Wissensmanagement einführen ist aus den verschiedensten Gründen nicht so einfach. Einerseits ist Wissen nicht so eine Ressource wie Maschinen und Anlagen, und muss daher anders „gemanagt“ werden. Anderseits ist die Einführung von Wissensmanagement ein Projekt, das auf viele Widerstände stößt. Es ist daher wichtig, alle Betroffenen (Stakeholder) mit einzubeziehen und zu motivieren. Dazu bietet sich der Soziotechnical Walk-Through (StWT) an, oder aber der Motivationsassistent mit seinen Motivationsbausteinen, die der Prowis-Leitfaden (ProWis 2011) empfiehlt:
Motivationsassistent: Methodenbaukasten, dessen einzelne Module es ermöglichen, Akzeptanz gegenüber Wissensmanagement zu fördern. Durch den systematischen Einsatz der Module lassen sich Rahmenbedingungen im Unternehmen so gestalten, dass die Motivation der Mitarbeiter insgesamt nachhaltig gestärkt wird
Diese Themen sprechen wir in dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Wissensmanager (IHK) an. Der nächste Lehrgang wird ab April bei der IHK Köln angeboten. Informationen dazu finden Sie auf unserer Lernplattform.




Der Begriff Wissensökologie wird immer wieder erwähnt. In 
Das Daimer Blog – Hier bloggen Mitarbeiter
In der heutigen Ausgabe der Welt am Sonntag berichtet Carsten Dierig unter der Überschrift „Mitarbeiter sind der größte Firmenwert“ über das Thema Humankapital. Anlaß für den Artikel ist eine Studie von PricewaterhousCoopers (PwC) mit der Häfte der Dax-Unternehmen. Herausgekommen ist, „dass Mitarbeiter einen großen Teil des Wertes eines Unternehmens ausmachen. Bei Banken und Versicherungen beträgt der Wert ein Drittel, bei anderen Dienstleistern sei der Anteil häufig noch höher.“ Darüber hinaus weist man darauf hin, dass in den traditionellen (industriellen) Bilanzierungsmethoden Mitarbeiter eher als Kostenfaktor gesehen werden. Daraus leitet man dann die Forderung nach neuen Bilanzierungsmethoden ab. Aus meiner Sicht sind das alles keine neuen Erkenntnisse. Dax-Unternehmen haben im Gegensatz zu KMU schon lange die Möglichkeit, immaterielles Vermögen über das Verhältnis zwischen Marktwert und Buchwert darzustellen (oder auch über die International Accounting Standards). Seit einigen Jahren ist es nun auch kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) möglich, ihr immaterielles Vermögen darzustellen, und zwar mit Hilfe der 