Freund, R. (2009): Kundenindividuelle Massenproduktion (Mass Customization). RKW Kompetenzzentrum, Faktenblatt 5/2009

Das RKW Kompetenzzentrum erforscht und entwickelt speziell für KMU Rationalisierungs- und Innovationsmöglichkeiten. Um die Wettbewerbsfähigkeit des industriellen Mittelstands zu stärken, hat sich das RKW Kompetenzzentrum zum Ziel gesetzt, die Kundenindividuelle Massenproduktion (Mass Customization) näher an die Unternehmen zu bringen.

Dazu hat das RKW Kompetenzzentrum einen Arbeitskreis ins Leben gerufen und verschiedene Workshops bei Unternehmen durchgeführt, an denen ich auch teilgenommen habe. Im Auftrag des RKW Kompetenzzentrums habe ich ein Faktenblatt erarbeitet, das die wesentlichen Punkte der Kundenindividuellen Massenproduktion (Mass Customization) zusammenfasst

Freund, R. (2009): Kundenindividuelle Massenproduktion (Mass Customization). RKW Kompetenzzentrum, Faktenblatt 5/2009 (PDF)

Es freut mich sehr, dass sich das RKW Kompetenzentrum für Mass Customization engagiert. Siehe dazu auch MCPC2009 (Weltkonferenz zu Mass Customization 2009), oder auch Konferenzen.

Wissensbilanz – Made in Germany am 19.11.2009 bei der Handwerkskammer in Stuttgart

Die Roadshow zur Wissensbilanz – Made in Germany gastiert am 19.11.2009 bei der Handwerkskammer Region Stuttgart. Ich werde diese Veranstaltung als Moderator begleiten. Das Programm informiert ausführlich über die Referenten und den gesamten Ablauf. Zielgruppe ist das Handwerk in der Region Stuttgart. Wenn Sie also erfahren wollen, wie Sie die Wissensbilanz – Made in Germany in Ihrem Handwerksbetrieb erfolgreich nutzen können, so melden Sie sich bitte zu der kostenlosen, halbtägigen Informationsveranstaltung an. Es lohnt sich bestimmt.

Wissensbilanz – Made in Germany gastierte am 08.10.2009 in Kiel

Am Donnerstag, den 08.10.2009, gastierte die Roadshow Wissensbilanz – Made in Germany im Rahmen der InWaterTec 2009 in Kiel. Wie Sie dem Programm entnehmen können, habe ich den einführenden Vortrag zur Wissensbilanz – Made in Germany gehalten. Neben der Darstellung des Modells, bin ich in meinem Vortrag auch auf die Toolbox eingegangen. Im Praxisteil hat Herr Fischer (Fischer Werkzeugtechnik GmbH & Co. KG) erläutert, wie er zur Wissensbilanz – Made in Germany kam, welche Ergebnisse sein Unternehmen dadurch erzielt hat, und dass das Unternehmen im zweiten Halbjahr eine weitere Wissensbilanz – Made in Germany durchführen will. Herr Martin Kuni (Albrecht Maschinenbau GmbH) stellte die Vorteile der Wissensbilanz – Made in Germany aus der Sicht eines Serviceunternehmens dar. Besonders interessant war, welche konkreten Maßnahmen abgeleitet und umgesetzt wurden. Es entwickelte sich eine interessante Diskussion, zu den theoretischen und praktischen Dimensionen der Wissensbilanz – Made in Germany. Da die Teilnehmer von den großen Werften oder aus dem Umfeld des Schiffsbaus kamen, wurden auch sehr spezifische Fragen gestellt. Dass das überhaupt möglich ist, ist der Roadshow Wissensbilanz – Made in Germany zu verdanken, die in fast allen Regionen Deutschlands durchgeführt wird. Möglicherweise auch in Ihrer Nähe. Mich können Sie in diesem Jahr an folgenden Terminen treffen: 17.11.2009 in Stuttgart und 04.12.2009 in Köln.

Auf der 5. Weltkonferenz zu Mass Customization and Personalization in Helsinki

Die 5. Weltkonferenz zu Mass Customization and Personalization MCPC2009 fand vom 04.-08.10.2009 in Helsinki statt. Die eigentlichen Konferenztage waren der 05. und 06.10.2009. Am 04.10. und am 08.10. konnte man noch an verschiedenen Workshops teilnehmen. Am Montag (05.10.2009) begann die Konferenz mit Begrüßungen durch Matti Alahuhta (Aalto University Foundation und CEO von Kone), Jarmo Suominen (University of Art and Design, Helsinki), Mitchell Tseng und Frank Piller (Conference Program Co-Chairs). Die Eröffnungsrede hielt dann Joseph Pine mit dem Titel „The Future of Mass Customization“. Anschließend ging es in die Sessions, die jeweils verschiedene Aspekte von Mass Customization beleuchteten. Die von mir besuchten Vorträge erwiesen sich allesamt als sehr interessant und haben mich im Verständnis der jeweils vorgetragenen Perspektiven weitergebracht. Die Vorträge endeten um 18.30 Uhr und das Conference Dinner began am Montagabend um 20.00 Uhr in dem beeindruckenden Vanha Old Student House in Helsinkis Innenstadt. Da dieses Gebäude direkt gegenüber von unserem Hotel lag, war es nur ein kurzer Fußweg zu einem gelungenen Abend mit vielen guten Gesprächen. Es zeigt sich immer wieder, dass es bei Konferenzen wichtig ist, Gelegenheiten für den informellen Austausch zu haben, damit neue Netzwerke entstehen können. Am zweiten Konferenztag (06.10.2009) zeigten die Gründer von Zazzle, wie man Konferenzen nutzen kann. In ihrem Keynote-Vortrag erläuterten sie, dass der kurz zuvor geschlossene Kooperationsvertrag auf einen Kontakt von der letzten Weltkonferenz am MIT in Boston zurückzuführen ist. Meinen Vortrag „Multiple Competencies in Open Innovation Business Model“ habe ich am Dienstagvormittag gehalten. Ich war überrascht, über die sehr positiven Reaktionen. Ich erhielt von vielen Teilnehmern Visitenkarten mit der Bitte, nach der Konferenz Kontakt aufzunhemen. So wie es aussieht, habe ich mit dem Thema einen Nerv getroffen – gut so… Am Nachmittag war ich verantwortlich für eine Session, in der es um Co-Creation ging. Insgesamt konnte ich viele Bekannte aus der MCP-Community wieder treffen und neue Kontakte knüpfen. Die vielen gewonnenen Erkenntnisse, werde ich in meine weiteren Arbeiten einfließen lassen.

Kann man Humankapital messen? Wenn ja, wie?

In dem Artikel Der Mitarbeiter, die unbekannte Größe (Handelsblatt vom 07.10.2009) wird (wieder einmal) der Frage nachgegangen, ob man Humankapital messen kann. Die Autorin Anne-Kathrin Bronsert stellt also die bekannte Saarbrücker Formel und anschließend den Human Potenzial Index mit ihrer inneren Logik und ihren inneren Schwächen vor. Es ist interessant, dass in dem Artikel die Wissensbilanz – Made in Germany gar nicht erwähnt wird. In der Wissensbilanz – Made in Germany kommen zum Humankapital auch noch Strukturkapital und Beziehungskapital hinzu, die in einem Wirkungsnetz der Einflussfaktoren das unternehmensspezifisches System darstellen. Eine Zusammenfassung der immateriellen Vermögenswerte in einem Index oder einer einzigen Zahl, wird dem komplexen System der Zusammenhänge nicht gerecht und lässt emergente Phänomene außer acht: Der Mensch nur ein Index? Eine ähnliche Diskussion gibt es in der Intelligenzdebatte. Betrachtet man den allseits beliebten IQ aus Sicht der Komplexitätsforschung, so kommt man zu dem Schluss, dass dies eine unzulässige Reduktion von Komplexität ist, die wirklichkeitsfremd ist. Ähnliche Argumente findet Malik für die Reduzierung der Finanzzahlen auf den Stakeholder-Value. Auch Taleb fragte in seinem Buch The Black Swan danach, warum Menschen immer wieder eine Zahl brauchen. Seine Antwort: Menschen brauchen Zahlen als Anker in dieser komplexen Welt. Aus Sicht der reflexiven Modernisierung (Beck) sind allerdings diese Rationalisierungsunterstellungen sehr kritisch zu sehen. Die Wissensbilanz – Made in Germany ist möglciherweise auch nicht perfekt, dennoch stellt sie eine bessere Passung zum turbulenten Umfeld dar.

Kundenindividuell und wirtschaftlich produzieren: Fachtagung am 22.10.2009 in Marburg/Lahn

Gerade zurück von der 5. Weltkonferenz zu Mass Customization and Personalization MCPC2009, die in Helsinki stattgefunden hat, möchte ich noch einmal auf die Fachtagung Kundenindividuelle Produktion des RKW am 22.10.2009 in Marburg/Lahn hinweisen. Sollten Sie an Mass Customization interessiert sein und keine Gelegenheit gehabt haben, nach Helsinki zu fliegen, so besteht in Marburg/Lahn nun die Chance, sich über die Vorteile von Mass Customization zu informieren – es lohnt sich. Einen ausführlichen Bericht zu meiner Teilnahme an der MCPC2009 folgt noch.

MCPC2009: Nomination as Session Chair

Für die 5. Weltkonferenz zu Mass Customization and Personalization MCPC2009 wurde ich als Session Chair nominiert. Es freut mich sehr, dass ich einen eigenen Vortrag halten und auch für eine Vortragsreihe (Session 24 am zweiten Konferenztag) verantwortlich sein werde. Langsam aber sicher freue ich mich auf die Konferenz und die vielen Gespräche mit Teilnehmern aus aller Welt. Siehe dazu auch Konferenzen.

VfL Bochum gewinnt verdient mit 1:0 in Nürnberg

Der VfL Bochum hat gestern einen wichtigen 1:0-Auswärtssieg beim 1. FC Nürnberg gelandet. Nach den zuletzt wenig überzeugenden Leistungen, einer Trainerentlassung und immerhin 14 Gegentoren in den bisherigen Bundesligaspielen dieser Saison, war das nicht zu erwarten. Ich freue mich natürlich sehr, dass bei einem Mitkonkurrenten im Kampf um den Abstieg, drei Punkte „eingefahren“ wurden. Das gibt Hoffung für die kommenden schweren Spiele. Immerhin kommt zum nächsten Heimspiel der amtierende Deutsche Meister nach Bochum…