbewerbsfähiger werden.

InPath: 3. Newsletter zu dem EU-Projekt veröffentlicht

Wie schon in einem vorherigen Blogbeitrag berichtet, war ich am 20. und 21.04.2013 zu einem Workshop an der Universität Erlangen als Experte für die Multiple Intelligenzen Theorie eingeladen. In der Zwischenzeit sind auch in anderen europäischen Ländern entsprechende Workshops durchgeführt worden. Darüber informiert u.a. auch der 3. Newsletter des EU-Projekts InPath. Sie finden dort auch ein Bild von dem Workshop in Erlangen. Es freut mich, dass nach dem von mir initiierten EU-Projekt MIapp sich weiterhin EU-Projekte mit der Multiple Intelligenzen Theorie befassen. Siehe dazu auch EU-Projekt InPath: Zertifikat für Jutta Pfau-Freund im Rahmen eines Workshops an der Universität Erlangen. Sollten Sie an dem Thema interessiert sein, so sprechen Sie mich bitte an. Gerne können wir ein unverbindliches Gespräch vereinbaren.

Einladung: Workshop zur Multiplen Intelligenzen Theorie am 20. und 21.03.2013 an der Universität Erlangen

Im Rahmen des EU-Projekts InPath wurde ich zu dem Workshop am 20. und 21.03.2013 als Experte für die Theorie der Multiplen Intelligenzen eingeladen. Der Workshop verfolgt folgende Ziele:

  • Theorie der Multiplen Intelligenzen von Prof. Howard Gardner (Harvard Universität): Die TeilnehmerInnen können sich im Austausch mit einem der wenigen Experten der Multiplen Intelligenzen Theorie in Deutschland, Dr. Robert Freund, Wissen aneigenen und vertiefen.
  • Praktische Anwendung und Übung der Umsetzung der Theorie in den beruflichen Alltag der TeilnehmerInnen. Die theoretische Inhalten sollen in Übungen und Diskussionen hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit und praktischer Relevanz für den beruflichen Alltag der TeilnehmerInnen überrpüft und ihre Umsetzung geübt werden. Im Fokus stehen dabei Methoden zur Entwicklung von vier spezifischen Schlüsselkompetenzen: Fertigkeiten im Finanz-Management; Aktive Kompetenzen in den Bereichen Jobsuche und Unternehmertum; Elternkompetenzen; Lern-Fertigkeiten.

Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenlos. Bitte informeiren Sie sich ausführlich in der Einladung (PDF-Datei). Siehe dazu auch Freund, R. (2011): Das Konzept der Multiplen Kompetenz auf den Analyseebenen Individuum, Gruppe, Organisation und Netzwerk und EU-Projekt MIAPP (2004-2006).

Das EU-Projekt IN PATH befasst sich mit den Möglichkeiten der Multiple Intelligenzen Theorie

Das EU-Projekt IN PATH befasst sich von 2011 bis 2013 mit den Möglichkeiten der Multiple Intelligenzen Theorie. Der deutsche Partner in dem Projekt ist das Institut für Lern-Innovation an der Universität Erlangen. Es wird ein Handbuch entwickelt, das “unterschiedliche Berufsgruppen (Sozialarbeit, Erwachsenenbildung, Arbeitsamt, etc.) darin unterstützen [soll], die Fähigkeiten ihrer Klienten identifizieren und stärken zu können.” Es freut mich sehr, dass es zur Multiple Intelligenzen Theorie weitere EU-Projekte gibt. Das von mir initiierte und von 2004-2006 durchgeführte EU-Projekt MIAPP hatte sich das Ziel gesetzt, einen generellen Überblick zur Anwendung der Multiple Intelligenzen Theorie in den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen zu erarbeiten. Ich bin sehr gespannt, wie das angesprochene Handbuch des EU-Projekts IN PATH aussehen wird. Anfnag 2013 werde ich es mir ansehen können… Siehe dazu auch Freund, R. (2011): Das Konzept der Multiplen Kompetenz auf den Analyseebenen Individuum, Gruppe, Organisation und Netzwerk.

Kann Open Innovation für Universitäten genutzt werden?

Offene Innovationsprozesse sind nicht nur ein Privileg für Unternehmen, sondern können auch Universitäten helfen, aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu meistern. Die Universität Kassel ist in einem von der EU geförderten Forschungsprojekt (8,4 Mio. Euro) beteiligt: Open Innovation für Universitäten nutzbar machen. Es zeigt sich an diesem Beispiel, dass auch der Bildungssektor von Open Innovation profitieren kann. Auf die Ergebnisse des Projekts bin ich jetzt schon gespannt.

Fe-ConE (2007): National Report Germany. Focus: Socio-cultural aspects and e-contents

Das EU-Projekt Fe-ConE befasste sich mit den soziokulturellen Aspekten von E-Learning in Europa. Zu den verschiedenen Ergebnissen des Projekts zählten auch nationale Reports zum Thema. An dem Report für Deutschland Ertl, B.; Freund, R. (2007): National Report Germany. Report on the situation in e-learning in Germany. Focus: Socio-cultural aspects and e-contents durfte ich mitwirken: “This report deals with the situation of e-learning in Germany. It describes the background of the educational system in Germany and policies for funding and introducing e-learning in the public as well as in the private sector. One particular focus of this report is the socio-cultural context of e-learning and e-content in Germany, shown by several examples. The report concludes with an outlook on future trends.” Siehe dazu auch Fe-ConE: Als externer Berater in das EU-Projekt eingebunden, Zertifikat: E-Learning fundamentals oder auch meine anderen Veröffentlichungen.

Das EU-Projekt Custom-Fit

custom-fit.jpgDas EU-Projekt Custom-Fit zeigt deutlich, welche Möglichkeiten es heute gibt, individuelle, auf den einzelnen Kunden zugeschnittene Produkte herzustellen. Kernelement ist Rapid Prototyping, das wiederum zu Rapid Manufacturing führt. In dem Flyer wird das so formuliert: ” [Custom-Fit] is an industry led project investigating the possibility of moving towards knowledge based manufacturing and customised production through the integration of knowledge in Rapid Manufacturing, Information Technology and Material Science.” Auch der Artikel A custom-made helmet? Not just a dream any more vom 04.03.2008 verweist auf das EU-Projekt Custom-Fit und hier ganz besonders auf das Beispiel von Motorradhelmen.  Vergleicht man diesen Ansatz mit den vier Ebenen von Mass Customization, so kann man bei Custom-Fit eher von Customization sprechen. Mass Customization ist es erst dann, wenn es auch möglich ist, für einen größeren Markt zu produzieren – und das zu Preisen, die denen von massenhaft produzierten Produkten nahe kommen.

CATER: Mass Customization in der Autoindustrie – From “a” vehicle to “my” vehicle

cater.jpgDas Projekt CATER (2006-2009): “The overall aim of CATER is to facilitate networked business in the automotive industry, by bridging some of the widest gaps in the automotive ICT world of today, as well as gaps between Europe and Asia by integrating approaches from both continents. The CATER project is also specially tailored to support, through the use of ICT, the development of mass customization systems in the automotive market so that the industry can build vehicles that customers want.” Ganz besonders empfehlenswert ist die Zusammenfassung des Workshops vom 08.11.2007, der in Stuttgart stattgefunden hat: Workshop-Minutes (zip-Datei). Es wird auch wirklich Zeit, dass die Automobilindustrie die Möglichkeiten von Mass Customization und Open Innovation nutzt (Siehe dazu diesen Blogbeitrag). Neben dem EU-Projekt LEAPFROG (Mass Customization in der Bekleidungsindustrie) und dem EU-Projekt EURO-SHOE ist das EU-Projekt CATER (aber auch das Projekt OSCAR) ein weiterer Beleg dafür, dass Mass Customization ein wichtiges Thema geworden ist. Die Projektergebnisse werden sicherlich auch Auswirkungen auf mittelständische Unternehmen haben. Auch KMU (ob Zulieferer oder Hersteller) sollten sich daher rechtzeitig mit Mass Customization (und Open Innovation) befassen.

LEAPFROG: Das EU-Projekt zu Mass Customization in der Bekleidungsindustrie

T-Shirts1.jpgEuropa hat in den letzten Jahrzehnten viele Arbeitsplätze in der Bekleidungsindustrie nach Asien verloren, da dort die arbeitsintensiven Prozesse für standardisierte Massenware wirtschaftlicher waren. Der Trend zu Individualisierung und neue technologische Entwicklungen wie den Laser-Cutter, machen es möglich, kundenindividuelle Massenprodukte kostengünstig in Europa zu fertigen (Mass Customization). Die Europäische Union hat schon vor vielen Jahren ein Projekt gefördert, dass Wege aufgezeigt hat, wie man Mass Customization in der Schuhindustrie nutzen kann (EURO-SHOE). In dem EU-Projekt LEAPFROGLeadership for European Apparel Production From Research along Original Guidelines) arbeiten namhafte europäische Hersteller aus der Textil und Bekleidungsbranche zusammen (2004-2009): “Leapfrog is a joint research and innovation initiative of the European textile and clothing industry, led by Euratex, aiming at a technology breakthrough in the clothing industry. It brings together a critical mass of European textile and clothing companies and research centres which will attempt to develop and implement new ways of optimal fabric preparation for clothing production, automated garment manufacture, virtual garment prototyping, supply chain integration and mass customisation. The ultimate goal of LEAPFROG is to achieve a step change in productivity and competitiveness of Europe’s clothing sector and to decrease its dependence on the labour cost factor.” Mit diesem Ansatz ist es möglich, wieder Arbeitsplätze aus Asien nach Europa zu verlagern – mit Hilfe von Mass Customization…