Wissensmanager (IHK), Innovationsmanager (IHK) und Projektmanager (IHK): Angebote im zweiten Halbjahr

Im zweiten Halbjahr bieten die IHK Köln, Rhein Neckar in Mannheim und die SIHK Hagen verschiedenen Blended-Learning Lehrgänge an: Wissensmanager (IHK), Innovationsmanager (IHK) und Projektmanager (IHK). Bitte informieren Sie sich unter Termine über die jeweiligen Inhalte und die Voraussetzungen für das Zertifikat. Bei Fragen können Sie bei mir, oder bei den genannten Ansprechpartner nachfragen.

Wissensbilanz – Made in Germany gastiert am 12.04.2011 bei der IHK Berlin – Sehen wir uns?

Am Dienstag, den 12.04.2011 gastiert die Roadshow der Wissensbilanz – Made in Germany bei der IHK Berlin. Wie Sie dem Einladungsflyer entnehmen können, sind nach der Vorstellung des Modells der Wissensbilanz – Made in Germany zwei Praxisbeispiele vorgesehen. Da der Referent für das zweite Praxisbeispiel kurzfristig verhindert ist, werde ich eine von mir moderierte Wissensbilanz – Made in Germany vorstellen. Bei Interesse könnten wir uns im Rahmen der Veranstaltung kennen lernen – ich würde mich freuen.

Freund, R.: Wissensbilanzen erfolgreich vermarkten. Vortrag auf dem Wissensbilanz-Kongress am 20.05.2011 in Berlin

Vom 19.-20.05.2011 findet in Berlin der Wissensbilanz-Kongress „Standortvorteil Wissen“ statt (Programm). Am 2.Tag werde in der Themensession „Austausch zwischen Netzwerken und Moderatoren“ einen Vortrag zum Thema „Wissensbilanzen erfolgreich vermarkten“ halten. Veranstaltungsort: Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK), Pascalstraße 8-9, 10587 Berlin (Anfahrt). Es würde mich freuen, wenn Sie an dem Kongress teilnehmen und wir uns dort persönlich kennenlernen könnten.

Pressemitteilung: Kongress „Standortvorteil Wissen“ vom 19.-20. Mai 2011 in Berlin

Kongress des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie am 19. und 20. Mai 2011 zur Zukunft des Wissensstandorts Deutschland / Anmeldung ab sofort möglich

Berlin, 10. März 2011 – Wissen ist Zukunft: Die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Deutschland hängt maßgeblich vom verfügbaren Wissen und der Innovationskraft der Unternehmen ab. Im Rahmen des Kongresses „Standortvorteil Wissen“ am 19. und 20. Mai 2011 in Berlin will das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK) die Bedeutung des Wissens für Unternehmen sowie den Wirtschaftsstandort Deutschland unterstreichen.

„Gerade für den Mittelstand, das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, ist die wissensorientierte Unternehmensführung eine wichtige Grundlage für die Sicherung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit“, so Prof. Dr. Kai Mertins, Direktor Bereich Unternehmensmanagement am Fraunhofer IPK. „Deshalb hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie bereits im Jahr 2004 die Initiative ‚Fit für den Wissenswettbewerb’ gestartet, um Unternehmen auf dem Weg in die Wissensgesellschaft zu unterstützen.“ Auf dem Kongress „Standortvorteil Wissen“ werden die Verantwortlichen der Initiative Bilanz ziehen und aktuelle Themen der Wissensgesellschaft mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren.

Deutschland ist auf dem Weg zur Wissensgesellschaft: Globale Wertschöpfungsketten, offene Innovationsprozesse und fast grenzenloser Zugang zu Information in einer digital vernetzen Welt sind die Herausforderungen der Zukunft. Für viele Unternehmen bedeutet das schon heute, dass der richtige Umgang mit Wissen oft ihr einziger Wettbewerbsvorteil ist. Innovation und Know-how hängen in vielen klein- und mittelständischen Unternehmen maßgeblich vom betrieblichen Wissen ab, das dadurch zu einem wichtigen Standortvorteil und kapitalen Unternehmenswert wird.

Unter www.akwissensbilanz.org/Veranstaltungen/kongress.htm können sich Interessenten ab sofort für den Kongress „Standortvorteil Wissen“ anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb wird um eine frühzeitige und verbindliche Anmeldung gebeten.

Wissensbilanz – Made in Germany: Newsletter WissensWert Ausgabe 12 – Februar 2011

Es wird mir immer ein Rätsel bleiben, warum in dem Newsletter nicht konsequent der Begriff Wissensbilanz – Made in Germany verwendet wird. Durch die hier hinterlegte Methode unterscheidet sich die Wissensbilanz – Made in Germany immerhin wohltuend von anderen Instrumenten. In der Ausgabe 12 des Newsletters „WissensWert“ finden Sie Informationen u.a. zu folgenden Themen:

  • Standortvorteil Wissen: Der Wissensbilanz-Kongress am 19./20.Mai 2011 in Berlin
  • Interview mit Rolf Negele vom Diakonischen Werk Rosenheim
  • Wissensbilanz in Netzwerken
  • Außenansicht: Mit Wissen in die Zukunft – Über das Projekt „Zukunft Wissen“
  • Wissensstandort Deutschland: Eignergeführte vs. managementgeführte Unternehmen
  • Kolumne: „Das etwas andere Paradigma der Wissensbilanz“ von Dr. Kay Alwert

Rossbacher, F. (2011): Die Wissensbilanz als Instrument des Hochschulmanagements: Österreichische Universitäten im Vergleich

Das Taschenbuch Rossbacher, F. (2011): Die Wissensbilanz als Instrument des Hochschulmanagements: Österreichische Universitäten im Vergleich hat das Ziel, „den Nutzen und das Potenzial von Wissensbilanzen deutlich zu machen aber auch Schwächen klar offenzulegen“. Die hier unterstellte Nutzenorientierung ist in Zeiten von Kostendiskussion, Bildungscontrolling, Qualitäts- und Lean Management im Bildungssektor nicht verwunderlich. In Deutschland gibt es allerdings noch keine Verpflichtung der Universitäten, eine Wissensbilanz – Made in Germany zu erstellen, doch immer mehr wissensbasierte Organisationen (inkl. der Bildungsorganisationen) erkennen, dass die industriell geprägte Perspektive auf organisationale Werte nicht ausreicht und setzen zusätzlich die Wissensbilanz – Made in Germany ein. Das ist ein erster wichtiger Schritt, doch muss neben der verbesserten betriebswirtschaftlichen Dimension auch eine Verbesserung im pädagogischen Bereich hinzukommen, um das Bildungssystem weiterzuentwickeln. Dazu zählen eine stärkere Orientierung an einem modernen Lernbegriff (Problemlösung unter Unsicherheit), und einer damit verbundenen Kompetenzentwicklung usw. Darüber hinaus sollte auch stärker die Öffnung von Bildungsprozessen für Innovationen (Open Innovation) genutzt werden. Siehe dazu auch Wissensbilanz-Verordnung 2010 für Universitäten in Österreich, Bildung als Investition?, Eine Ware namens Wissen, Universität als Kostenfaktor oder als größtes Kapital einer Stadt?, Das Intellektuelle Kapital ist im Hinblick auf die Innovationsfähigkeit von KMU der wichtigste Faktor.

Wissensbilanz – Made in Germany: Treffen der Moderatoren am 05.04.2011 in Eschborn

Anfang April (05.04.2011) treffen sich die Moderatoren der Wissensbilanz – Made in Germany in Eschborn: „Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Fragen nach den methodischen Entwicklungen der Wissensbilanz und ihrer Vermarktung in der  FIT-Initiative Phase IV. Zusätzlich berichten Wissensbilanz-Moderatoren des Arbeitskreis Wissensbilanz über ihre Erfahrungen bei der Umsetzung des Instruments“. Es freut mich, dass ich als Referent in diese Veranstaltung mit eingebunden bin.

Hanushek/Woessmann (2010): How Much Do Educational Outcomes Matter in OECD Countries?

In dem Paper Hanushek/Woessmann (2010): How Much Do Educational Outcomes Matter in OECD Countries? kommen die Forscher zu folgendem Ergebnis: „The results suggest that the OECD as a whole could gain (in present value terms) $90-275 trillion from implementation of reform programs that bring human capital in the OECD to higher levels (but ones currently observed within the OECD). We close by discussing evidence on which education policy reforms may be able to bring about the required improvements in educational outcomes“. Die stärkere Berücksichtigung von Humankapital kann also in den OECD-Ländern zu einem deutlich besseren wirtschaftlichen Ergebnissen führen. Langfristig kommt dabei dem Bildungswesen eine entscheidende Rolle zu. Doch um welche Art von Bildung sprechen wir hier? Auch dazu geben die Forscher Hinweise, die allerdings von den Plattitüden (Wir brauchen mehr Geld im System usw.) unserer verantwortlichen Politiker abweichen. Was bleibt? Es gibt Länder wie Finnland, die diese Erkenntnisse auch umsetzen und es gibt Länder, in denen sich die Beteiligten die Erkenntnisse durchlesen und weitermachen wie bisher… Siehe dazu auch Stundenplan von 1906/1907: Geändert hat sich bis heute (fast) nichts, Bildung, Lernen, Wissen: Ein Plädoyer für einen Paradigmenwechsel, Soziale und psychologische Zusammenhänge rücken stärker in den ökonomischen Fokus, Bildung neu denken: A truck is not a horse.

200 wissenschaftliche Crowdsourcing-Projekte im Internet

In dem Artikel Jeder kann Forscher sein (Welt am Sonntag vom 09.01.2011) geht es um Laien, die an internationalen Forschungsprojekten teilnehmen – wie das? Beispielhaft wird das Projekt Earthtrek (11.12.2013 Link nicht mehr aktiv) genannt, bei dem jeder mitmachen kann. Diese Öffnung wissenschaftlicher Projekte (Entgrenzung) zeigt auf, wie das Wissen (Intelligenz, Kompetenz?) vieler Menschen integrieret werden kann. Dem Prinzip des Crowdsourcing und dem damit verbundenen Öffnen des Innovationsprozesses (Open Innovation) ist es zu verdanken, dass immer mehr Menschen, Kunden, Bürger beteiligt werden können – woran auch immer. Machen Sie mit und schauen Sie, was passiert. Möglicherweise können Sie dazu beitragen, dass mehr nachhaltige Produkte auf den Markt kommen, oder die Politik sich endlich um die Belange der Bürger kümmert (Gesunde Nahrungsmittel und keine gesunden Nahrungsmittelkonzerne, Gesunde Bürger und keine gesunde Gesundheitsindustrie, usw.). Man weiß nie, was im Internet der Möglichkeiten so alles passiert… Siehe dazu auch Freund, R. (2010): Open Innovation, Open Evaluation and Crowdsourcing (Veröffentlichungen).

Wissensbilanz – Made in Germany: Newsletter WissensWert Ausgabe 11, Januar 2011 erschienen

Der Newsletter WissensWert Ausgabe 11, Januar 2011 enthält wieder aktuelle Informationen rund um die Wissensbilanz – Made in Germany. Zunächst geht Markus Will (Fraunhofer IPK) darauf ein, dass die Wissensbilanz – Made in Germany sehr gut für die Strategieplanung eingesetzt werden kann. Anschließend erläutern die Unternehmen M&M Software GmbH und Reha Vita, wie sie von der Wissensbilanz – Made in Germany profitieren. Weiterhin verweist der Newsletter auf die Rodshows, die bundesweit seit 2006 in 60 Städten durchgeführt wurden ca. 2.000 Interessenten erreicht haben. Diese Zahlen freuen mich besonders, da ich einige dieser Roadshows initiiert und durchgeführt habe. Auch für 2011 werde ich mich wieder für die Wissensbilanz – Made in Germany engagieren. Am Schluss macht der Newsletter noch auf eine interessante Veranstaltung im Mai aufmerksam: Am 19. und 20. Mai 2011 findet unter dem Titel „Standortvorteil
Wissen“ ein Kongress des Projekts „Wissensbilanz –Made in Germany“ in Berlin statt – vormerken!