Sind Innovationen für das Wachstum wichtiger als Globalisierung?

innovation-3Der FAZ-Artikel Innovationen sind für Wachstum wichtiger als Globalisierung (Printausgabe vom 12.09.2013) beantwortet die oben gestellte Frage. Basis der Argumentation ist die PwC-Studie Breakthrough Innovation and Growth und deren deutschen Zusammenfassung Innovation – Deutsche Wege zum Erfolg. Interessant dabei ist, dass deutsche Unternehmen immer noch stark auf die traditionellen Dimensionen (Produkt- und Technologie) von Innovation fokussiert sind, weltweit Unternehmen allerdings schon viel stärker auf weitere Dimensionen von Innovation setzen. Das sollte zu denken geben und aufzeigen, wo noch weitere Innovationspotentiale zu erschließen sind:

Zwei Drittel der befragten deutschen Unternehmen fokussieren sich bei ihren Innovationsbestrebungen auf die klassischen Innovationsbereiche Produkt und Technologie – im Vergleich zu rund 50 Prozent der weltweit befragten Unternehmen. „Deutschland verfügt nach wie vor über eine starke Innovationslandschaft. Firmen sollten bei ihren Innovationsbestrebungen aber über den Tellerrand hinaus blicken und das gesamte Spektrum an Innovationsarten ausschöpfen, zum Beispiel auch Dienstleistungs- oder Geschäftsmodellinnovationen“, empfiehlt PwC-Partner und Innovations-Experte Sebastian Feldmann.

Siehe dazu auch Soziale Innovationen und Innovationsmanager (IHK).

OIP: Open Innovation Plattform für die Kunststoffbranche

Innovationsprozesse können in einzelnen Unternehmen geöffnet werden (Open Innovation). Darüber hinaus kann es auch sinnvoll sein, Open Innovation für ganze Branchen zu nutzen. Anhand der Open Innovation Plattform für die Kunststoffbranche wird deutlich, welche Vorteile dadurch enstehen können: „In the Open Innovation concept the company open its boundaries, widening the scenario of new technological solutions  coming from outside and accepting ideas of new products/applications suggested by external inputs. The result can be an improved competitiveness on the market, and an ability to create new businesses, also outside the typical market frames.“ Siehe dazu auch Open Innovation, Closed Innovation, Innovationsmanager, oder auch MCP-CE 2014.

Fraunhofer IAO (2012): Innovationsmanagement mit allen Altersgruppen

Die Projektbroschüre Fraunhofer IAO (2012): Innovationsmanagement mit allen Altergsgruppen beschreibt ausführlich, welchen Einfluss die demographische Entwicklung in Deutschland auf Innovation bzw. auf die Innovationsfähigkeit hat. Eine immer älter werdende Gesellschaft ist eher darauf bedacht zu konservieren und zu erhalten, denn zu innovieren. Wie ich schon an anderer Stelle vermerkt habe, gibt es „gefühlt“ mehr Innovationspreise in Deutschland als wirkliche Innovationen. Insofern wundert es nicht, wenn in der genannten Broschüre folgendes Fazit gezogen wird: „Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass selbst in Unternehmen, die sich zum größten Teil als innovativ oder eher innovativ einschätzen, kaum ein strukturiertes Innovationsmanagement verankert ist. Außerdem scheinen einige Auswirkungen des demografischen Wandels nicht im Bewusstsein der Unternehmen zu sein. Es lässt sich also schließen, dass bei vielen Unternehmen auch zukünftig noch Handlungsbedarf besteht, um mit alternden Belegschaften innovationsfähig zu bleiben und dass die Themen ´Innovationsmanagement mit allen Altersgruppen´ und ´Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel´ in der Praxis noch ganz am Anfang stehen.“ Siehe dazu auch Innovationsmanager (IHK).

Innovationsmanager (IHK): Was sagen Teilnehmer?

Neben dem Blended Learning Lehrgang Projektmanager (IHK) gibt es in der Zwischenzeit auch den Innovationsmanager (IHK). Dieser Lehrgang orientiert sich im methodisch-didaktischen Aufbau an dem bisher erfolgreich etablierten Format. Inhaltlich werden natürlich die verschiedenen Dimensionen von Innovation angesprochen – darunter auch neue Aspekte wie Open Innovation. Es freut mich daher, wenn ein Teilnehmer seine persönlichen Eindrücke von dem Lehrgang in seinem Blog veröffentlicht: Innovationsmanager (IHK) – Eine Retrospektive. Siehe dazu auch Lernplattform.

Neuer Blog unseres Kooperationspartners REN AG

Unser Kooperationspartner, die REN AG aus Kirchheim unter Teck bei Stuttgart, hat Anfang des Jahres einen neuen Blog gestartet. Auf der Unternehmenswebsite finden Sie neben den ausführlichen Hinweisen zum Leistungsspektrum der REN AG nun verschiedene Blogbeiträge zu aktuellen Fragen der Förderung von Innovationsprojekten. Gemeinsam mit der REN AG vermarkten wir in diesem Jahr die von uns entwickelten Angebote Projektmanager (IHK) und Innovationsmanager (IHK) deutschlandweit. Siehe dazu auch Neuer Kooperationspartner REN AG und Termine.

Open Innovation bei optischen Technologien

In dem Artikel Chesbrough, H.; Eichenholz, J. M. (2013): Open Innovation in Photonics. In: SPIE Professional January 2013 zeigen die Autoren auf, wie Open Innovation für den Bereich der optischen Technologien genutzt werden kann. Neben der grundsätzlichen Darstellung der Unterschiede zwischen Closed Innovation und Open Innovation wird auch ganz praktisch aufgezeigt, dass (Inside-out) Open Innovation gerade bei Patenten großen Nutzen bringen kann, denn immerhin werden 70-90% der angemeldeten Patente nicht genutzt… Im Innovationsmanager (IHK) spreche ich solche konkreten Ankerpunkte für Open Innovation an

Betriebliche Innovationsstrategien ohne Mass Customization?

Das gerade erschienene Faktenblatt RKW (2012): Betriebliche Innovationsstrategien (PDF) zeigt verschiedene Strategien auf: Technolgieorientierte, Wettbewerbsorientierte, Marktorientierte, Zeitorientierte und Kooperationsorientierte Innovationsstrategie. Das ist zunächst gut und schön, doch hätte ich mir gewünscht, dass das RKW auch auf z.B. die hybride Wettbewerbsstrategie Mass Customization verweist. Immerhin gibt es vom RKW dazu auch ein Faktenblatt: Freund, R. (2009): Kundenindividuelle Massenproduktion (Mass Customization). Durch die Vernetzung der einzelnen Faktenblätter würde es bei den KMU zu einem Mehrwert kommen – von Open Innovation ganz zu schweigen… Siehe dazu auch Konferenzen und Innovationsmanager.

Innovation Union Scoreboard 2011: Deutschland liegt bei Innovationen relativ weit vorne

Das Innovation Union Scoreboard 2011 zeigt, dass Deutschland hinter Schweden und Dänemark auf Platz 3 des Rankings landet. Viele positive Aspekte gehören zum deutschen Innovationssystem, insofern ist es nicht verwunderlich, dass die deutsche Wirtschaft so gut darsteht: „The Innovation Union Scoreboard includes innovation indicators and trend analyses for the EU27 Member States, as well as for Croatia, Iceland, the Former Yugoslav Republic of Macedonia, Norway, Serbia, Switzerland and Turkey. It also includes comparisons based on a more reduced set of indicators between the EU27 and 10 global competitors. The IUS 2011 distinguishes between 3 main types of indicators and 8 innovation dimensions, capturing in total 25 different indicators.“ Dennoch sollte dieses Scoreboard nicht überbewertet werden, denn Deutschland befindet sich nicht nur in einem europäischen, sondern globalen Innovationswettbewerb – und das sieht alles schon ein wenig anders aus. Weiterhin werden in den genannten Indikatoren die neuen Entwicklungen von Bottom-Up-Innovationen (User Innovation in der Statistik) in den Statistiken nicht erfasst. Last but not least kommen sozialen Innovationen in Zukunft eine größere Bedeutung zu… Es gibt noch viel zu tun. Siehe dazu auch Innovationsmanager (IHK) (Blended Learning Lehrgang).

Was macht eigentlich ein Innovationsmanager, bzw. eine Innovationsmanagerin?

Die Antwort zu dieser kleinen Befragung ist vielschichtig. Für mich wenig überraschend, dass die Tätigkeitsbereiche eines Innovationsmanagers (einer Innovationsmanagerin) so unterschiedlich sind. Im Innovationsprozess (Closed InnovationOpen Innovation) werden verschiedene Kompetenzen gefordert, die sogar je nach Branche und Unternehmen variieren. In dem von mir entwickelten Blended Learning Lehrgang Innovationsmanager (IHK) gehen wir auf diese Anforderungen konkret ein. Siehe dazu z.B. auch Handlungsleitfaden „I M P R O V E“ und Termine.