A Tale of User Innovation

Dass Innovationen (Closed Innovation und Open Innovation) wichtig sind ist bekannt, doch denken viele bei Innovationen ausschließlich an Unternehmen, die neue Produkte oder Dienstleistungen auf den Markt bringen. Dass immer mehr Nutzer – nicht nur Lead User – vielfältige Innovationen entwickeln, wird langsam aber sicher deutlich. User Innovation ist auch gar nicht so kompliziert, wie es sich möglicherweise anhört. Das folgende Video zeigt das auf eine amüsante Art und hebt am Ende hervor, dass User und Unternehmen gemeinsam von solchen (User) Innovation profitieren können

 

Immer mehr Personen sammeln ihre eigenen Gesundheitsdaten

quantify-selfDer Beitrag When Wearable Health Trackers Meet Your Doctor (Techcrunch vom 06.08.2014) weist auf einen interessanten Trend hin: Immer mehr Leute tragen Geräte, mit denen Gesundheitsdaten erfasst werden können. Die Sportler machen das schon recht exzessiv (fitness bands), aber auch Uhren – und andere Geräte – werden immer mehr dafür genutzt. In den USA soll der aktuelle Anteil der Personen, die solches Equipement verwenden, heute bei 15% der Bevölkerung der USA – also bei ca. 45 Millionen – liegen. In 2018 sollen es schon mehr als 100 Millionen Menschen sein. Diese Entwicklung von unten (User Innovation?) wirft vielfältige Fragen auf: Was passiert mit den Daten? Wie ist es möglich, diese Daten mit denen der klassischen Medizin zu verknüpfen (Gesundheitskarte)? Wie kann mein Hausarzt diese Daten nutzen? Die Quantified-Self-Bewegung listet aktuell 505 Tools auf die zeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, eigene Daten zu erfassen. Die Basis ist also längst gelegt, was bleibt ist, aus den Daten Informationen und Wissen zum Wohle eines jeden Einzelnen zu generieren. Eine interessante Aufgabe, Innovationen zu entwickeln.

IHK-Magazin: Titelthema Innovation

titelthema-innovationDas Magazin der IHK Gera befasst sich in der Augustausgabe mit dem Titelthema „Innovation“.  Auf den Seiten 14-18 wird unter dem Titel Innovation und Mittelstand (PDF, 5MB) ganz besonders auf die Belange von kleinen und mittelständischen Unternehmen eingegangen. „Erfolgreiche Mittelständler sind auch innovativ. Sie müssen es sein, denn sie bewegen sich in hochspezialisierten Nischenmärkten. Dort ist Innovationskraft Voraussetzung für geschäftlichen Erfolg. Andererseits gibt die enge Markt- und Kundenbindung auch immer wieder Impulse für technische und technologische Neuerungen. Weitere Vorteile für den Mittelstand: Kurze Entscheidungswege und gute Vernetzung.“ Es hat mich im Vorfeld gefreut, dass man mich zu dem Thema angesprochen und einige Texte von mir in dem Beitrag verwendet hat (gelb markiert). Siehe dazu auch Innovationsmanager/in (IHK) und Projektmanager/in (IHK), Lernplattform und Termine.

Ford hat eine weltweite Open Innovation Initiative gestartet

Open_xc_mapDer Automobilhersteller Ford hat eine weltweite Initiative gestartet, die innovative Ideen zur Mobilität einsammeln will: Innovate Mobility Challenge. Es ist immer wieder erstaunlich, dass selbst so gigantisch große Konzerne wie Ford Ideen außerhalb des Unternehmens suchen. Es zeigt sich dabei immer wieder, dass sich die meisten innovativen Menschen außerhalb des jeweiligen Unternehmens befinden. Dieser Gedanke wird bei Open Innovation favorisiert und systematisiert. Auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) können von Open Innovation profitieren, doch muss Open Innovation auf die Besonderheiten von KMU abgestimmt werden. Diesen Aspekt greifen wir auch bei dem von uns entwickelten Blended Learning Lehrgang Innovationsmanager/in (IHK) auf. Siehe dazu auch Termine und Lernplattform.

3D Printed Saxophone

Ich bin seit fast 10 Jahren davon begeistert, welche Fortschritte Additive Manufacturing wie z.B. der 3D-Druck macht. Ein aktuell sehr schönes Beispiel ist ein Saxophone, das mit den neuen Fertigungsmethoden hergestellt wurde. Das erste Exemplar lässt sich durchaus sehen und hören (Video vom 29.07.2014):

 

MCP-CE 2014: Paper aktualisiert

MCP-CE-2014-CfPDie eingereichten Paper zur MCP-CE 2014 durchlaufen einen Review-Prozess. Aufgrund der Kommentare der beiden Revieer haben wir unser Paper aktualisiert und verschiedene Argumente noch deutlicher herausgearbeitet. Mit manchen Hinweisen waren wir allerdings nicht ganz einverstanden – doch das ist in der Forschung häufig so. Immerhin haben wir nun auf der Konferenz die Möglichkeit, unser Paper vorzustellen und unsere Ideen zu „verteidigen“. Unser Paper heisst jetzt (leicht angepasst):

Chatzimichailidou, M. M.; Freund, R.; Dokas, I. (2014): Distributed Situation Awareness as a ‘middleware’ between the New Economic Sociology and Embedded Open Innovation

Ich freue mich sehr, die vielen bekannten Gesichter aus verschiedenen europäischen Länder wiederzusehen, und neue interessante Personen auf der 6. Konferenz zu dem Thema zu treffen. Manchmal kann ich es noch gar nicht glauben, dass die in 2001 entstandene Idee langsam aber sicher zu einer etablierten Konferenzreihe geworden ist.

Video zu Geschäftsmodellinnovationen

Oft werden Innovationen mit Produkten (Produktinnovationen), Dienstleistungen (Serviceinnovationen) oder Prozessen (Prozessinnovationen in Verbindung gebracht. Darüber hinaus stellen auch Soziale Innovationen und Geschäftsmodellinnovationen wichtige Erweiterungen für den Innovationsbegriff dar. Das folgende Video gibt zu Geschäftsmodellinnovationen einen sehr schönen Einblick (Danke an Marcel Beisel, der mich darauf aufmerksam gemacht hat):